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Vesikur (Vesicare)

Diagnose und Rezept für das Medikament Vesikur

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Leiden Sie an Inkontinenz? Vesikur (entspricht Vesicare) reduziert die Aktivität der Blasenmuskulatur und behandelt damit effizient eine überaktive Blase. Signifikante Verbesserungen der Blasenschwäche können bereits nach einer Woche beobachtet werden. Vesikur ist auch für Langzeittherapien geeignet. Unser Ärzteteam empfiehlt eine Tagesdosies von 5mg, welche bei Bedarf auf 10mg erhöht werden kann.

Möchten Sie Vesikur online kaufen, benötigen Sie ein Rezept. Mit dem diskreten Service von 121doc erhalten Sie dies bei einer Bestellung inklusive. Dazu überprüfen unsere EU-registrierten Ärzte Ihre medizinischen Daten in einer Online-Konsultation und erstellen bei gesundheitlicher Eignung ein gültiges Rezept. Alle wichtigen Informationen zum Bestellprozess können Sie hier nachlesen.

Was ist Vesikur?

Vesikur (Vesicare) ist ein sogenanntes Anticholinergikum, auch als Muskarin-Rezeptor-Antagonist bekannt. Damit werden Wirkstoffe bezeichnet, welche den Neurotransmitter Acetylcholin (ACh) im parasympathischen Nervensystem unterdrücken. Im Falle von Vesikur wird dies durch den Wirkstoff Solifenacin geleistet, welcher eine effektive Behandlung von Inkontinenz bewirken kann.

Bei Patienten mit einer hyperaktiven Blase können Probleme der Harninkontinenz signifikant verringert und dadurch Lebensqualität bedeutend verbessert werden. Ständiger Harndrang wird vermindert und dadurch längere Intervalle zwischen Toilettengängen möglich. Auch Inkontinenzepisoden werden vermindert.

Wie wirkt Vesikur?

Der aktive Wirkstoff von Vesikur ist Solifenacin, welches zur Gruppe der urologischen Spasmolytika gehört und in Form von Solifenacinsuccinat verwendet wird. Solifenacin wirkt auf die glatte Muskulatur der Blase, indem es den Neurotransmitter Acetylcholin (ACh) hemmt. Dieser bewirkt das Zusammenziehen der Blase und steuert damit den Harndrang. Indem sich Solifenacin an den Muskarinrezeptoren bindet, welche normalerweise von ACh verwendet werden, wird die Kontraktion der Blasenmuskulatur reduziert.

Strukturformel von Solifenacin

In der Folge sind deutlicher weniger Symptome einer Reizblase zu beobachten. Harndrang wird reduziert und die Häufigkeit der Toilettengänge nimmt ab.

Dosierung und Einnahme

Vesikur ist erhältlich in Dosierungen von 5mg und 10mg, wobei die ärztliche empfohlene Dosis bei 5 Milligramm liegt. Die tägliche Maximaldosis beträgt 10 Milligram. Die Tablette wird einmal täglich unzerkaut mit etwas Wasser eingenommen. Dies kan unabhängig von den Mahlzeiten erfolgen.

Wurde die Einnahme einer Tablette vergessen, kann diese schnellstmöglich noch am gleichen Tag nachträglich eingenommen werden. Eine doppelte Einnahmedosis am Folgetag ist jedoch zu vermeiden. Wurde versehentlich eine zu hohe Dosierung eingenommen, sollte umgehend der Arzt konsultiert werden. Anzeichen für eine Überdosierung sind unter anderem:

  • Mundtrockenheit
  • Kopfschmerzen
  • Benommenheit, Schwindel
  • Sehstörungen

Eine hohe Überdosierung kann zudem schwere Nebenwirkungen wie beispielsweise Krampfanfälle, Atemprobleme und Halluzinationen auslösen.

