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Blasenschmerzen: Ursachen & Behandlung

Blasenschmerzen können verschiedene Ursachen haben. Am häufigsten sind sie Symptome einer Blasenentzündung, von der besonders häufig Frauen betroffen sind. Die Behandlung ist abhängig von der Ursache der Blasenschmerzen und erfolgt als medikamentöse oder operative Therapie.

Ursachen für Blasenschmerzen

Blasenschmerzen können verschiedene körperliche oder psychische Ursachen haben. Vor allem, wenn sie in Verbindung mit einem brennenden Gefühl beim Wasserlassen und/oder häufigem Harndrang auftreten, können Sie Anzeichen für eine Harnwegsinfektion sein. In diesen Fällen verspüren die Betroffenen allerdings dauerhaft, und nicht nur beim Wasserlassen, Blasenschmerzen.

Auslöser von Blasenschmerzen

Weitere mögliche Ursachen für Blasenschmerzen sind andere Erkrankungen oder gesundheitliche Probleme wie zum Beispiel Blasensteine, Blasentumore oder Fremdkörper in der Blase. Auch eine Nieren- oder Nierenbeckenentzündung kann mit Blasenschmerzen einhergehen. Bei Männern können sie Symptom einer Prostataerkrankung (z. B. Prostataentzündung, -vergrößerung, -krebs) sein. Bei Frauen können Blasenschmerzen während einer Schwangerschaft oder aufgrund gynäkologischer Probleme (Scheidenentzündung, Gebärmutterentzündung, Gebärmuttersenkung, Endometriose, etc.) auftreten.

Blasenschmerzen können Folge von Erkrankungen sein

Bei verschiedenen Erkrankungen können Blasenschmerzen als Symptome auftreten:

Harnwegsinfektionen

Sehr häufig sind Harnwegsinfektionen wie eine Blasen- oder Harnröhrenentzündung die Ursache für Blasenschmerzen. Sie gehen oft mit anderen Symptomen einher, typisch sind häufiger Harndrang und ein Brennen beim Wasserlassen. Besonders anfällig für solche Infekte sind Diabetiker oder Personen mit Blasensteinen sowie Frauen während einer Schwangerschaft oder in den Wechseljahren.

Blasensteine

Blasensteine können ebenfalls Schmerzen verursachen. Sie rufen außerdem ein Fremdheitsgefühl in der Blase hervor und führen häufig zu einem stakkatoartigen Urinieren oder sehr schmerzhaften Blasenkrämpfen.

Blasenkrebs

Blasenschmerzen treten bei Blasenkrebs meistens erst im fortgeschrittenen Stadium auf. Oft sind anfangs gar keine Symptome zu beobachten, ein erstes Anzeichen für einen Blasentumor ist meistens Blut im Urin oder Veränderungen beim Wasserlassen.

Nierenerkrankungen

Bei einer Nierenentzündung oder Nierenbeckenentzündung kann es ebenfalls zu Blasenschmerzen kommen. Diese werden üblicherweise von Fieber und starken Schmerzen in den Seiten begleitet.

Prostataerkrankung

Verschiedene Prostataerkrankungen wie Prostataentzündung, -vergrößerung oder -krebs können Blasenschmerzen verursachen. Jede dieser Erkrankungen verursacht darüber hinaus weitere spezifische Symptome, die für die Diagnostik wichtig sind.

Eine Prostataentzündung geht typischerweise mit häufigem Harndrang, Fieber, Schüttelfrost, Rückenschmerzen und einem akuten Krankheitsgefühl einher. Typisch für eine fortgeschrittene Prostatavergrößerung ist dagegen ein dünner Harnstrahl und Probleme beim Wasserlassen sowie ein stärker werdendes Völlegefühl der Blase. Zeigen sich stattdessen eher Symptome wie ein vermehrter Harndrang (insbesondere nachts), Probleme beim Wasserlassen und beim Stuhlgang, Erektionsstörungen sowie Schmerzen beim Samenerguss und in der Prostata, kann es sich um Anzeichen für Prostatakrebs handeln. Dieser kann, sofern er frühzeitig erkannt wird, sehr gut behandelt werden.

