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Neben- und Wechselwirkungen von Spedra

Das Potenzmittel Spedra behandelt die erektile Dysfunktion (Impotenz, Erektionsstörung) bei Männern. Die Wirkung basiert auf dem aktiven Wirkstoff Avanafil, der zu den PDE-5-Hemmern zählt. Trotz der allgemein guten Verträglichkeit, kann es auch bei der Einnahme von Spedra zu Nebenwirkungen kommen.

Mögliche Nebenwirkungen bei der Einnahme von Spedra

Wie bei jedem Medikament, kann auch Spedra Nebenwirkungen haben, die aber nicht auftreten müssen. Falls schwere Nebenwirkungen nach der Einnahme von Spedra festgestellt werden, muss die Einnahme sofort unterbrochen und ein Arzt konsultiert werden.

Zu schweren Nebenwirkungen zählen etwa Erektionen, die nicht wieder weggehen. Sollte eine Erektion länger als vier Stunden anhalten, muss dieser Zustand dringend behandelt werden, da sonst die Erektionsfähigkeit dauerhaft geschädigt werden kann.

Eine plötzliche Verschlechterung des Sehvermögens auf einem oder beiden Augen oder sogar der völlige Verlust der Sehvermögens kann als schwere Nebenwirkung auftreten. Ebenso sind schwere Nebenwirkungen möglich, die sich auf das Hörvermögen auswirken: Klingeln in den Ohren, ein diffuses Rauschen oder der völlige Verlust des Hörvermögens sind Anzeichen, die dringend einen Arztbesuch erforderlich machen.

Zu den häufig auftretenden Nebenwirkungen zählen Kopfschmerzen, Hitzegefühl und eine Verstopfung der Nase. Gelegentlich wird von Schwindel, Nebenhöhlenschmerzen, verschwommenes Sehen, Herzklopfen, Verdauungsstörungen, Übelkeit und Magenbeschwerden berichtet.

Muskelverspannungen, Rückenschmerzen, Müdigkeit, beschleunigter Herzschlag, erhöhte Leber-Enzyme und ein unnormales EKG können ebenfalls gelegentlich aufgrund der Einnahme von Spedra auftreten.

Selten berichten Betroffene von Symptomen wie Grippe, Schlaflosigkeit, vorzeitiger Samenerguss, Angina pectoris, Herzrasen, Mundtrockenheit, Magenschleimhautentzündung, Ausschlag, häufiges Wasserlassen, Juckreiz, Blut im Urin, Wasseransammlung in Extremitäten sowie Gewichtszunahme.

Nebenwirkungen in tabellarischer Übersicht

Häufige Nebenwirkungen Gelegentliche Nebenwirkungen Seltenen Nebenwirkungen
Kopfschmerzen Hitzewallungen Durchfall
Hitzegefühl Rückenschmerzen Brustschmerzen
Nasenverstopfung Verschwommenes Sehen Blut im Urin
Mundtrockenheit hoher Blutdruck
Schwindelgefühl

Alle diese Nebenwirkungen sowie weitere auftretende Nebenwirkungen, die hier nicht aufgezählt sind, müssen ernst genommen werden. Spedra sollte bei auftretenden Nebenwirkungen auf keinen Fall weiter eingenommen werden.

Das Nebenwirkungsrisiko durch eine korrekte Einnahme und Dosierung minimieren

Spedra sollte immer nur in Absprache mit dem Arzt eingenommen werden. Das Potenzmittel darf nicht öfter als einmal pro Tag eingenommen werden. Ist die Dosierung zu stark oder zu schwach, kann unter ärztlicher Aufsicht eine Dosierungsanpassung vorgenommen werden bzw. mögliche Behandlungsalternativen besprochen werden.

Spedra muss etwa eine halbe Stunde vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden, damit das Medikament richtig wirken kann. Wurde aus Versehen eine höhere Dosis Spedra eingenomme, muss unbedingt ein Arzt informiert werden.

