Coronavirus Update: Zur Zeit nehmen wir Bestellungen wie gewohnt auf.
Mobilnummer Live Chat
Kundenservice jetzt erreichbar: Mo.-Fr. 9:00-18:00
  • Privater & vertraulicher Service
  • Deutsche Original-Medikamente
  • Transparenter Preis
  • Schnelle Lieferung
Startseite / Pille danach / Levonelle (Unofem)

Levonelle (Unofem)

Diagnose und Rezept für Levonelle

4.6 5 Patienten Bewertung(en) auf review
Dr. Anju Verma
Dr. Anju Verma Verschreibender Arzt

Was ist Levonelle?

Bei Levonelle (auch als Unofem HEXAL erhältlich) handelt es sich um ein Notfall-Kontrazeptivum ("Pille danach"), welches als nachträgliches Verhütungsmittel bis zu 72 Stunden nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr angewendet werden kann, um eine unerwünschte Schwangerschaft zu vermeiden.

Es ist zur Anwendung zugelassen, wenn während des Geschlechtsverkehrs gar keine Verhütungsmittel verwendet wurden oder es Probleme mit den verwendeten Verhütungsmitteln gegeben hat, beispielsweise ein gerissenes Kondom.

Seit 2015 ist die Pille danach in Deutschland rezeptfrei erhältlich, sofern vorab ein Beratungsgespräch mit Arzt oder Apotheker erfolgt. Für eine Online-Bestellung ist weiterhin ein Rezept notwendig.

Wie wirkt Levonelle?

Levonelle wirkt mit dem synthetischen Gestagen Levonorgestrel, welches auch in zahlreichen Antibabypillen zu finden und als Gestagen der 2. Generation bekannt ist. Der Wirkstoff imitiert die Wirkung des natürlich vorkommenden Gelbkörperhormons und verzögert den Eisprung, wodurch die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung stark gemindert wird, da Spermien mehrere Tage im weiblichen Körper überleben können.

Levonorgestrel Chemische Zusammensetzung Levonelle Pille danach Wirkstoff Wirkung Notfallverhütung

Wird das Arzneimittel innerhalb von 72 Stunden eingenommen, wird in etwa 84 Prozent der Fälle eine ungewollte Schwangerschaft wirksam verhindert. Es besteht eine bessere Wirksamkeit, wenn Levonelle so schnell wie möglich nach dem Geschlechtsverkehr eingenommen wird, idealerweise innerhalb von 12 Stunden.

Besteht bereits eine Schwangerschaft, ist die Pille danach wirkungslos, da Sie nur den Eisprung beeinflusst. Sie ist daher nicht mit einer "Abtreibungspille" zu verwechseln. Auch schützt das Präparat nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten wie Chlamydien oder Genitalherpes. Durch die Einnahme von Levonelle besteht keine präventive Wirkung, bei erneutem ungeschütztem Geschlechtsverkehr besteht daher wieder die Gefahr einer unerwünschten Schwangerschaft.

Anwendung und Dosierung: Wie wird Levonelle eingenommen?

Die Pille danach Levonelle wird in Tablettenform dargereicht, mit einer Wirkstoffkonzentration von 1,5 mg Levonorgestrel pro Tablette. Eine Packung enthält eine einzelne weiße Tablette mit einseitiger Gravierung. Diese wird idealerweise innerhalb von 12 Stunden, spätestens jedoch 72 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr unzerkaut und mit etwas Flüssigkeit eingenommen. Die Einnahme kann unabhängig vom aktuellen Zyklus oder der üblichen Behandlung mit der Antibabypille erfolgen.

Während der verbleibenden Tage des aktuellen Zyklus, also bis zur nächsten natürlichen Periode oder Abbruchblutung, sollte zusätzlich mit einer Barriere-Methode wie dem Kondom verhütet werden. Die Einnahme der Pille danach schützt nicht vor einer ungewollten Schwangerschaft, wenn erneut ungeschützter Geschlechtsverkehr statt findet.

