Übersicht / Geschlechtskrankheiten / Genitales Mycoplasma

Definition: Einzeller mit mehrschichtiger Wirkung

Die verschiedenen Formen der Mycoplasmen leben zwar parasitär in den Schleimhäuten des Menschen sowie in Pflanzen und Tieren, richten aber bei einem starken Immunsystem kaum Schaden an. Wenn sie jedoch wirksam werden, dann sind sie der Verursacher vieler unangenehmer und teils gefährlicher Krankheiten und Entzündungen.

Problematisch ist auch, dass Mycoplasmen keine Zellwand haben, klassische Antibiotika jedoch an diese Andocken und dort wirken. Deshalb können Myoplasmen-Infektionen nur mit neuwertigen Breitbandantibiotika behandelt werden. Gerade im Genitalbereich leben viele Mycoplasma-Arten. Der Erreger Mycoplasma genitalium ist dort Verursacher der Harnröhrenentzündung (Urethritis). Geht das Bakterium auf einen neuen Wirt durch ungeschützten Geschlechtsverkehr oder Schmierinfektion über, kann es dort ebenfalls zu einer solchen Entzündung kommen.

Was bestimmt die Wahrscheinlichkeit einer Infektion?

Wie bei allen sexuell übertragbaren Krankheiten (STD) steigt das Risiko auch für eine Mycoplasmen-Infektion mit der zunehmenden Zahl der Geschlechtspartner. Studien haben ergeben, dass rund 75 Prozent der Frauen und 45 Prozent der Männer mit vielen Partnern mit diesen Bakterien infiziert sind.

Nicht in allen Fällen kommt es zum Ausbruch einer Entzündung, jedoch sind die Bakterien sehr hartnäckig und warten praktisch darauf, bis die körpereigene Abwehr nachlässt. In einem solchen Umfeld fühlen sich auch andere Bakterien, Pilze und Viren wohl, die bei einem intimen Kontakt ebenfalls übertragen werden und dabei noch andere schwerwiegende Infektionen hervorrufen können.

Ursachen: So breiten sich Mycoplasmen aus

Mycoplasma genitalium ist eines der kleinsten Bakterien mit einem stark reduzierten Genom. Dadurch sind die Erreger sehr flexibel und parasitär äußerst erfolgreich, reagieren aber sehr empfindlich auf starke Wasserströme (geringe osmotische Resistenz). Das ist auch der Grund dafür, warum große Flüssigkeitsmengen bei einer Harnwegsinfektion eine sehr wichtige begleitende Therapiemaßnahme sind.

Die hervorragende parasitäre Anpassung sorgt dafür, dass die Bakterien in den Schleimhäuten sehr vermehrungsfreudig sind und so etwa ein Drittel aller Harnwegsinfektionen auslösen. Andere bekannte Erreger sind Chlamydien und Gonokokken, wobei letztere meist eine Gonorrhoe auslösen, besser bekannt unter dem Namen Tripper.

Schwangere gefährden auch ihr Neugeborenes

Auch wenn Untersuchungen nahelegen, dass genitale Mycoplasmen hauptsächlich für eine Urethritis beim Mann verantwortlich sind, so gibt es auch starke Hinweise darauf, dass sie auch bei der Frau wirken. Dies ist besonders für Schwangere problematisch, da die Bakterien bei der Geburt auf das Neugeborene wechseln können und dort eine Bindehautentzündung auslösen, die mitunter gar zur Erblindung des Kindes führt.

Symptome

Nach einer Inkubationszeit von wenigen Tagen zeigen genitale Mycoplasmen erste Auswirkungen. Diese sind bei Männern und Frauen recht unterschiedlich. Männer zeigen alle Symptome einer Harnröhreninfektion, also einen erhöhten Drang zum Wasserlassen, verbunden mit Brennen und Jucken. Hinzu kommen bei schweren Infektionen auch mitunter Entzündungen an der Prostata, an den Hoden und Nebenhoden sowie am gesamten Fortpflanzungsapparat.

