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Die Antibabypille Lamuna gehört zu den hormonellen Kontrazeptiva, welche in Deutschland grundsätzlich verschreibungspflichtig sind. Daher ist der Kauf von Lamuna ohne Rezept weder in Apotheken noch im Internet möglich.
Da bei falscher Anwendung von Arzneimitteln schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten können, wird dringend vom Kauf rezeptfreier Produkte von unbekannten Quellen abgeraten. Diese sind in vielen Fällen wirkungslose oder gar gesundheitsgefährdende Fälschungen.
Während Ihrer Bestellung bei 121doc müssen Sie zunächst einen medizinischen Fragebogen ausfüllen. Dieser behandelt Fragen zur allgemeinen gesundheitlichen Verfassung sowie spezifisch zur hormonellen Verhütung. Anschließend werten unsere Ärzte Ihre Angaben aus und entscheiden über die Ausstellung eines Rezepts. Steht diesem nichts im Wege, wird direkt ein gültiges Online-Rezept für Sie erstellt.
Nachdem ein Rezept erstellt wurde, wird dieses automatisch an unsere hauseigene Versandapotheke weitergeleitet und mit Ihrer Bestellung bearbeitet. Der Versand erfolgt innerhalb eines Werktages mit diskreter Verpackung per Expressversand an Sie verschickt. Sowohl die Ausstellung des Rezepts sowie der 24h-Expressversand sind bereits im Preis enthalten, es kommen keine weiteren Kosten auf Sie zu.
Bei Lamuna handelt es sich um ein Kombinationspräparat (Antibabypille) zur hormonellen Schwangerschaftsverhütung. Es ist in zwei Dosierungen verfügbar, Lamuna 20 und Lamuna 30. Beide Variante enthalten die Wirkstoffe Ethinylestradiol und Desogestrel. Ethinylestradiol ist ein künstliches Östrogen, bei Desogestrel handelt es sich um ein synthetisches Gestagen (Gelbkörperhormon) der 3. Generation. Aufgrund der geringen Dosierung der Inhaltsstoffe wird die Pille auch als Mikropille bezeichnet und ist allgemein gut verträglich. Die rezeptpflichtigen Filmtabletten bieten keinen Schutz vor Geschlechtskrankheiten.
Das Präparat wird vom Pharmakonzern Hexal hergestellt. Pro Tablette sind 0,15 Milligramm Desogestrel sowie 0,02 Milligramm (Lamuna 20) bzw. 0,03 Milligramm (Lamuna 30) Ethinylestradiol enthalten. Weitere Bestandteile in minimaler Konzentration sind unter anderem Lactose, Hypromellose, Kartoffelstärke, Chinolingelb, Macrogol 6000 und Tocopherol.
Als hormonelles Verhütungsmittel wirkt Lamuna durch die Imitation der natürlichen Geschlechtshormone Östrogen und Gestagen, welche im Fruchtbarkeitszyklus den weiblichen Körper auf eine Schwangerschaft vorbereiten. Die korrekte Einnahme der Pille bewirkt einen Zustand wie nach einer erfolgten Befruchtung, wodurch eine Schwangerschaft verhindert wird. Dabei wird die Reifung der Eizelle sowie der Eisprung gehemmt und die Gebärmutterschleimhaut verdünnflüssigt, wodurch die Einnistung eines befruchteten Eis verhindert wird. Zudem verdickt Desogestrel den Zervixschleim, so dass Spermien schwerer durchdringen können.

Im natürlichen Befruchtungsprozess ändert sich der Östrogenspiegel ständig. Die regelmäßige Gabe von Ethinylestradiol hingegen regelt den Hormonspiegel und kann dadurch auch bei der Behandlung von Zyklusstörungen helfen. Durch einen Rückkopplungseffekt werden die körpereigenen Hormone sukzessive durch die synthetischen Varianten in der Antibabypille ersetzt, was eine externe Kontrolle des Hormonspiegels ermöglicht.
Lamuna wird einmal täglich zur gleichen Zeit unzerkaut und mit etwas Flüssigkeit eingenommen. Der Zeitpunkt ist frei wählbar und unabhängig von den Mahlzeiten, sollte aber dauerhaft korrekt eingehalten werden können. Für viele Frauen bietet sich daher eine Einnahme direkt nach dem Aufstehen oder am Abend vor dem Zubettgehen an.
Die Tabletten werden in einem Blisterpack mit aufgderuckten Wochentagen gereicht, um die Einnahme besser kontrollieren zu können. Für 21 Tage erfolgt eine ununterbrochene Einnahme, anschließend erfolgt eine siebentägige Pause. Innerhalb dieser Zeit kommt es gewöhnlich nach zwei bis vier Tagen zur Abbruchblutung, welche der Monatsblutung ähnelt, jedoch meist leichter ausfällt und kürzer anhält. Bleibt diese aus oder verläuft länger, nimmt dies keinen Einfluss auf die weitere Einnahme. Nach der Pause wird am achten Tag mit dem nächsten Blisterpack begonnen und damit ein neuer Zyklus gestartet. Die schwangerschaftsverhütende Wirkung bleibt auch während der Pillenpause bestehen.