Kommt es innerhalb von drei Stunden nach der Einnahme zu starkem Durchfall oder Erbrechen, kann die Wirkung beeinträchtigt sein und es sollte umgehend eine weitere Tablette eingenommen werden.

Wird normalerweise hormonell verhütet, kann die Einnahme der regulären Antibabypille oder Minipille nach der Anwendung von Levonelle wie gewohnt fortgeführt werden. Erfolgt während der nächsten Pillenpause keine Abbruchblutung, sollte zur Sicherheit ein Schwangerschaftstest erfolgen.

Mehrfache Einnahme

Levonelle darf grundsätzlich nur im aktuen Notfall eingenommen werden. Das Medikament ist aufgrund der hohen Dosierung des Wirkstoffs Levonorgestrel nicht als regelmäßige Verhütungsmethode geeignet und hat zudem eine geringere Wirkung als reguläre Verhütungsmittel.

Wird Levonelle mehr als einmal im gleichen Zyklus eingenommen (zwischen zwei Perioden), sinkt die Zuverlässigkeit der Wirkung und es besteht ein erhöhtes Risiko für Zyklusstörungen.

Einnahme während der Stillzeit

Da der Wirkstoff von Levonelle in die Muttermilch übergeht, sollte die Einnahme direkt nach dem Stillen erfolgen und für die nächsten 8 Stunden möglichst nicht gestillt werden. In dieser Zeit sollte die Muttermilch stattdessen abgepumpt und entsorgt werden. Nach 8 Stunden ist die potentielle Wirkstoffmenge in der Muttermilch deutlich geringer und es kann wieder regulär gestillt werden.

Mögliche Nebenwirkungen von Levonelle

Wie bei allen anderen Arzneimittel kann auch die Behandlung mit Levonelle unerwünschte Nebenwirkungen zur Folge haben, welche jedoch nicht alle Anwender betreffen müssen und in unterschiedlichen Häufigkeiten auftreten.

Sehr häufige Nebenwirkungen (mehr als 1 von 10 Anwenderinnen):

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Übelkeit
  • Schmerzen im Unterbauch
  • unregelmäßige Blutungen im aktuellen Zyklus

Häufige Nebenwirkungen (bis zu 1 von 10 Anwenderinnen):

  • Zyklusstörungen wie verspätete/verfrühte oder starke Blutung, Zwischen- und Schmierblutung
  • Durchfall und Erbrechen
  • Schwindelgefühl
  • Druckempfindlichkeit, Schmerzen in der Brust

Sehr seltene Nebenwirkungen (bis zu 1 von 10.000 Anwenderinnen):

  • Bauchschmerzen
  • Ausschlag
  • Nesselsucht (Urtikaria)
  • Juckreiz (Pruritus)
  • Schwellung des Gesichts
  • Beckenschmerzen
  • schmerzhafte Periode

Darüber hinaus besteht ein in unbekanntem Maße erhöhtes Thrombose-Risiko nach der Anwendung sowie die Möglichkeit für eine überempfindliche Reaktion der Haut auf die hohe Konzentration von Levonorgestrel. Diese Risiken sind bisher jedoch nicht ausreichend belegt für eine korrekte Kategorisierung der Häufigkeit.

Wird nach der Einnahme von Levonelle eine bisher unbekannte Nebenwirkung bemerkt oder hält eine der bekannten Nebenwirkungen übermäßig lange oder intensiv an, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Dies gilt insbesondere bei Anzeichen für ein Blutgerinnsel, weshalb Frauen mit einem bekanntermaßen erhöhten Thrombose-Risiko die Reaktion des Körpers genau beobachten und im Zweifelsfall ärztlichen Rat einholen sollten.

Wechselwirkungen

Werden vor der Einnahme von Levonelle bereits andere Arzneimittel eingenommen, kann es mitunter zu unerwünschten Wechselwirkungen kommen. Dazu gehören eine verminderte Wirksamkeit der Pille danach oder ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen. Daher sollten bei der Beratung zur Pille danach unbedingt alle momentan verwendeten Medikamente angegeben werden, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Wirkstoffe handelt.