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Bei Frauen kann sich ebenfalls der gesamte Beckenbereich entzünden, hier sind vor allem die Gebärmutter und der Gebärmutterhals gefährdet. In beiden Fällen führt die Entzündung im schlimmsten Fall zur Unfruchtbarkeit.

Frauen müssen besonders vorsichtig sein

Bei Frauen treten zunächst meist mildere Symptome auf, die sich bei einer Nichtbehandlung jedoch ausbreiten und schwerwiegende Folgen nach sich ziehen können. Dies entsteht vor allem aus der Verwechslung mit einer leichten Blasenentzündung, die viele Patientinnen in Eigenregie behandeln.

Sobald die Schmerzen stärker oder diffuser werden, sich auch Juckreiz und Probleme beim Sex zeigen - selbst wenn andere Beschwerden abgeklungen sind - und auch andere Problem auftreten, sollte zwingend ein Arzt konsultiert werden. Denn diese Warnsignale deuten auf eine schwerwiegende bakterielle Infektion hin, die medikamentös behandelt werden muss. Bei Männern stellt sich meist sofort ein Bewusstsein dafür ein, dass etwas nicht in Ordnung ist, da hier normale Blasenentzündungen oder ähnliche Infekte seltener auftreten.

Behandlung

Sobald der Unterleib in irgendeiner Form schmerzt, sollte also ein Arzt konsultiert werden. Da Mycoplasmen recht weit verbreitet sind und schnell übertragen werden, ist eine hundertprozentige Prophylaxe selbst mit Kondomen und einer peinlich genauen Körperhygiene nicht möglich. Wohl aber gibt es einige Maßnahmen, die einen Ausbruch der Infektion be- oder gar verhindern können.

Trinken, Trinken, Trinken - und regelmäßiger Besuch der Toilette

Wie bereits erläutert, sind Mycoplasmen gegen die Zerstörung durch Wasser nicht geschützt. Also kann man sie folgerichtig gut bekämpfen indem man viel trinkt und regelmäßig die Toilette aufsucht. Je mehr Urin ausgeschieden wird, und je stärker die Blase entleert wird, desto weniger Stämme können sich vermehren.

Auch die körperliche Hygiene spielt eine Rolle, ebenso wie ein umsichtiger Umgang mit der Sexualität. Zudem können Infektionen frühzeitig erkannt werden, wenn ein Partner mit einer Entzündung den anderen Partner darüber aufklärt, damit sich dieser auch behandeln lassen kann.

Medikamente gegen aggressive Keime

Der Arzt verschreibt im Falle einer Infektion mit genitalen Mycoplasmen eigentlich immer ein Breitbandantibiotikum, das die Besonderheiten dieser Bakterienart berücksichtigt. Dazu gehören Doxycyclin und Azithromycin. Diese haben den Vorteil, dass sie auch bei einer unbestimmten Diagnose auf viele Bakterienarten einwirken und meist in kurzer Zeit für Beschwerdefreiheit sorgen.

Dazu müssen die Medikamente jedoch genau nach Vorschrift eingenommen werden und dürfen nicht frühzeitig abgesetzt werden. Eine Nachuntersuchung ist in jedem Fall angezeigt, weil auch andere Krankheitserreger über ungeschützten Geschlechtsverkehr übertragen worden sein könnten. Zudem muss abgeklärt werden, ob die Entzündungsherde vollständig abgeheilt sind.

Um die Therapie zu begleiten und schnell wieder ohne Beschwerden leben zu können, sollten Patienten während der Behandlung viel körperwarme Flüssigkeit trinken und den Toilettengang auch unter Schmerzen immer antreten. Zusätzliche Schmerzmittel helfen bei sehr starken Entzündungserscheinungen.

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Häufig gestellte Fragen

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Was passiert, nachdem ich meine Bestellung aufgegeben habe?
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Woher weiß ich, welches Medikament für mich am besten geeignet ist?
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