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Antibabypille Vergleich - Welche Pille ist die richtige?

In Deutschland kam die erste Antibabypille (kurz: "die Pille") im Jahr 1961 auf dem Markt. Seitdem hat sie sich zu dem beliebtesten Verhütungsmittel der Frauen in Deutschland entwickelt. Durch ihre hormonelle Wirkweise ist sie bei korrekter Anwendung eine sehr sichere Verhütungsmethode. Es gibt inzwischen jedoch eine ganze Reihe verschiedener Varianten der Pille mit jeweils anderen Wirkstoffen, Vorteilen und Nachteilen.

Antibabypillen im Vergleich: Die Übersicht

Yasmin Cilest Diane 35 Microgynon Marvelon Desmin 20 Eloine Logynon Qlaira Zoely
Abbildung Yasmin Cilest Dianette Microgynon Marvelon Mercilon Eloine Logynon Qlaira Zoely
Entspricht Yasminelle
Petibelle
Amicette Dianette Evaluna 30
Femigoa
Lamuna 30
Desmin 30
Lamuna 20
Mercilon
Yaz Nova Step
Hersteller Bayer Janssen-Cilag Bayer Bayer Oragon Bayer Bayer Bayer Bayer Theramex
Dosierung Ethinylestradiol 0.03mg & Drospirenon 3mg Ethinylestradiol 35mcg & Norgestimat 0.25mg Ethinylestradiol 35mcg & Cyproteron 2mg Ethinylestradiol 30mcg & Levonorgestrel 150mcg Ethinylestradiol 1.5mg & Desogestrel 0.03mg Ethinylestradiol 0.02mg & Desogestrel 0.15mg Ethinylestradiol 0.02mg & Drospirenon 3mg Ethinylestradiol & Levonorgestrel 0.050mg/30mcg, 0.075mg/40mcg, 0.125mg/30mcg Ethinylestradiol & Dienogest 3mg; 2mg/2mg; 2mg/3mg; 1mg Estradiol 1.5mg & Normegestrolacetat 2.5mg
Phasen Monophasig Monophasig Monophasig Monophasig Monophasig Monophasig Monophasig Dreiphasig Vierphasig Monophasig
Einnahmeschema 21 Tage 21 Tage 21 Tage 21 Tage 21 Tage 21 Tage 21 Tage 21 Tage 28 Tage ohne Pause 28 Tage ohne Pause
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Grundsätzlich lassen sich die verschiedenen Antibabypillen nach den enthaltenen Wirkstoffen und deren Kombination unterscheiden. Die sogenannte Minipille enthält nur ein Hormon, nämlich ein Gestagen. Weitaus verbreiteter sind jedoch Pillen, die zwei Hormone (Gestagen und Östrogen) enthalten und deshalb als Kombinationspillen bezeichnet werden. In den Anfängen der Antibabypille waren die Östrogenmengen deutlich höher als heute, deshalb sind die Kombinationspillen heute auch als Mikropillen bekannt.

Bei den Kombinationspillen gibt es Unterschiede in der Dosierung der Wirkstoffe, die sich je nach Zyklusphase ändern kann. Deshalb werden diese Pillen auch als Phasenpillen bezeichnet. Je nach Verteilung der Wirkstoffe handelt es sich um ein-, zwei-, drei- oder mehrphasige Pillen.

Folgende Tabelle gibt Ihnen Auskunft über die verschiedenen Pearl-Indizes, die Kosten für übliche Tablettenpackungen sowie den häufigsten Nebenwirkungen der einzelnen Antibabypillen.

Die verschiedenen Varianten der Pille

Was ist der Unterschied zwischen Mikropille und Kombinationspille?

Bekannte Beschreibungen der Antibabypille sind unter anderem Mikropille, Minipille und Kombinationspille. Diese Beschreibungen orientieren sich alle an den Hormondosierungen der jeweiligen Pille, die sie beschreiben. Mikropille und Kombinationspille beschreiben in den meisten Fällen das Gleiche, wobei es sich um eine Pille mit 2 hormonellen Wirkstoffen handelt. Einer dieser Wirkstoffe ist Östrogen, der andere meist ein synthetisch hergestelltes Gestagen.

Die Mikropille ist jedoch in der Regel eine niedriger dosierte Alternative zum herkömmlichen Kombinationspräparat. Diese enthält eine maximale Dosis von 35 Mikrogramm Östrogen.

