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Crestor

Diagnose und Rezept für das Medikament Crestor

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Leiden Sie an einem erhöhten Cholesterinspiegel? Crestor ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel, welches zur effektiven Senkung der Cholesterinwerte eingesetzt wird. Unser Ärzteteam empfiehlt eine Anwendung einmal täglich, dabei ist die Einnahme unabhängig von den Mahlzeiten oder der Tageszeit. Während der Behandlung sollten die Blutwerte regelmäßig durch den Arzt kontrolliert werden.

Wenn Sie Crestor online kaufen möchten, benötigen Sie ein Rezept. Der komfortable Service von 121doc bietet Ihnen eine kostenlose Rezeptausstellung bei jeder Bestellung inklusive an. Unsere EU-registrierten Ärzte überprüfen Ihre medizinischen Angaben in einer Online-Konsultation und stellen bei gesundheitlicher Eignung ein gültiges Rezept aus. Alle wichtigen Informationen zu unserem Bestellprozess können Sie hier abrufen.

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Was ist Crestor?

Crestor ist ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel aus der Gruppe der Statine, welches zur Behandlung eines erhöhten Cholesterinspiegels (Hypercholesterinämie) eingesetzt wird. Der Wirkstoff Rosuvastatin kann effektiv zur Senkung der Cholesterinwerte beitragen, wenn Maßnahmen wie Ernährungsumstellung und vermehrte Bewegung die Werte des LDL-Cholesterins nicht zufriedenstellend normalisieren. Das Risiko eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts wird dadurch ebenso reduziert. Die Anwendung ist geeignet für:

  • Erwachsene, Kinder (Mädchen nach der Menarche) und Jugendliche, welche an einer anlagebedingten Fettstoffwechselstörung leiden, in deren Folge die Zellen unzureichend Cholesterin aufnehmen, sodass der Anteil ungenutzten LDL-Cholesterins im Blut steigt (primäre Hypercholesterinämie)
  • Männer ab 50 und Frauen ab 60, wenn eine Atheriosklerose die Gesundheit gefährdet und zusätzliche Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Herzerkrankungen in der Familie oder Rauchen die Wahrscheinlichkeit eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls erhöhen.

Wie wirkt Crestor?

In Crestor kommt der Arzneistoff Rosuvastatin zum Einsatz. Der Wirkstoff aus der Familie der Statine ist ein sogenannter Cholesterin-Synthese-Enzymhemmer (CSE-Hemmer). Der Effekt des Präparats beruht darauf, die Funktion der HMG-CoA-Reduktase zu behindern. Das Enzym beeinflusst die körpereigene Bildung von Cholesterin. Unter dem Einfluss von Statinen verlangsamt sich die Cholesterin-Biosynthese und es entsteht ein relativer Cholesterinmangel im Körper.

Strukturformel Rosuvastatin Crestor Statine Cholesterinspiegel Medikamente

Die Zellen reagieren darauf mit einer verstärkten Produktion von LDL-Rezeptoren, über die sie vermehrt Cholesterin aus dem Blut aufnehmen. Der Vorgang bewirkt in der Folge eine Senkung der Blutfettwerte. Neben LDL-Cholesterin reduzieren Statine auch andere Blutfette (Triglyceride, die im menschlichen Fettgewebe gespeichert sind) und erhöhen den Anteil des "guten" LDL-Cholesterins. Die Wirkung von Crestor und anderer Medikamente, die auf der Grundlage von Statinen in den Fettstoffwechsel eingreifen, ist in Arzneimittelstudien vielfach untersucht.

Dosierung und Einnahme

Crestor ist als Filmtablette in Dosierungen von 5mg, 10mg und 20mg erhältlich. Die individuelle Dosis und Dauer der Behandlung wird durch den behandelnden Arzt festgelegt. In der Regel beträgt die empfohlene Anfangsdosis für Erwachsene 5mg oder 10mg pro Tag. Die Kontrolle der Blutfettwerte gibt Aufschluss darüber, ob eine Erhöhung der Dosis notwendig ist.

Zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Erwachsenen gilt eine Dosis von täglich 20 mg als geeignet. Je nach individueller Situation empfiehlt der Arzt möglicherweise eine geringere Menge. Die Tageshöchstdosis von 40 mg wird nur bei Patienten mit sehr hohen Blutfettwerten und einem signifikanten Risiko Schlaganfall oder Herzinfarkt verschrieben. Für Kinder und Jugendliche ist diese Wirkstoffmenge nicht geeignet.

Bei Kindern und Jugendlichen erfolgt die Behandlung nur unter Aufsicht eines Spezialisten. Im Alter von sechs bis zehn Jahren beträgt die tägliche Höchstdosis 10 mg. Bei 10- bis 17-Jährigen ist eine Tageshöchstdosis von 20 mg möglich. Kindern unter sechs Jahren dürfen nicht mit Crestor behandelt werden.

Das Medikament wird einmal täglich unzerkaut mit etwas Wasser eingenommen. Tageszeit und Mahlzeiten haben keinen Einfluss auf die Wirkung von Crestor. Eine konsequente Überwachung des Therapieverlaufs durch regelmäßige Überprüfung der Cholesterinwerte unterstützt den Behandlungserfolg und zeigt die Notwendigkeit von Dosisanpassungen rechtzeitig an.

