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Evra Pflaster

Diagnose und Rezept für das Verhütungspflaster Evra Pflaster

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Dr. Anju Verma
Dr. Anju Verma Verschreibender Arzt

Was ist Evra?

Evra ist ein Pflaster zur hormonellen Empfängnisverhütung. Das Pflaster enthält die synthetischen Geschlechtshormone Ethinylestradiol und Norelgestromin, welche direkt über die Haut (transdermal) an den Körper abgegeben werden. Im Gegensatz zur täglichen Einnahme der Antibabypille muss das Verhütungspflaster nur einmal pro Woche gewechselt werden und eignet sich daher besonders für Frauen, welche die regelmäßige Einnahme der Pille nicht gewährleisten können.

Da die in Evra enthaltenen Hormone nicht wie bei der Pille über den Magen-Darm-Trakt resorbiert werden, besteht ein geringeres Risiko für Durchfall und Erbrechen als Nebenwirkungen, wodurch auch eine durchgängige Hormonaufnahme gewährleistet wird. Wie andere hormonelle Verhütungsmittel auch bietet das Pflaster keinen Schutz vor Geschlechtskrankheiten.

Wirkung und Inhaltsstoffe

Das transdermale Evra Pflaster enthält das Gestagen Norelgestromin (6 mg) und das Östrogen Ethinylestradiol (600 mcg), welche langsam über die Haut abgegeben werden. Die synthetischen Geschlechtshormone wirken direkt auf den Fruchtbarkeitszyklus und ersetzen im Laufe der Anwendung die natürlichen Hormone, wodurch der Zyklus kontrolliert werden kann.

Chemische Zusammensetzung von Ethinylestradiol und Norelgestromin

Die Kombination der Hormone verhindert bei regelmäßiger Gabe den Eisprung sowie die Einnistung einer befruchteten Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut. Darüber hinaus wird der Zervixschleim verdickt, wodurch Spermien am Eindringen gehindert werden. Diese dreifache Wirkung des Hormonpflasters bietet einen sehr hohen Schwangerschaftsschutz.

Wie sicher ist Evra?

Der Pearl-Index eine statistische Aussage, wieviele Frauen trotz Anwendung einer Verhütungsmethode schwanger werden. Für das Verhütungspflaster steht dieser zwischen 0,72 und 0,9 und ist damit vergleichbar mit der Antibabypille, abhängig von der korrekten Anwendung.

Äußere Einflüsse wie Schwitzen, Duschen oder Schwimmen verändern die Wirksamkeit des Verhütungspflasters nicht. Solange es sich weiterhin auf der Haut befindet, ist ein vollständiger Verhütungsschutz gegeben.

Evra Pflaster wurde in mehreren klinischen Studien getestet, welche die Wirksamkeit im Vergleich zu verschiedenen Kombinationspräparaten untersuchten. Im Vergleich zu einphasigen Antibabypillen wurde eine leicht reduzierte Wirksamkeit bei Frauen mit hohem Körpergewicht festgestellt. Gegenüber dreiphasigen Antibabypillen wies das Verhütungspflaster jedoch eine deutlich höhere Wirksamkeit auf, da Anwendungsfehler seltener auftreten.

Anwendungshinweise

Pro Zyklus werden drei Pflaster benötigt, welche im wöchentlichen Abstand aufzukleben sind. Die Erstanwendung beginnt mit dem Einsetzen der Periode. Das erste Pflaster wird innerhalb von 24 Stunden nach Einsetzen der Periode aufgeklebt, wobei ein sofortiger Schwangerschaftsschutz besteht.

Der Wochentag der ersten Anwendung ist in den nachfolgenden Wochen der Wechseltag für nächsten zwei Pflaster, sodass das Pflaster jeweils genau sieben Tage auf der Haut verbleibt. In der vierten Woche wird die Anwendung pausiert. In dieser Zeit tritt die Regelblutung ein. Anschließend beginnt der Zyklus erneut.

Hinweise zur Anwendung

Das Pflaster kann auf den Bauch, Gesäß, Oberkörper oder die Außenseiten der Arme geklebt werden, in keinem Fall jedoch in unmittelbarer Nähe der Brüste. Um eine korrekte Wirkung zu gewährleisten, muss die Klebefläche des Pflasters vollständig auf der Haut aufliegen. Daher sollte der korrekte Sitz des Pflasters mindestens einmal täglich geprüft werden.

Um möglichen Hautreizungen vorzubeugen, sollte die Klebestelle jede Woche gewechselt werden. Zu beachten ist dabei, dass gereizte oder gerötete sowie stark behaarte Hautstellen nicht geeignet sind. Während der Anwendung darf das Pflaster nicht abgezogen werden.