Minipillen wirken auf Gestagenbasis und enthalten kein Östrogen. Sie sind auch generell niedriger dosiert als Mikropillen und sind daher vor allem für Frauen, die auf Hormone empfindlich reagieren, geeignet.

Minipillen
cerazette noriday
Cerazette Noriday
Hersteller Oragon Pfizer
Wirkstoff Desogestrel Norethisteron
Dosierung 75mcg 350mg
Einnahmefenster 12 Stunden 3 Stunden
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Die orale Verhütung durch die regelmäßige Einnahme der Pille erfolgt demnach entweder durch ein Kombinationspräparat, das sich aus Östrogen und Gestagen zusammensetzt oder ausschließlich durch die Einnahme von Gestagenen in Form der Minipille. Minipillen sind generell niedriger dosiert als Mikropillen und daher vor allem für Frauen geeignet, die empfindlich auf Hormone reagieren.

Einphasen-, Zweiphasen- und Dreiphasenpräparate

Phasenpillen sind Kombinationspräparate, deren empfängnisverhütende Wirkung auf die Kombination von Östrogen und Gestagen zurückzuführen ist. Je nachdem, um welche Phasenpille es sich handelt, variiert die Menge der Hormone in den verschiedenen Zyklusphasen.

Bei der Einphasenpille wird der gesamte Monatszyklus als eine Phase betrachtet. Hier sind 21 (manchmal auch 22 oder 24) Tabletten einzunehmen, die jeweils die gleichen Östrogen- und Gestagenmengen enthalten. Anschließend folgen 7 (oder 5 oder 3) Tage ohne Pilleneinnahme. Um die Einnahmeroutine nicht zu unterbrechen, bieten manche Hersteller 28 Tabletten pro Zyklus an, wobei die letzten 7 (oder 5 oder 3) Tabletten keinen Wirkstoff enthalten.

Der weibliche Zyklus unterliegt verschiedenen Hormonschwankungen. Um diese besser abzubilden, wurden sogenannte Zweiphasenpillen entwickelt. Sie enthalten unterschiedliche Konzentrationen von Gestagen und Östrogen, die dem natürlichen Zyklus der Frau nachempfunden sind. Auf dem gleichen Prinzip basieren Drei- oder Mehrphasenpillen, nur dass die Tabletten drei oder vier verschiedene Wirkstoffkombination enthalten.

Der Vorteil von Einphasenpillen besteht darin, dass es egal ist, in welcher Reihenfolge die wirkstoffhaltigen Tabletten (1-21) eingenommen werden. Da alle diese Tabletten exakt die gleiche Wirkstoffkombination enthalten, bleibt die empfängnisverhütende Wirkung erhalten, selbst wenn mal Tabletten vertauscht werden. Das gilt natürlich nicht für die Verwechselung von wirkstoffhaltigen und wirkstofffreien Tabletten.

Bei zwei- oder mehrphasigen Pillen ist die Einnahmereihenfolge dagegen von größter Bedeutung und unbedingt einzuhalten. Eine Verwechslung kann die Wirksamkeit beeinträchtigen, sodass kein ausreichender Verhütungsschutz mehr gegeben ist.

Die unterschiedlichen Wirkstoffe der Antibabypille im Vergleich

Schaut man sich die verschiedenen Formen der Antibabypille im Vergleich an, so erkennt man, dass es viele unterschiedliche Wirkstoffe in den verschiedenen Präparaten gibt. Kombinationspillen enthalten zum einen Ethinylestradiol, ein Östrogenderivat. Zum anderen enthalten sie Gestagen – in den meisten Fällen ist dies der Wirkstoff durch den sich eine Mikropille von einer anderen unterscheidet. So enthalten z.B. Microgynon und Nova Step Levonorgestrel, während Diane 35 (Dianette) Cyproteronacetat enthält. Cyproteronacetat kann sich positiv auf das Hautbild auswirken und eignet sich so neben der Empfängnisverhütung unter Umständen auch zur Akne-Behandlung. Andere Wirkstoffe können anderen hormonbedingten Problemen wie Regelschmerzen oder Haarausfall entgegenwirken.

Es empfiehlt sich daher, dass Sie sich vor Beginn der Verhütung oder bei Wechsel Ihrer jetzigen Pille über die verschiedenen Gestagene und deren Wirkungen sowie Nebenwirkungen informieren.

