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Höhenkrankheit

Rezeptpflichtige Medikamente gegen Höhenkrankheit mit online Rezept vom Arzt

Höhenkrankheit tritt dann auf, wenn Menschen in hohe Gebirge reisen, wo der atmosphärische Druck abnimmt. Dies erschwert die Sauerstoffaufnahme, da die Luft dünner wird. Jeder kann von der Erkrankung betroffen, unabhängig vom individuellen Fitness-Level.

Zur Behandlung oder Vorbeugung der Höhenkrankheit können Sie bei 121doc das Medikament Acetazolamid (Diamox) online bestellen. Hierfür füllen Sie zu Beginn des Bestellprozesses lediglich einen medizinischen Fragebogen aus, der automatisch an einen unserer zuständigen Ärzte weitergeleitet wird. Der Arzt stellt bei Eignung ein Rezept aus und unsere Apotheke beginnt umgehend mit dem Versand. Bei Bestelleingang bis 17.30 Uhr erfolgt die Zustellung in der Regel bereits am nächsten Werktag.

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Verfügbare Medikamente

Acetazolamid (Diamox)

4.5 / 5 (2 Bewertungen)
  • Zur Behandlung bei Höhenkrankheit
  • Kann Symptome wie Übelkeit lindern
  • Ist auch unter dem Handelsnamen Diamox bekannt
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  • Zustellung am nächsten Werktag
  • Online Rezept - ohne direkten Arztbesuch

Definition

Die Höhenkrankheit beschreibt eine Anpassungsstörung des Körpers in Umgebung mit Überdruck. Betroffen sind vor allem Bergsteiger, die zu schnell über 2.000 Meter aufsteigen. Diese "höhentaktischen Fehler" können zu leichten bis schweren gesundheitlichen Störungen führen.

Ein lebensgefährlicher Verlauf ist ebenfalls möglich. Da die Höhenkrankheit das Bewusstsein beeinflusst, steigt mit ihrem Auftreten auch die Unfallgefahr. Die von Experten als AMS (Acute Mountain Sickness) beschriebene Erkrankung kann jeden treffen – ohne Bedeutung wie gut die allgemeine sportliche Fitness ist. Kinder und Kleinkinder gelten dabei als besonders gefährdet.

Ursachen für die Höhenkrankheit?

Ausgelöst werden kann die Höhenkrankheit bei einem Aufenthalt in Höhen von über 2.500 Meter, wenn der Sauerstoffpartialdruck deutlich abnimmt. Gemeint damit ist der Druck, mit dem die Luft in die Lungen gepresst wird. Das führt dazu, dass der Körper weniger Sauerstoff zur Verfügung hat. Je höher die Bergsteiger klettern, umso stärker können die Symptome sein.

Der fallende Sauerstoffpartialdruck ist auch der Grund dafür, dass bei Höhenlagen über 5.300 Metern Sauerstoff zugeführt werden muss. Die Höhenlage von 1.200 Metern wird von Experten bereits als Reizschwelle bezeichnet. Empfindliche Menschen spüren bereits hier, dass sich der Luftdruck verändert.

Der Organismus passt sich an

Prinzipiell ist der Mensch in der Lage, große Höhen zu überwinden. Der Körper passt sich an den veränderten Luftdruck an. Dieser Prozess nimmt aber einige Zeit in Anspruch. Die Anpassung geschieht über eine beschleunigte Atmung (Hyperventilation), um die Sauerstoffaufnahme zu verbessern. Im Gegensatz zur Hyperventilation bei normaler Sauerstoffkonzentration tritt bei der Anpassung an die Höhenmeter aber kein Schwindel auf, da der Sauerstoffgehalt tatsächlich niedriger ist. Die Hyperventilation ist also in dieser Phase ein wichtiger Schutzmechanismus.

Die Atmung wird außerdem tiefer. So kann das Kohlendioxid aus der Lunge leichter ausgeatmet werden. Darüber hinaus reagiert der Körper mit einer Erhöhung der Zahl der roten Blutkörperchen. Das versetzt ihn in die Lage, mehr Sauerstoff zu transportieren. In einem weiteren Schritt wird die Sauerstoffausschöpfung in den Zellen verbessert. Eine zusätzliche wichtige Maßnahme zur Anpassung ist die Erhöhung der Herzfrequenz. Gleichzeitig wird die Versorgung der Muskeln mit Blut reduziert.

Symptome und Formen der Höhenkrankheit

Die Höhenkrankheit hat verschiedene Ausprägungen. Dazu gehören:

  • Akute Bergkrankheit
  • Höhenlungenödem
  • Höhenhirnödem
  • Periphere Ödeme
  • Höhenbedingte Netzhautblutung.

