Bei Migräne handelt es sich um eine neurologische Erkrankung, die starke, pulsierende Kopfschmerzen hervorruft. Oft kommen weitere Symptome wie Übelkeit und Sehstörungen hinzu. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind Kopfschmerz-Erkrankungen wie Migräne bei etwa 40 % der Bevölkerung verbreitet.
Auch wenn Migräne nicht heilbar ist, können Symptome gelindert und die Schmerzen reduziert werden. Das gelingt durch Anpassungen des Lebensstils und in vielen Fällen durch rezeptpflichtige Arzneimittel, die als Triptane bekannt sind. Bei 121doc verschreibt unser Ärzteteam Migränemedikamente für Personen zwischen 18 und 65 Jahren nach einer kurzen Online-Beratung.
Es ist noch unklar, was die genauen Ursachen von Migräne sind. Allerdings sind bestimmte Faktoren bekannt, die Migräne begünstigen. Es wird vermutet, dass Migräne durch ein Zusammenspiel genetischer, hormoneller, neurologischer und umweltbedingter Einflüsse entsteht.
Migräne tritt häufig familiär auf. Das heißt, wenn enge Verwandte betroffen sind, ist auch das eigene Risiko höher. Der Grund dafür ist, dass bestimmte Gene beeinflussen können, wie das Gehirn Schmerzen verarbeitet oder auf Auslöser reagiert.
Hormonelle Veränderungen wie Schwankungen des Östrogenspiegels können die Kopfschmerzen beeinflussen. Das ist auch eine mögliche Begründung dafür, wieso Frauen etwa drei- bis viermal häufiger betroffen sind als Männer. Zudem können sich Migräneanfälle während der Menstruation, Schwangerschaft oder in den Wechseljahren verstärken.
Auch äußere Faktoren können Migräne auslösen. Zu den häufigen Auslösern gehören Stress, Schlafmangel, grelles Licht, starke Gerüche sowie bestimmte Lebensmittel und Getränke. Diese Faktoren rufen Migräne zwar nicht direkt hervor, können aber Anfälle auslösen oder verstärken.
Migräne kann mit sehr unterschiedlichen Symptomen von leicht bis stark einhergehen. Das häufigste Symptom bei den meisten Betroffenen ist ein intensiver, stark beeinträchtigender Kopfschmerz, der meist auf einer Seite des Kopfes auftritt. Zusätzlich können weitere Beschwerden auftreten, die typischerweise in verschiedenen Phasen erscheinen.
Diese Phase kann Stunden oder sogar Tage vor einem Migräneanfall beginnen. Migräne-Symptome sind oft eher unauffällig und können Stimmungsschwankungen, Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, Heißhunger, Nackensteife sowie eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Licht oder Geräuschen aufweisen.
Nicht alle Migräne-Leidenden haben Aura. Wenn sie auftritt, geschieht dies meist kurz vor oder während des Kopfschmerzes. Zu den Aura-Symptomen gehören Sehstörungen, Taubheitsgefühle sowie Kribbeln im Gesicht oder in den Gliedmaßen. Migränebehandlungen werden sowohl für Betroffene mit als auch ohne Aura angeboten.
Die Phase des Anfalls ist die Hauptphase der Migräne und normalerweise auch die schmerzhafteste. Sie kann mehrere Stunden bis hin zu einigen Tagen dauern. Typische Symptome sind starke, pochende Kopfschmerzen (häufig auf der einen Kopfseite), Übelkeit, Erbrechen sowie eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber Licht, Geräuschen und Gerüchen. Während andere Phasen nicht immer auftreten, ist diese Phase die häufigste.
Die Postdrom-Phase tritt bei manchen Menschen nach dem Abklingen des eigentlichen Anfalls auf. Häufige Symptome sind starke Erschöpfung, Schwäche, Schwindel, Konzentrationsprobleme und anhaltende Kopfschmerzen. Aufgrund dieser Symptome und weil sie nach dem Anfall auftritt, wird sie manchmal auch als „Katerkopfschmerzen“ bezeichnet.
Für gewöhnlich wird Migräne von einer Hausärztin, einem Hausarzt oder einer Fachärztin bzw. einem Facharzt diagnostiziert. Dazu gehört das Besprechen der Schmerzen, wie lange die Anfälle dauern, wie oft sie auftreten und ob es bestimmte Auslöser gibt. Ein Migränetagebuch hilft, Symptome und Auslöser festzuhalten, damit ärztlich ein klares Bild verschafft und die Diagnose präzise gestellt werden kann.