Verschiedene Pillengenerationen

Die erste Antibabypille, die 1961 in Deutschland auf den Markt kam, wird als "erste Generation" der Pille bezeichnet. Sie enthielt eine Kombination aus dem Gestagen Norethisteron und großen Mengen Östrogen. Schon bald wurde diese Zusammensetzung überarbeitet und die Wirkstoffkombinationen in der Pille modifiziert. Die Menge an Östrogen wurde deutlich reduziert und mit dem Gestagen Levonorgestrel kombiniert. Diese Antibabypillen gehören zu den Pillen der 2. Generation. Im Laufe der Zeit setzten die Hersteller zunehmend neue Gestagene ein, wie zum Beispiel Gestoden oder Desogestrel (3. Generation) und inzwischen auch Drospirenon (4. Generation).

Vor- und Nachteile von verschiedenen Präparaten und Wirkstoffen

Im Folgenden finden Sie einige Besonderheiten bezüglich einzelner Präparate und Pillenvarianten:

  • Kombinationspräparate bieten durch die Verwendung von Östrogen und Gestagen den größtmöglichen Schutz vor einer ungewollten Schwangerschaft. Durch die Kombination der Hormone Östrogen und Gestagen ist das Risiko von Nebenwirkungen für eine bestimmte Personengruppe größer
  • Wirkung von Ethinylestradiol in Kombination mit Levonorgestrel: Eine aktuelle Studie belegt, dass die Kombination von Ethinylestradiol (mit einer Dosierung zwischen 20 und 30 mg) zusammen mit Levonorgestrel das Risiko für eine venöse Thromboembolie verringert, im Gegensatz zu Antibabypillen mit anderen Progestinen (Progestagene). Beispielpräparate sind Microgynon, Nova Step (Logynon) und Ovranette
  • Bei Mehrphasenpräparaten ist es generell zwingend notwendig, die Pillen in der Blisterpackung in der vorgeschriebenen Reihenfolge einzunehmen. Dadurch wird gewährleistet, dass die Hormondosierung in der jeweiligen Pille der momentanen Phase des Monatszyklus entspricht und die Pille optimalen Schutz geben kann
  • Östrogenfrei ist die Minipille mit dem Gestagen Levonorgestrel. Das enthaltene Gestagen ist nicht in der Lage, den Eisprung zu verhindern. Gleichzeitig muss die Pille innerhalb eines sehr engen Zeitfensters eingenommen werden, um die empfängnisverhütende Wirkung auf den Zervikalschleim und den Aufbau der Gebärmutterschleimhaut aufrechtzuerhalten. Wird sie nicht täglich zur ungefähr gleichen Zeit eingenommen, steigt das Risiko einer ungewollten Empfängnis
  • Höhere Sicherheit bietet die neue Minipille mit dem Gestagen Desogestrel (wie z.B. Cerazette). Im Vergleich zu Levonorgestrel ist Desogestrel in der Lage, den Eisprung zu verhindern. Daraus ergeben sich zahlreiche Vorteile für die neue Minipille. Sie bietet das gleich große Zeitfenster wie Kombinationspräparate für die Einnahme. Durch die Verhinderung des Eisprungs ist die neue Minipille genauso sicher wie östrogenhaltige Antibabypillen
  • Relativ neu auf dem Markt ist Qlaira. Dieses Präparat basiert auf einer neuartigen Nachahmung des Zyklus und enthält als Wirkstoff neben einem synthetischen Gestagen das natürliche Östrogenderivat Estradiolvalerat. Die Hormondosierung teilt sich in vier Phasen auf und ist etwas schonender als die traditionelle Ein- bis Dreiphasendosierung

Welche Pille ist die richtige für mich?

Welche Pille die beste ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Es gibt jedoch Empfehlungen für bestimmte Personengruppen, die es zu berücksichtigen gilt.

So ist eine mögliche Nebenwirkung von hormonellen Verhütungsmethoden (insbesondere von Pillen der 3. und 4. Generation) ein erhöhtes Thromboserisiko. Dieses ist bei Raucherinnen sowieso erhöht, deshalb sollten starke Raucherinnen ein anderes Verhütungsmittel wählen. Junge, schlanke Frauen mit mäßigem Zigarettenkonsum können nach Abwägung der Risiken die Pille einnehmen. Sie sollten jedoch Präparate der ersten oder zweiten Generation bevorzugen, die ein niedrigeres Thromboserisiko bergen. Ähnliche Empfehlungen gibt es für Frauen mit erhöhtem Blutdruck, erhöhten Blutfettwerten und übergewichtigen Frauen.