Wechsel von der Antibabypille

Ein Wechsel zum Hormonpflaster ist direkt im Anschluss an den letzten Zyklus mit der Antibabypille möglich. Dabei wird wie bei der Neuanwendung das erste Pflaster am ersten Tag der Menstruationsblutung aufgeklebt. Geschieht dies nicht innerhalb von 24 Stunden, ist in den folgenden sieben Tagen zusätzlich ein mechanisches Verhütungsmittel wie Kondome zum Schwangerschaftsschutz notwendig.

Nebenwirkungen

Wie bei allen Arzneimitteln kann auch die Anwendung des Evra Hormonpflasters unerwünschte Nebenwirkungen auslösen. In den meisten Fällen treten diese zu Beginn der Behandlung auf, während sich der Körper an die hormonelle Umstellung gewöhnt. Die Nebenwirkungen sind meist leichter Natur und klingen selbstständig wieder ab. Bekannte Nebenwirkungen sind unter anderem:

Sehr häufige Nebenwirkungen Häufige Nebenwirkungen Gelegentliche Nebenwirkungen Seltene Nebenwirkungen
Kopfschmerzen Scheidenpilz allergische Reaktionen Blutgerinnsel (Thrombosen)
Spannen in der Brust Migräne, Schwindelgefühl erhöhter Blutdruck Herzinfarkt, Schlaganfall
Übelkeit Erbrechen, Durchfall erhöhter Cholesterinspiegel (gutartige) Tumore
Gewichtszunahme reduzierte Libido veränderter Blutzucker
depressive Verstimmungen Haarausfall Erkrankungen der Galle

Wechselwirkungen

Wechselwirkungen können auftreten, wenn zwei oder mehrere Arzneimittel gleichzeitig verabreicht werden. Sie zeigen sich in der Regel durch Veränderungen der Wirksamkeit oder können das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen. Folgende Wirkstoffe sind für Wechselwirkungen mit Evra bekannt:

  • Antibiotika
  • Antiepileptika
  • Arzneimittel zur Behandlung von HIV
  • Johanniskraut

Zur Vermeidung potentieller Wechselwirkungen sollte vor der Anwendung von Evra in jedem Fall der behandelnde Arzt über alle momentan oder vor kurzem eingenommene Arzneimittel informiert werden. Dazu gehören auch rezeptfreie Wirkstoffe.

Gegenanzeigen

Als Gegenanzeigen werden bestimmte medizinische Umstände bezeichnet, welche die Anwendung von Evra Pflaster ausschließen, da zu hohe gesundheitliche Risiken bestehen. Dazu gehören eine Überempfindlichkeit gegen die Wirkstoffe Norelgestromin und Ethinylestradiol sowie eine bestehende Schwangerschaft. Weitere bekannte Kontraindikationen sind:

  • hormonell beeinflusste Krebserkrankungen wie Brust-, Gebärmutter- oder Scheidenkrebs
  • schwere Lebererkrankungen
  • Ungeklärte Vaginalblutungen

Zu beachten ist, dass die Anwendung hormoneller Verhütung ein allgemein erhöhtes Thromboserisiko in sich trägt. Daher sollte Personen mit einem bereits erhöhtem Risiko für Blutgerinnsel auf alternative Methoden der Schwangerschaftsverhütung ausweichen oder nur unter ärztlicher Kontrolle das Evra Pflaster anwenden. Dies betrifft unter anderem die folgenden Risikofaktoren:

Frauen über 35 Jahre haben ein erhöhtes Thromboserisiko bei einer Erstanwendung von Evra, besonders wenn sie rauchen. In diesem Fall muss auf ein hormonfreies Präparat ausgewichen werden.

Behandlungsinformation
Angaben zum Medikament
Markenname: Evra Pflaster
Aktiver Wirkstoff: Norelgestromin + Ethinylestradiol
Hersteller: Janssen Cilag
Einnahme/Anwendung: ber die Haut
Darreichungsform: Transdermales Pflaster
Dosierung: 6 mg / 600 mcg
Rezeptpflicht: rezeptpflichtig
Anwendbarkeit: Die meisten Frauen über 18 können die Evra Pflaster kaufen, um sich vor ungewollter Empfängnis zu schützen.
Anwendungshinweise: Evra Verhütungspflaster werden über drei Wochen (21 Tage) Ihres Zyklus verwendet, gefolgt von einer siebentägigen Periodenpause. Sie sollten Ihr Verhütungspflaster alle sieben Tage wechseln (immer am selben Wochentag)
Beschreibung: Evra ist ein bequem über die Haut wirkendes Verhütungspflaster, das nahezu 100%igen Schutz vor einer Schwangerschaft bietet.
Wirkstoffklasse: Gestagene + Estrogene
Bei Alkoholkonsum: Nicht relevant
In der Stillzeit: Nicht geeignet
Bei Schwangerschaft: Nicht geeignet
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