Ekzem (auch Dermatitis genannt) ist eine Gruppe chronischer Hauterkrankungen, die zu trockener, schuppiger und juckender Haut führen. Am häufigsten kommt es bei Kindern vor, kann aber auch Erwachsene betreffen. In Europa sind 4-7 von 100 Menschen betroffen.
Gesunde Haut hat eine schützende Barriere, die sie vor Schäden und Infektionen bewahrt. Außerdem erzeugt sie ausreichend natürliche Fette und Öle, um die Feuchtigkeit in der Haut zu halten.
Bei Haut, die von Ekzemen geplagt ist, sieht es aber anders aus. Die Haut bildet weniger Fett und Öl und kann die Feuchtigkeit deshalb schlechter speichern. Dadurch entstehen kleine Lücken zwischen den Hautzellen. Die Hautbarriere wird somit geschwächt.
So können Bakterien und hautreizende Mittel leichter in die Haut eindringen. Das kann die Haut schädigen und typische Ekzem-Symptome verursachen.
Die genaue Ursache von Ekzemen ist nicht vollständig geklärt. Sie treten jedoch häufig familiär gehäuft auf und sind öfter bei Menschen zu finden, die Heuschnupfen oder Asthma haben.
Ekzem, medizinisch Dermatitis genannt, bezeichnet eine Gruppe von Hauterkrankungen, die mit trockener Haut einhergehen. Es gibt mehrere Arten von Dermatitis, die jeweils eigene Symptome und Ursachen haben. Im Folgenden finden Sie einige der wichtigsten Arten von Ekzemen.
Der erste Schritt zur Behandlung ist das Herausfinden der Auslöser Ihrer Ekzem-symptome. Wenn Sie die Dermatitis-Ursache kennen, können Sie sich darauf vorbereiten. Ekzeme können auf eine Vielzahl von Auslösern reagieren, wie zum Beispiel:
Ekzem-Symptome hängen von der jeweiligen Art ab. Zu den häufigsten Symptomen gehören:
Am häufigsten treten Ekzem-Symptome an Ellbogen, Knien und Händen auf, können aber am ganzen Körper vorkommen. Ihre Symptome können sich zeitweise verschlimmern oder schubweise auftreten, während sie sich in anderen Phasen besser anfühlen.
Ein Arzt oder eine Ärztin bzw. ein Dermatologe oder eine Dermatologin kann ein Ekzem anhand Ihrer Krankengeschichte feststellen. Es ist hilfreich, ein Symptomtagebuch zu führen. So können Sie und Ihr Arzt oder Ihre Ärztin mögliche Auslöser besser erkennen und die Beschwerden gezielt behandeln.
Zur Behandlung von Ekzemen gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Ekzeme sind meist chronische Erkrankungen und erfordern häufig eine langfristige Behandlung. Die Beschwerden können durch die tägliche Anwendung von Feuchtigkeits- oder rückfettenden Cremes sowie durch zusätzliche Selbsthilfemaßnahmen gelindert werden.
Topische Steroide sollten nicht über längere Zeit angewendet werden, da sie die Haut mit der Zeit dünner machen können. Werden sie nach längerer Anwendung plötzlich abgesetzt, kann es zu einem sogenannten Steroidentzugssyndrom kommen. Dabei treten die Symptome erneut auf und können sich sogar verschlimmern.
Neben der medizinischen Behandlung gibt es einige einfache Maßnahmen, die helfen können, Ihre Symptome zu lindern:
Nein, Ekzeme sind nicht ansteckend. Sie können sich nicht bei anderen Menschen anstecken. Die meisten Betroffenen entwickeln Ekzeme bereits im Kindesalter, oft aufgrund einer veränderten Hautbarriere.
Die meisten Menschen mit Ekzemen haben die Erkrankung ein Leben lang. Es kann Zeiten geben, in denen sich die Symptome verbessern, und andere, in denen sie sich verschlechtern (Schübe). Mit der richtigen Behandlung und einigen Anpassungen im Lebensstil können Sie die Beschwerden aber gut in den Griff bekommen.
Nein, Solarien helfen nicht bei Ekzemen. Sie geben starke UV-Strahlen ab, welche die DNA der Haut schädigen und das Risiko für Hautkrebs erhöhen können. Außerdem kann die Hitze die Haut zusätzlich reizen und einen Schub auslösen. Eine sichere und medizinisch empfohlene Alternative ist die Lichttherapie. Dabei werden kontrollierte UV-Strahlen eingesetzt, um Ekzeme zu lindern.
Wenn sich Ihre Dermatitis verschlimmert oder Ihren Alltag beeinträchtigt, sollten Sie Ihre Hausarztpraxis oder Ihre Dermatologin bzw. Ihren Dermatologen aufsuchen. So können Sie eine gezieltere oder stärkere Behandlung erhalten, um Ihre Symptome besser zu bewältigen.
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