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Die akute Bergkrankheit

Die akute Bergkrankheit betrifft ca. 30 Prozent der Bergsteiger und ist damit die häufigste Form der Höhenkrankheit. Sie tritt meist ab einer Höhe von 3.000 Metern auf und wird oft durch Fehler bei der Planung und der Durchführung der Bergtour ausgelöst. Dazu gehören:

  • zu hohes Tempo beim Aufstieg
  • zu hoher Flüssigkeitsverlust
  • Infekte
  • Alkoholkonsum.

Die Symptome der akuten Bergkrankheit

Die Symptome können psychischer und physischer Natur sein. Zu den psychischen Symptomen gehört, dass der Bergsteiger uneinsichtig wird. Das birgt die Gefahr, dass er nur schwer davon abzuhalten ist, die Tour fortzusetzen. An dieser Stelle müssen erfahrene Bergwanderer energisch eingreifen. Bei unerfahrenen Bergsteigern ist daher die Gefahr besonders hoch, dass die Anzeichen falsch eingeschätzt werden, die Höhenkrankheit sich verschlimmert und möglicherweise einen tödlichen Verlauf nimmt. Die erkennbaren Symptome sind folgende:

  • Kopfschmerzen
  • Husten
  • Übelkeit
  • Leistungsabfall
  • Lichtempfindlichkeit
  • Verwirrtheit.

Es ist auch möglich, dass der Bergsteiger von einem beklemmenden Gefühl in der Brust berichtet. Darüber hinaus lässt die Harnausscheidung nach. Die geringen Mengen sind oft dunkel verfärbt. Ohne Behandlung kann der Bergsteiger das Bewusstsein verlieren.

Höhenlungenödem

Beim Höhenlungenödem sammelt sich Wasser in der Lunge an. Diese Form der Krankheit tritt im Prinzip in den ersten 2-5 Tagen auf. Zu den typischen Symptomen gehören:

  • Atemnot
  • trockener Husten
  • Müdigkeit
  • Rasselgeräusche beim Atmen
  • bläuliche Gesichtsverfärbung

Auch Laien fällt auf, dass der Bergsteiger sich selbst bei einer Pause nicht erholt. Er atmet schnell und hektisch. Der Husten kann schließlich mit Auswurf einhergehen, der blutig und schaumig sein kann. Bergsteiger, die schon einmal am Höhenlungenödem erkrankt sind, können auch aufgrund ihrer Konstitution besonders anfällig für erneutes Auftreten der Krankheit sein.

Sollte sich eine solche Reaktion trotz bester Vorbereitung wiederholen, ist der Grund für die Anfälligkeit zu klären. Zum Höhenlungenödem kommt es vor allem, wenn neben Fehlern bei der Aufstiegsgeschwindigkeit auch die Schlafhöhe zu hoch gewählt wurde. Sie sollte zur besseren Anpassung grundsätzlich unterhalb des Etappenziels liegen.

Höhenhirnödem

Beim Höhenhirnödem lagert sich Wasser in der Lunge und im Gehirn oder nur im Gehirn ab. Der Zustand ist lebensbedrohlich, da es beim fortschreitenden Verlauf zur Anschwellung des Gehirns kommen kann. Die Anzeichen sind neben sehr starken Kopfschmerzen auch Sprachstörungen, Apathie und Veränderungen des Wesens.

Schon bei zunehmenden Kopfschmerzen ist daher der schnelle Abstieg wichtig. Das umgehende Absteigen führt dann für gewöhnlich dazu, dass sich die Verfassung zügig verbessert. Lediglich die Kopfschmerzen halten oftmals lange an. Bevor aber nicht alle Symptome über mehrere Tage abgeklungen sind, ist ein erneuter Aufstieg nicht möglich.

Das Auftreten von peripheren Ödemen

Periphere Ödeme gelten zunächst als nicht gefährlich, sind aber ein wichtiges Signal für den Bergsteiger und die Begleiter. Sie treten oft bei Personen auf, die besonders anfällig für die Ausbildung von Ödemen sind. Periphere Ödeme können daher ein erster Hinweis auf die drohende Höhenkrankheit sein. Sie sind vor allem an den Fingern sichtbar, aber auch den Füßen und im Gesicht. Hier sind die Augenlider erkennbar betroffen, auch die Wangen können anschwellen. Diese Ödeme sind aber auch ein Zeichen dafür, dass der Bergsteiger sich noch nicht an den Druckunterschied anpassen konnte. Daher ist eine Pause erforderlich, bis sich die Ödeme zurückgebildet haben.

