Heuschnupfen heißt medizinisch allergische Rhinitis. Es handelt sich um eine häufige Allergie, die meist durch Pollen ausgelöst wird. Etwa 20 % der Menschen in Europa sind betroffen. Typische Symptome sind tränende Augen, eine laufende Nase und häufiges Niesen.
Es gibt zwei Arten von Heuschnupfen. Der saisonale Heuschnupfen tritt nur zu bestimmten Zeiten im Jahr auf, beispielsweise während der Pollenzeit. Der ganzjährige Heuschnupfen (perenniale allergische Rhinitis) besteht das ganze Jahr über und wird oft durch andere Auslöser wie Tierhaare, Schimmel oder Hausstaub verursacht.
Heuschnupfen ist nicht heilbar und begleitet viele Menschen ein Leben lang. Zum Glück gibt es aber wirksame Behandlungen, mit denen sich die Beschwerden wirksam lindern lassen.
Heuschnupfen entsteht durch eine überaktive Reaktion des Immunsystems. Dieses reagiert übermäßig auf harmlose Substanzen wie Pollen und stuft sie fälschlicherweise als schädlich ein. Dadurch werden Allergiesymptome ausgelöst.
Der erste Schritt für eine erfolgreiche Behandlung ist das Herausfinden der Heuschnupfen-Auslöser. Wenn Sie die Ursache kennen, können Sie sich darauf vorbereiten.
Hauptauslöser sind Pollen, die feinen Partikel, die von Pflanzen produziert werden. Es gibt drei Pollenarten, die zu unterschiedlichen Jahreszeiten freigesetzt werden.
Je nachdem, wann die Symptome auftreten, können Sie herausfinden, welche Pollenart die Heuschnupfen-Symptome hervorruft.
Wenn Sie das ganze Jahr über Heuschnupfen-Symptome verspüren, ist es sehr wahrscheinlich, dass ein anderes Allergen die Ursache ist.
Ihr Körper löst Heuschnupfen-Symptome aus, um das Allergen loszuwerden. Zu den Heuschnupfen-Symptomen gehören:
Die Symptome einer Erkältung können leicht mit denen von Heuschnupfen verwechselt werden. Am besten lassen sie sich anhand der Art der Symptome sowie ihres Auftretens und des Zeitpunkts unterscheiden.
Heuschnupfen-Symptome treten auf einmal nach Kontakt mit einem Allergen auf und äußern sich meist durch Juckreiz, tränende Augen und klaren Schleim. Erkältungen hingegen entwickeln sich schleichend und machen sich durch Husten, Fieber, Gliederschmerzen und zähen, grün-gelben Schleim bemerkbar.
Für gewöhnlich klingen Erkältungssymptome innerhalb von 7 bis 10 Tagen ab, während Heuschnupfen-Symptome so lange anhalten, wie der Kontakt mit dem auslösenden Allergen besteht.
Normalerweise braucht man für Heuschnupfen keine formale Diagnose. Man kann ihn meist anhand der Angaben zu Ort und Zeitpunkt des Auftretens der Symptome als Heuschnupfen erkennen.
Es kann allerdings sein, dass Sie eine Diagnose benötigen, wenn die Ursache Ihrer Symptome unklar ist oder Sie die genaue Ursache für eine Behandlung benötigen. Es stehen zwei Allergie-Testmethoden zur Verfügung.
Kontaktieren Sie Ihre Hausarztpraxis, wenn Sie einen Allergietest machen möchten.
Es gibt unterschiedliche Heuschnupfen-Behandlungen. Die beste Behandlung hängt von Ihrem Lebensstil und Ihren Symptomen ab.
Neben der medikamentösen Behandlung gibt es zahlreiche Selbsthilfemaßnahmen, mit denen Sie Heuschnupfen-Symptome wirksam lindern können.
Lassen Sie sich ärztlich unterstützen, wenn Ihre Allergiesymptome anhalten, Ihren Alltag beeinträchtigen oder sich durch rezeptfreie Medikamente nicht lindern lassen. Ihre Ärztin oder Ihr Arzt kann Ihnen eine auf Ihre Bedürfnisse geeignete Heuschnupfen-Behandlung empfehlen. Es kann sein, dass eine Immuntherapie für Sie infrage kommt.
Holen Sie sich zudem ärztliche Hilfe, wenn Sie unsicher sind, was Ihre Allergien auslöst. Möglicherweise sind besondere Allergietests und eine regelmäßige Kontrolle notwendig.
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