Bei folgenden Wirkstoffen ist eine Beeinträchtigung der Wirkung von Levonelle bekannt:

  • Antiepileptika wie Phenobarbital, Phenytoin, Primidon, Carbamazepin
  • Medikamente zur Behandlung von HIV-Infektionen wie Ritonavir
  • Antibiotika wie Rifabutin, Rifampicin, Griseofulvin
  • Johanniskraut

Wird aktuell einer dieser Wirkstoffe verwendet oder innerhalb des letzten Monats eingenommen und ist keine alternative Methode der Notfallverhütung verfügbar, kann nach ärztlicher Absprache eine doppelte Dosis Levonelle eingenommen werden. Dies bedeutet die gleichzeitige Einnahme von zwei Tabletten, um eine ausreichende Wirkung zu gewährleisten. Eine weiter erhöhte Dosis ist nicht möglich.

Gegenanzeigen und Warnhinweise

Die Anwendung von Levonelle ist nicht möglich bei bestehender Schwangerschaft, wenn bereits mehr als 72 Stunden seit dem ungeschützten Geschlechtsverkehr vergangen sind oder bevor die erste Menstruationsblutung (Menarche) erfolgt ist. Besteht eine Allergie oder Überempfindlichkeit gegenüber Levonorgestrel oder einem der sonstigen Bestandteil der Arznei, darf eine Einnahme ebenfalls nicht erfolgen.

Weitere Gegenanzeigen für die Behandlung mit Levonelle sind:

  • bestehende Dünndarmerkrankung wie Morbus Crohn
  • schwere Leberprobleme
  • frühere Bauchhöhlenschwangerschaft (ektopische Schwangerschaft)
  • frühere Salpingitis (Eileiterentzündung)

Darüber hinaus gibt es erste Hinweise darauf, dass der Wirkstoff bei Frauen mit einem hohen Body-Mass-Index (BMI) weniger wirksam sein könnte. Dies ist jedoch bisher nicht ausreichend wissenschaftlich belegt, weshalb die Anwendung grundsätzlich für Frauen jeglichen Körpergewichts empfohlen wird, auch bei bestehender Fettleibigkeit (Adipositas).

Behandlungsinformation
Angaben zum Medikament
Markenname: Levonelle
Aktiver Wirkstoff: Levonorgestrel
Hersteller: Bayer
Beschreibung: Levonelle wird zu Zwecken der Notfallverhütung verwendet und entspricht in der Wirkungsweise der PiDaNA (Pille danach) von HRA Pharma.
Rezeptpflicht: rezeptpflichtig für den Online-Kauf
Einnahme/Anwendung: Oral
Darreichungsform: Tablette
Dosierung: 1.5mg Levonorgestrel
Anwendbarkeit: Erwachsene gesunde Frauen ab 18 Jahren können das Medikament einnehmen
Anwendungshinweise: Levonelle ist eine Einmalpille mit dem Wirkstoff Levonorgestrel und kann jederzeit während des Zyklus genutzt werden. Pro Zyklus darf Levonelle nur 1x eingenommen werden. Die Einnahme muss bis maximal 3 Tage nach dem Verkehr erfolgen, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.
Wirkstoffklasse: Gestagene
Bei Alkoholkonsum: Nicht relevant
In der Stillzeit: Nicht relevant
Bei Schwangerschaft: Nicht relevant
Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament
Service Bewertung
Bewertung Hervorragend 4.7 4.846 Patienten haben unseren Service bewertet.
Produkt Bewertung
Hervorragend 4.6 5 Patienten haben eine Bewertung geschrieben Levonelle (Unofem)
Das schätzen unsere Patienten an uns
  • Erstklassiger und freundlicher KundenserviceErreichbar: Mo-Fr 09:00 - 18:00 Uhr
  • All-Inclusive Service - keine versteckten GebührenAlle Preise enthalten Lieferung & Rezeptausstellung
  • Gratis ExpresslieferungZustellung am nächsten Werktag für alle Bestellungen vor 17:30 Uhr