Gynäkologische Probleme

Bei Frauen können unterschiedliche gynäkologische Probleme wie Scheidenentzündung, Gebärmutterentzündung, Gebärmuttersenkung oder Endometriose zu Blasenschmerzen führen. Blasenschmerzen sind dabei meist nur ein Symptom unter mehreren anderen. So ist das wichtigste Anzeichen für eine Scheidenentzündung der Scheidenausfluss, der je nach Erreger unterschiedlich aussehen kann. Ausfluss aus der Scheide kann jedoch - ebenso wie Blasenschmerzen - auch auf eine Gebärmutterentzündung hindeuten, die allerdings darüber hinaus kaum Symptome hervorruft.

Eine Gebärmuttersenkung dagegen führt häufig zu einer Blasenschwäche mit unwillkürlichem Harnverlust. Manche Patientinnen berichten zudem von einem Fremdkörpergefühl in der Scheide und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Sehr selten, aber möglich, sind Blasenschmerzen bei einer Endometriose, einer Frauenkrankheit, bei der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle wächst und dort zu Schmerzen und anderen Komplikationen führen kann.

Schwangerschaft

In der Schwangerschaft löst das Gewicht des ungeborenen Kindes zunehmend mehr Druck auf die Blase aus, was - vor allem bei gefüllter Blase - zu häufigem Harndrang und Blasenschmerzen führen kann. Alternativ ist es möglich, dass die Blasenschmerzen von einer ungewohnten Position der von der Gebärmutter verschobenen Blase herrühren. In den meisten Fällen normalisiert sich dieser Zustand nach der Geburt bzw. nach der Rückbildungsgymnastik wieder.

Diagnose bei Blasenschmerzen

Im Rahmen eines ausführlichen Gesprächs und mithilfe verschiedener Untersuchungen lässt sich die Ursache der Blasenschmerzen herausfinden. Zunächst erkundigt sich der Arzt nach Art und Lokalisation der Schmerzen, wann und wie lange diese auftreten und ob sie mit weiteren Beschwerden einhergehen. Aufschlussreich ist in diesem Zusammenhang unter anderem häufiger Harndrang, Harnverhalt, Probleme oder Brennen beim Wasserlassen, Fieber oder Schmerzen in den Flanken.

Anschließend folgt eine körperliche Untersuchung des Nierenbereichs und Unterbauchs, um die Schmerzen genau zu lokalisieren. Bei Männern kann eine rektale und bei Frauen eine gynäkologische Untersuchung folgen. Außerdem ist es üblich, eine Blutprobe zu nehmen, um das Blut auf Entzündungswerte hin zu analysieren. Urintests können darüber hinaus ebenfalls aufschlussreich sein, zum Beispiel, wenn weiße Blutkörperchen im Urin nachgewiesen werden. Mithilfe einer Urinprobe können zudem die Erreger einer Harnwegsinfektion genau bestimmt und in Abhängigkeit davon das passende Antibiotikum verschrieben werden.

Besteht der Verdacht, dass die Blasenschmerzen durch Fremdkörper, Blasensteine oder -tumore verursacht werden, müssen andere Untersuchungsmethoden zum Einsatz kommen. Hierzu gehören zum Beispiel Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen der Blase und Nieren sowie Blasen- und Harnröhrenspiegelungen.

Behandlung von Blasenschmerzen

Betroffene empfinden Blasenschmerzen oft als sehr unangenehm und können mit starken Schmerzmittelen und/oder krampflösenden Medikamenten behandelt werden. Dennoch ist es wichtig, die Ursache der Beschwerden zu kennen, denn die weitere Art der Behandlung ist von ihr abhängig.

Therapie von Blasenschmerzen

Bei einer Harnwegsinfektion beispielsweise ist die Verordnung eines Antibiotikums die Behandlung der Wahl. Verstärken sich die Schmerzen beim Wasserlassen, ist es besonders wichtig, dass die Patienten viel trinken und eine gute Intimhygiene pflegen. Darüber hinaus können antibakteriell wirksame und harntreibende Tees hilfreich sein.

Sind die Blasenschmerzen auf einen Fremdkörper in der Blase oder Blasensteine zurückzuführen, müssen diese entfernt werden. Dies erfolgt meistens operativ bei einer Blasenspiegelung. Manchmal wird die Stoßwellentherapie eingesetzt, mit deren Hilfe Blasensteine zertrümmert werden können.

Quellen:

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