Migräneanfälle können wenige Stunden, aber auch mehrere Tage dauern. Häufig sind bereits ein bis zwei Tage vor dem eigentlichen Kopfschmerz Hinweise bemerkbar. Dazu gehören beispielsweise Müdigkeit oder eine erhöhte Lichtempfindlichkeit. Daher ist eine rechtzeitige Behandlung wichtig, um einen Anfall abzuschwächen oder sogar zu verhindern.
Bestimmte Veränderungen im Lebensstil können helfen, Migräneanfälle zu verringern und Migräne-Symptome zu lindern:
Ja, Migräne geht normalerweise von alleine wieder weg. Jedoch kann das einige Zeit dauern. Ein Anfall hält meist zwischen mehreren Stunden und bis zu drei Tagen an. Wenn Sie Ihre Migräne schnell loswerden möchten, sind Migränemedikamente (bekannt als Triptane) möglicherweise die beste Option.
Bei 121doc bieten wir Migränebehandlungen, die als Triptane bezeichnet werden, an. Dazu gehören Sumatriptan, Rizatriptan, Almotriptan und Naratriptan. Diese Migräne-Medikamente wirken direkt gegen Migräneanfälle, indem sie die Blutgefäße im Gehirn verengen. So kann ein Anfall gestoppt werden, bevor er Ihren Alltag stark beeinträchtigt.
Sie können verschreibungspflichtige Migränemedikamente bei 121doc online bestellen, indem Sie einen kurzen medizinischen Fragebogen ausfüllen. So kann unser Ärzteteam feststellen, ob eine Behandlung für Ihre Migräne geeignet ist, ohne dass Sie eine Arztpraxis aufsuchen müssen.
Die meisten Migräne-Medikamente sind bei richtiger Anwendung sicher. Allerdings sollten Sie beachten, dass eine zu häufige Einnahme dazu führen kann, dass Kopfschmerzen häufiger oder stärker werden. Dieses Phänomen ist auch als „medikamenteninduzierter Kopfschmerz“ bekannt. Zur Vermeidung sollten Triptane nicht öfter als zweimal pro Woche verwendet werden (außer wenn es unbedingt nötig ist) und niemals in einer höheren Dosis als ärztlich verordnet.
Holen Sie sich medizinische Hilfe, wenn Ihre Anfälle häufiger werden (zum Beispiel mehr als einmal pro Woche) oder beginnen, Ihren Alltag, Ihre Arbeit oder Ihre Lebensqualität zu beeinflussen. Lassen Sie sich unbedingt ärztlich beraten, wenn Sie stark auf Schmerzmittel angewiesen sind, da diese Kopfschmerzen mit der Zeit sogar verschlimmern können und keine gesunde langfristige Lösung darstellen.
Holen Sie sich zudem einen ärztlichen Rat ein, wenn Sie zum ersten Mal Aura-Symptome bemerken, sich Ihre gewohnten Migräne-Symptome verändern oder Sie plötzlich besonders starke bzw. ungewöhnliche Symptome bemerken.
Wenn Sie eine bequeme Lösung suchen, bieten wir bei 121doc einen Online-Service an, bei dem Sie einen sicheren medizinischen Fragebogen ausfüllen und fachkundige Beratung sowie passende Behandlungsoptionen erhalten können.
Sumatriptan |
Rizatriptan |
Almotriptan |
Naratriptan |
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| Darreichungsform | Tabletten, Nasenspray | Tabletten, Schmelztabletten | Tabletten | Tabletten |
| Orale Dosierungen | 25 mg, 50 mg, 100 mg | 5 mg, 10 mg | 6,25 mg, 12,5 mg | 1 mg, 2,5 mg |
| Wirksungseintritt | 30-60 Minuten | 15-30 Minuten | 30-60 Minuten | 60-90 Minuten |
| Am besten geeignet für | Flexible Möglichkeiten, wirksam bei den meisten | Schneller Wirkungseintritt für rasche Linderung | Längere Wirkungsdauer, geringeres Rückfallrisiko | Gutes Gleichgewicht zwischen Wirksamkeit und Verträglichkeit |
| Bei Schwangerschaft | Geeignet | Geeignet | Geeignet | Geeignet |
| Behandlung ansehen | Behandlung ansehen | Behandlung ansehen | Behandlung ansehen |
Unsere Online-Beratungen erfolgen über kurze medizinische Fragebögen. Darin beantworten Sie sowohl allgemeine Fragen zu Ihrer Gesundheit und Krankengeschichte als auch spezifische Fragen zu der von Ihnen gewünschten Behandlung. Anschließend werden Sie gebeten, Ihre Zahlungs- und Lieferinformationen einzugeben, um die Bestellung abzuschließen.
Die Online-Beratung dauert für gewöhnlich nicht länger als 5 Minuten. Alle Fragen sind notwendig, damit unsere Ärzteteam sicherstellen kann, dass die verschriebene Behandlung für Sie sicher und geeignet ist.