Die Behandlung mit Vesikur sollte ärztlich begleitet werden, um Fortschritte zu kontrollieren und eventuelle Dosierungsanpassungen vorzunehmen. Ein abruptes Absetzen des Medikaments kann eventuell das Krankheitsbild verschlimmern, weshalb das Ende der Behandlung zunächst mit dem Arzt abgesprochen werden sollte.

Nebenwirkungen

Wie bei allen Medikamenten kann auch die Behandlung mit Vesikur unerwünschte Nebenwirkungen auslösen. Diese sind meist leichter Natur und klingen selbstständig wieder ab. Sehr häufig wird Mundtrockenheit als Nebenwirkungen beobachtet. Weitere bekannte Nebenwirkungen sind unter anderem:

Häufige Nebenwirkungen Gelegentliche Nebenwirkungen Seltene Nebenwirkungen Sehr seltene Nebenwirkungen
Verstopfung Benommenheit, Müdigkeit Kopfschmerzen Gesichtsschwellung
Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen Harnwegsinfektion, Harnblasenentzündung Schwindel, Erbrechen Hautrötungen, Nesselfieber
Übelkeit trockene Augen, Nase Juckreiz Wahnvorstellungen
verschwommenes Sehen Geschmacksstörungen Harnverhaltung, Kotstau Verwirrtheit

Sollte es zu einer allergischen Reaktion kommen, ist die Behandlung mit Solifenacin sofort zu beenden und umgehend ein Arzt aufzusuchen.

Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Einnahme von weiteren Arzneimitteln während der Behandlung mit Vesikur kann unter Umständen die Wirkung der jeweiligen Medikamente beeinflussen oder das Risiko für Nebenwirkungen stark erhöhen. Daher sollten vor Einnahmebeginn alle aktuell und bis vor kurzem eingenommenen Medikamente mit dem Arzt besprochen werden, um eventuelle Wechselwirkungen auszuschließen. Bekannte wechselwirkende Medikamente sind unter anderem:

  • andere Acetylcholin-Hemmer oder cholinerge Rezeptoragonisten
  • Pilzmittel wie Ketoconazol, Itraconazol
  • antivirale Medikamente wie Ritonavir, Nelfinavir
  • Tuberkulose-Medikamente wie Rifampicin
  • Antiepileptika wie Phenotoin, Carbamazepin
  • Blutdrucksenker wie Verapramil, Diltiazem

Zu vermeiden sind außerdem Medikamente, welche die Tätigkeit des Magen-Darm-Traktes anregen. Dazu gehören beispielsweise Metoclopramid und Cisaprid. Diese können durch die Einnahme von Solifenacinin ihrer Wirkung beeinträchtigt werden.

Gegenanzeigen

In bestimmten Fällen ist Vesikur nicht zur Behandlung geeignet. Dies gilt beispielsweise bei Patienten mit einer Allergie gegenüber Solifenacin oder anderen Bestandteilen von Vesikur. Auch Personen unter 18 Jahren, stillende Mütter und Dialyse-Patienten dürfen das Medikament nicht verwenden. Weitere bekannte Gegenanzeigen von Vesikur sind unter anderem:

  • Harnverhalt
  • schwere Magen-Darm-Erkrankungen
  • Störungen der Leber- oder Nierenfunktion
  • Grüner Star (Engwinkelglaukom)
  • Myasthenia gravis

In Ausnahmefällen kann bei dringender Notwendigkeit unter Absprache und Kontrolle mit dem behandelnden Arzt eine Behandlung mit Vesikur erwägt werden, sofern die Risiken sorgfältigt abgewägt werden. Dazu gehören neben einer bestehenden Schwangerschaft unter anderem die folgenden Umstände:

  • Blasenentleerungsstörung
  • Risiko verminderter Muskeltätigkeit (Peristaltik) der Verdauungswege
  • Zwerchfellbruch (Hiatushernie)
  • Reflux-Erkrankung
  • Nervenerkrankungen
  • bestehendes Risiko für Herzrhythmusstörungen

Quellen:

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