Frauen, die Angst vor einer Gewichtszunahme durch die Pille haben, werden häufiger Pillen der dritten oder vierten Generation verschrieben, allerdings ist ein Zusammenhang zwischen Pilleneinnahme und Gewichtszunahme bislang wissenschaftlich nicht belegt. Grundsätzlich können auch Frauen über 35 Jahren mit der Pille verhüten, sofern sie gesund sind, Normalgewicht haben und nicht rauchen. Zu empfehlen sind ihnen Kombipillen mit niedrigem Thromboserisiko oder die Minipille.

Verhütung mit der Antibabypille bedarf einer gewissen Disziplin, da die Einnahme regelmäßig und bei manchen Pillen sogar täglich zur selben Uhrzeit erfolgen muss. Wer Probleme mit einer pünktlichen Einnahme hat, sollte auf die Minipille verzichten (Ausnahme: Minipille mit Desogestrel) und aufgrund der geringeren Verwechslungsgefahr Einphasenpillen bevorzugen. Das gilt nicht nur für eher vergessliche Frauen, sondern auch für Frauen, die häufig (in verschiedenen Zeitzonen) unterwegs sind. Stillenden Frauen wird dagegen die östrogenfreie Pille empfohlen.

Frauen mit Hautproblemen (Akne) können mit der richtigen Pille ihr Hautbild verbessern. Da vor allem das Gestagen eine positive Wirkung auf die Haut hat, ist hier die Minipille meist die Pille der Wahl. Welches für die einzelne Frau die beste Pille ist, ist also von verschiedenen Faktoren abhängig und selbst nach optimaler Auswahl kann es zu unerwünschten Nebenwirkungen kommen, die eine Alternative erfordern. Zu den häufigsten Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, Übelkeit und Zwischenblutungen, die jedoch meistens mit zunehmender Einnahmedauer der Pille schwinden. Die Verträglichkeit der Pille lässt sich nicht vorhersagen, deshalb raten Experten, im Zweifelsfall mehrere Präparate auszuprobieren, bis die ideale Pille gefunden wurde.

Darauf sollte bei der Wahl der Pille geachtet werden

Die Wahl der Pille wird von der Patientin nur in äußerst geringem Umfang beeinflusst. Mit Ausnahme ehrlicher Antworten zu Lebensgewohnheiten und dem untersuchenden Arzt nicht bekannten Erkrankungen, die ihm mitgeteilt werden müssen. Den größten Anteil an der Entscheidung trägt der Arzt nach der eingehenden Untersuchung und Anamnese. Trotzdem ist es von Bedeutung, sich über die verschiedenen Präparate entsprechend zu informieren und mögliche Nebenwirkungen zu beachten.

Als Östrogen wird ausschließlich Ethinylestradiol in einer Dosierung von 0,02 bis zu 0,035 Milligramm eingesetzt. Die Dosierung eines Gestagens liegt abhängig vom eingesetzten Gestagen zwischen 0,10 und 0,15 Milligramm. Diese Dosierung gilt für den größten Teil aller auf dem Markt befindlichen Einphasenpräparate. Bei den Mehrphasenpräparaten liegt eine ähnliche Situation vor. Den wichtigsten Ausschlag für die Verordnung und individuelle Verträglichkeit gibt das verwendete Gestagen.

Der Pearl Index als aussagekräftige Information beim Pillenvergleich

Der Pearl Index informiert über die Sicherheit eines Verhütungsmittels. Er gibt die Anzahl sexuell aktiver Frauen an, die trotz Verwendung des entsprechenden Verhütungsmittels schwanger werden.

Je niedriger der Wert ausfällt, umso sicherer ist das Verhütungsmittel oder die eingenommene Pille. Beim Vergleich der verschiedenen Pillenvarianten ergibt sich folgender Pearl Index. Der höhere Zweitwert kommt zustande, da nicht nur die Wirksamkeit des Präparats, sondern auch die Anwendungsfehler der Patientinnen berücksichtigt wurden.

  • Kombinationspräparat Pille 0,1 - 0,9
  • Minipille mit Levonorgestrel 0,4 - 3,9
  • Minipille mit Desogestrel 0,1 - 0,9

Einnahmebeginn der Antibabypille

Bei der Betrachtung der unterschiedlichen Antibabypillenvarianten erkennt man, dass der Einnahmebeginn der Präparate sich meist sehr ähnelt.