Die Einnahme von Crestor ist jedoch nur ein Aspekt in der Behandlung der Cholesterinwerte. Es empfiehlt sich, durch eine gesunde Lebensführung die medikamentöse Therapie unterstützend zu begleiten. Dazu gehören eine fett- und cholesterinarme Diät, mehr Bewegung sowie eine Behandlung von Fettleibigkeit (Adipositas)

Nebenwirkungen

Wie bei allen Medikamenten kann auch die Behandlung mit Crestor unerwünschte Nebenwirkungen auslösen. In vielen Fällen sind Nebenwirkungen leichter Natur und klingen selbstständig während der Therapie wieder ab. Treten jedoch schwerwiegende oder dauerhafte Nebenwirkungen auf, sollte das Medikament abgesetzt und umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Bekannte Nebenwirkungen sind unter anderem:

Häufige Nebenwirkungen Gelegentliche Nebenwirkungen Seltene Nebenwirkungen
Bauchschmerzen, Verstopfung Juckreiz erhöhte Leberwerte
Kopfschmerzen, Muskelschmerzen Hautausschlag Muskelbeschwerden, -zerfall
Schwindel, Übelkeit, Schwäche Nesselsucht Bauchspeicheldrüsenentzündung
Zuckerkrankheit (Diabetes) Überempfindlichkeitsreaktionen

Sehr selten kann es zu Nervenstörungen, Gedächtnisverlust, Gelbsucht, Leberentzündungen und Gelenkschmerzen kommen. Auch kann Blut im Urin auftreten. Zudem wurden Fälle unbekannter Häufigkeit beobachtet, in denen es zu Wasseransammlungen im Gewebe (Ödeme) und schweren Hautreaktionen gekommen ist.

Wechselwirkungen

Die gleichzeitige Einnahme weiterer Medikamente mit Crestor kann teils schwerwiegende Wechselwirkungen auslösen, die Wirkung der Arzneimittel beeinträchtigen oder verstärken sowie das Risiko für Nebenwirkungen erhöhen. Dazu gehört die Anwendung mit weiteren Bluttfettsenkern oder Fibraten. Weitere Wechselwirkungen sind unter anderem für folgende Wirkstoffe bekannt:

  • Blutverdünner, z.B. Warfarin, Phenprocoumon
  • Säurebinder mit Aluminium- und Magnesiumhydroxid
  • Präparate zur Hormonersatztherapie
  • Immunsuppressiva wie Ciclosporin nach einer Transplantation
  • HIV-1-Proteasehemmer
  • Antibiotika wie Erythromycin

Zu beachten ist außerdem, dass die Wirkung von hormonellen Verhütungsmitteln wie der Antibabypille durch die Einnahme von Crestor beeinträchtigt wird. Daher sollte während der Behandlung zusätzlich mechanische Verhütungsmittel angewendet werden.

Gegenanzeigen

Besteht eine Überempfindlichkeit gegenüber dem aktiven Wirkstoff oder anderen Bestandteilen von Crestor, ist eine Behandlung grundsätzlich kontraindiziert. Auch während Schwangerschaft und Stillzeit darf der Wirkstoff nicht eingenommen werden. Besteht der Verdacht auf eine Schwangerschaft, sollte das Medikament sofort abgesetzt und ärztlicher Rat eingeholt werden. Weitere Gegenanzeigen für Crestor sind unter anderem:

  • akute Muskelerkrankungen
  • schwerwiegende Nierenfunktionsstörung (Kreatin <30ml/min)
  • Funktionsstörungen der Leber, ungeklärte Laborwerterhöhung

In bestimmten Fällen kann eine Behandlung mit Crestor erwägt werden, sofern eine sorgfältige Abwägung durch den behandelnden Arzt erfolgt ist und eine regelmäßige Kontrolle während der Therapie erfolgt. Dazu gehören unter anderem:

  • Schilddrüsenunterfunktion
  • mittelschwere Nierenfunktionsstörungen mit Kreatin <30ml/min
  • erbliche Muskelerkrankungen in der Familienanamnese
  • Muskelschäden durch die Einnahme von anderen Statinen oder Fibraten

In diesen Fällen darf die Tagsehöchstdosis des Wirkstoffs keinesfalls mehr als 40 Milligramm betragen. Zu beachten ist außerdem, dass regelmäßiger Alkoholmissbrauch die Behandlung mit Crestor kompromittieren kann, weshalb unbedingt eine genaue Risiko-Analyse erfolgen muss. Auch Personen asiatischer Abstammung müssen in Absprache mit dem behandelnden Arzt eine sorgfältige Dosierungsanpassung vornehmen, da ein erhöhtes Risiko für Lebererkrankungen besteht.

Vorsicht ist außerdem geboten bei einem Risiko für erhöhte Plasmakonzentration des Wirkstoffs während der Behandlung. Dies kann der Fall sein bei Patienten älter als 70 Jahre sowie bei bestehenden Nierenerkrankungen.

Quellen:

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