Die Ersteinnahme oder Umstellung auf Lamuna beginnt am ersten Tag der Regelblutung. Im Vorfeld muss eine möglich Schwangerschaft ausgeschlossen werden. Der Einnahme sollte im Idealfall bei genau 24 Stunden liegen. Wird die Einnahme vergessen, muss sie innerhalb von maximal 12 Stunden nachgeholt werden. Anschließend besteht kein Schwangerschaftsschutz mehr und es muss zusätzlich mit einer Barriere-Methode wie Kondomen verhütet werden.
Bei Durchfall oder Erbrechen innerhalb von vier Stunden nach der Einnahme kann die verhütenden Wirkung ebenfalls herabgesetzt sein, da der Körper die Hormone nicht vollständig resorbieren konnte. In diesem Fall kann nach Abklingen der Symptome eine zweite Tablette innerhalb von 12 Stunden nach der normalen Einnahmezeit nachträglich verabreicht werden, um den Schwangerschaftzschutz erneut zu gewährleisten.
Durch den Gebrauch von Lamuna treten unter Umständen unerwünschte Nebenwirkungen auf. Diese können sich in Kombination oder individuell manifestieren. Vor allem im ersten Jahr nach Einnahmebeginn besteht ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen, während der Körper sich der hormonellen Umstellung anpasst.
Häufige Nebenwirkungen:
Gelegentliche Nebenwirkungen:
Seltene Nebenwirkungen:
Sehr seltene Nebenwirkungen
Die Antibabypille kann bei einigen Frauen zu allergischen Reaktionen führen. Zu den typischen Anzeichen zählen Schnupfen, eine Rötung der Haut und Juckreiz. Zudem treten beispielsweise Schleimhautschwellungen und Augenrötungen auf. Ein weiteres Symptom äußert sich in einer Verengung der Atemwege. Selten führt ein allergischer Schock zur Bewusstlosigkeit. Patientinnen, welche eins oder mehrere diese Anzeichen bei sich beobachten, sollten umgehende einen Arzt aufsuchen.
Allgemein wird bei der Anwendung von hormonellen Verhütungsmitteln ein erhöhtes Thrombose-Risiko festgestellt. Daher sollten Frauen mit einem erhöhten Risiko die Anwendung von Lamuna genau überdenken und nur in Absprache mit dem behandelnden Arzt sowie unter genauer Kontrolle eine Behandlung beginnen. Zu den Risiko-Faktoren gehören:
Bei der Einnahme von Lamuna ist daher immer auf mögliche Anzeichen einer Thrombose zu achten, dazu gehören typischerweise Schwellungen und Erwärmung am Bein, eine Rot- oder Blaufärbung der Extremität sowie Druckschmerz. Außerdem sollte bei unerklärbarer Atemnot und starkem Brustschmerz sofort ein Arzt aufgesucht werden.
Bei gleichzeitiger Einnahme verschiedener Arzneimitteln können sich die Wirkungen gegenseitig erhöhen oder abschwächen und das Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen stark ansteigen. Daher sollte stets vorab kontrolliert werden, ob sich die unterschiedlichen Wirkstoffe miteinander vertragen. Wird Lamuna zur Verhütung verwendet, dürfen die folgenden Medikamente nicht zur gleichen Zeit eingenommen werden:
Außerdem ist zu beachten, dass die Einnahme von Lamuna den Blutzuckerspiegel beeinflusst. Daher muss bei der gleichzeitige Behandlung von Diabetes mellitus unter Umständen die Dosis von Insulin oder oralen Antidiabetika angepasst werden. Außerdem verlängert Lamuna die Wirkung von Theophyllin und führt zu einem erhöhten Blutspiegel der Schilddrüsenhormone. Dies muss bei Kontrollen dem jeweiligen Arzt mitgeteilt werden.
In bestimmten Fällen ist die Behandlung mit Lamuna generell nicht möglich, da die erwartbaren Risiken den Nutzen überwiegen. Besteht eine Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe, darf keine Einnahme erfolgen. Ebenso ist die Pille nicht geeignet für Frauen während der Schwangerschaft oder Stillzeit. Zu den weitere Gegenanzeigen zählen:
Auch eine frühere Lebererkrankung verbietet die Einnahme der Mikropille. Zu den Krankheiten zählen beispielsweise Tumore, Gelbsucht und Leberentzündung. Auch eine während der Schwangerschaft verschlimmert Mittelohrschwerhörigkeit schließt die Nutung von Lamuna aus. Darüber hinaus kann bei bestimmten Krankheiten eine Einnahme erfolgen, allerdings nur unter genauer Aufsicht des Arztes. Dazu gehören:
Durch die Verwendung der Mikropille verstärken sich unter Umständen die Symptome einer multiplen Sklerose. Auch für Personen mit Galaktose-Unverträglichkeit, Laktase-Mangel oder Glukose-Galaktose-Aufnahmestörungen empfiehlt sich Lamuna nicht.
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