Höhenbedingte Netzhautblutung

Die Veränderungen des Luftdrucks nehmen auch Einfluss auf die kleinen Blutgefäße, die sich unter den ungewohnten Bedingungen verändern können. Was dann bedrohlich aussieht, ist für gewöhnlich harmlos. Die Netzhautblutungen müssen nicht speziell behandelt werden. Sie klingen von allein wieder ab.

Höhenkrankheit: Vorbeugung und Behandlung

Auch erfahrene Bergsteiger sind nicht gegen die Höhenkrankheit geschützt. Die größtmögliche Sicherheit bietet das begleitende Team. Die Gruppe ist füreinander verantwortlich. Es ist selbstverständlich, dass Veränderungen bei der Leistung oder dem persönlichen Verhalten genau beobachtet werden müssen. Das wichtigste Mittel zur Vorbeugung ist aber eine sehr gute Vorbereitung.

Die Gruppe sollte in Höhen von über 2.500 Meter nicht mehr als 500 Höhenmeter pro Tag überwinden. Ab 3.000 Metern müssen die Höhenmeter noch einmal auf die Tageshöchstleistung von 300 Höhenmetern reduziert werden. Darüber hinaus sind selbstverständlich Notfallmedikamente mitzuführen, über deren Anwendung jeder Teilnehmer informiert sein sollte. Die Einnahme der Medikamente kann lebensrettend sein. Selbst bei einer schnellen Wirkung ist dem erkrankten Bergsteiger aber von einem Weiterwandern strengstens abzuraten. Medikamente, die vorbeugend gegen die Höhenkrankheit wirken, helfen hingegen dem Körper, sich den neuen Bedingungen besser anzupassen.

Verschreibungspflichtige Medikamente zur Behandlung der Höhenkrankheit auf 121doc online bestellen

Acetazolamid (Diamox) ist ein effektives, gut verträgliches Mittel zur Behandlung und Vorbeugung der Höhenkrankheit. Das Medikament Acetazolamid ist verschreibungspflichtig und ohne Rezept nicht in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhältlich, sodass eine virtuelle Sprechstunde mit unserem Arzt notwendig ist. Sie müssen im Rahmen dieser Sprechstunde lediglich einen medizinischen Fragebogen ausfüllen, welcher im Anschluss vom Arzt gesichtet wird. Nachdem wir Ihnen ein Rezept für Acetazolamid ausgestellt haben, wird der Versand vorbereitet.

Über genanntes Patientenformular erfasst 121doc alle Gesundheitsdaten, die in Bezug auf eine Behandlung mit dem jeweiligen Arzneimittel relevant sind. Unsere Ärzte überprüfen Ihre Angaben und stellen fest, ob Acetazolamid für Sie geeignet ist. Eine Zusendung des Medikaments ist nur nach Zustimmung des überprüfenden Arztes möglich.

Haben Sie Ihr Rezept erhalten, werden die Informationen an unsere Apotheke weitergegeben. Im Anschluss erhalten Sie eine Nachricht per Email, welche alle notwendigen Informationen (inklusive Lieferzeitpunkt) enthält. Die Medikamente werden bei Bestellungen bis 17.30 Uhr noch am gleichen Werktag aus der hauseigenen Apotheke versandt. Per 24 Stunden Lieferung mit UPS können Sie das Medikament bereits am nächsten Werktag in Empfang nehmen.

Unsere Patienten schätzen den einfachen und schnellen Service unserer Online-Klinik, welcher den Gang zum Arzt und die Abholung des Medikaments in der Apotheke erspart. Unser Online Service steht Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung und ist nicht gebunden an Öffnungs- oder Ausfallzeiten lokaler Praxen und Apotheken.

Wir wahren die ärztliche Schweigepflicht, was sich in allen Konsultations- und Bestellschritten widerspiegelt. Vom Schutz Ihrer Patientendaten, über eine diskrete und neutrale Verpackung Ihres Medikaments, bis hin zur frei wählbaren Zahlungsmethode.

Unser Service beinhaltet immer eine ärztliche Sprechstunde, in der Sie ein Rezept für ein geeignetes Medikament erhalten können. Wir versenden ausschließlich Originalmedikamente von Markenherstellern. Anbieter, welche Ihnen rezeptpflichtige Medikamente ohne eine ärztliche Beratung und gültiges Rezept anbieten, sollten unter allen Umständen gemieden werden. Acetazolamid unterliegt der Rezeptflicht - es ist nicht möglich das Medikament ohne Rezept online zu kaufen.

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