Grundsätzlich ist mit der Einnahme der Antibabypille am ersten Tag des Monatszyklus zu beginnen. Geschieht dies, so ist der Empfängnisschutz sofort gegeben. Es ist auch möglich zwischen dem 2. und 5. Tag des Zyklus mit der Einnahme zu beginnen, in diesem Fall muss noch 7 Tage zusätzlich eine Barrieremethode (z.B. Kondom) zur Verhütung verwendet werden.

Bei der Umstellung von einer Pille auf eine andere ist es wichtig, die Packungsbeilage beider Präparate zu beachten. Der Moment des Einnahmebeginns wird durch die Art beider Präparate (Mikropille, Minipille, Phasen des Präparats) mitbestimmt.

Die häufigsten Nebenwirkungen der verschiedenen Präparate

Vor allem in den ersten Wochen oder Monaten können sich Nebenwirkungen der Hormoneinnahme zeigen. Diese verschwinden im Normalfall, sobald sich der Körper an die Zufuhr der Hormone gewöhnt hat. Dies sind die häufigsten Nebenwirkungen.


  • Spannungsgefühl in den Brüsten und Zwischenblutungen
  • psychische Veränderungen wie Nervosität,
  • Stimmungsschwankungen oder leichte Depressionen
  • Scheidenausfluss kann sich durch eine vermehrte oder verringerte Schleimproduktion verändern.
  • Veränderung des Sehvermögens und Beeinflussung der Verträglichkeit von Kontaktlinsen.
  • Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen
  • Thromboserisiko
  • Die Erhöhung des Krebsrisikos wird aktuell in Expertenkreisen diskutiert. Laut bisherigen Ergebnissen deuten diese auf eine Erhöhung des Risikos für Brust-, Gebärmutterhals- und Leberkrebs hin. Gleichzeitig sinkt die Wahrscheinlichkeit, an Eierstock- oder Gebärmutterschleimhautkrebs zu erkranken

Moderne Gestagene wie Drospirenon verringern das Risiko von Wassereinlagerungen während die Kombination des Östrogens Ethinylestradiol mit dem Gestagen Levonorgestrel das Thromboserisiko im Vergleich mit anderen Kombinationspräparaten, die andere Gestagene nutzen, deutlich reduziert.

Präparate mit dem Gestagen Drospirenon:

  • Yasmin
  • Yasminelle
  • Yaz
  • Yira
  • Aida
  • Petibelle
  • Aliane
  • Eloine

Beispiele von Kombinationspräparaten mit dem Gestagen Levonorgestrel:

  • Assumate
  • Evaluna
  • Femigoa
  • Leona Hexal
  • Miranova
  • Trigoa
  • Triquilar
  • Eloine

Die neuesten Erkenntnisse zur Verhütung bei Frauen mittleren Alters

Eine Studie aus dem Jahr 2015 zeigt, dass es insbesondere für Frauen mittleren Alters von großer Bedeutung ist, sich mit dem Thema Schwangerschaft im Allgemeinen und mit dem Thema oraler Verhütung im Speziellen auseinander zu setzen.

Als Mittel der ersten Wahl werden reine Gestagen-Präparate genannt. Doch auch Kombinationspräparate mit Levonorgestrel haben ihre Berechtigung. Dies sind die wichtigsten Fakten zum Thema Verhütung bei Frauen ab dem mittleren Alter, die bei der Entscheidung berücksichtigt werden müssen:


  • Die Verhütung mittels Pille beeinflusst die Symptome der Wechseljahre, den Zyklus und die Knochendichte.
  • Mit zunehmendem Alter steigende Risiken für
  • Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs sollten bei der Entscheidung berücksichtigt werden
  • Orale Kombinationspräparate (kombinierte Antibabypillen) reduzieren das Risiko von Eierstock-, Gebärmutterschleimhaut- und Darmkrebs
  • Reine Gestagen-Präparate wirken sich zwar positiv auf das Risiko einer Erkrankung an Thrombosen aus, beeinflussen jedoch die normale Blutung in Form von Zwischenblutungen
  • Für asiatische Frauen, vor allem aus China, sind Kombinationspräparate problemlos als erste Wahl zu empfehlen, da das Thromboserisiko in dieser Region äußerst gering ist

Quellen:

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