Mögliche Wechselwirkungen bei der Einnahme von Spedra

Gelegentlich kommt es zu Wechselwirkungen, falls mehrere Medikamente gleichzeitig eingenommen oder angewendet werden. Dadurch kann die Wirkung der Arzneimittel verändert werden. Bei einem Gespräch mit dem Arzt oder Apotheker sollte bereits vor der Einnahme abgeklärt werden, ob das individuelle Risiko von Wechselwirkungen besteht.

Aufgrund seiner gefäßerweiternden Wirkung, verstärkt Spedra die Senkung des Blutdrucks durch Arzneimittel aus der Gruppe der Alpha-Sympatholytika und Kalziumkanalblocker. Bei gleichzeitiger Einnahme kann es zu Schwindel, Benommmenheit bis hin zur Ohnmacht kommen.

Der frühzeitige Abbau von Avanafil wird von folgenden Wirkstoffen begünstigt:

  • Carbamazepin,
  • Phenobarbital,
  • Rifampicin,
  • Efavirenz,
  • Bosentan.

Die Wirkungsweise von Spedra basiert auf einem leicht beeinflussbaren Zusammenspiel von Enzymen. Die Anwendung von Hemmstoffen dieser Enzyme ist somit aufgeschlossen. Zu den entsprechenden Arzneimittel zählen:

  • Virenhemmer (Atazanavir, Indinavir, Nelfinavir, Ritonavir)
  • Antibiotika (Clarithromycin, Telithromycin)
  • Antidepressiva (Nefazodon)
  • Pilzmittel (Itraconazol, Ketoconazol)

Die Enzyme von Grapefruit können ebenfalls in die Wirkungsweise von Potenzmittel eingreifen. Sie verlangsamen den Abbau des Wirkstoffs und können aufgrund dessen das Risiko auf Nebenwirkungen erhöhen. Die Einnahme von PDE-5-Hemmern sollte somit am Besten mit Wasser erfolgen, da es hierbei zu keiner Beeinflussung des Arzneimittels kommt.

Das Risiko auf einen plötzlichen Blutdruckabfalls, wird durch den Konsum von Alkohol erhöht. Sicherheitshalber sollte Avanafil nicht gleichzeitig mit alkoholischen Getränken eingenommen werden.

Wechselwirkungen können lebensbedrohlich sein und müssen unbedingt ernst genommen werden. Falls Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten, die hier nicht aufgezählt sind, festgestellt werden, sollte ein Arzt hinzugezogen werden.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen) für die Einnahme von Spedra

Manche Faktoren sprechen absolut dagegen, das Arzneimittel Spedra einzunehmen. Das Medikament darf nicht angewandt werden, wenn eine Allergie gegen Avanafil bekannt ist. Falls Arzneimittel eingenommen werden, die Stickstoffmonoxid freisetzen, wie etwa AmyInitrit oder Glyceroltrinitrat, oder Medikamente gegen Brustschmerzen, so darf Spedra nicht angewandt werden.

Das Potenzmittel verstärkt sonst die Wirkung der gleichzeitig eingenommenen Arzneien und kann zudem den Blutdruck massiv senken. Werden Arzneien gegen AIDS oder HIV eingenommen, wie Ritonavir, Saquinavir, Atazanavir oder Nelfinavir, darf Spedra nicht angewandt werden.

Eine gleichzeitige Einnahme von PDE-5-Hemmern und Medikamenten gegen Pilzinfektionen wie Ketoconazol oder Voriconazol sowie Antibiotika gegen bakterielle Infektionen von Clarthromycin sollte vermieden werden.

Falls eine ernste Herzkrankheit vorliegt, im zurückliegenden halben Jahr ein Schlaganfall oder ein Herzinfarkt aufgetreten sind, falls eine familiäre Neigung zu Herzkrankheiten besteht, falls der Blutdruck ungewöhnlich niedrig oder hoch ist, falls Leber- oder Nierenprobleme vorliegen, Brustschmerzen beim Geschlechtsverkehr auftreten oder falls schwerwiegende Augenprobleme in der Familie bestehen, sollte Spedra nicht eingenommen werden.

Falls körperliche Leiden vorliegen, von der die Form des Penis betroffen ist wie etwa eine Schwellkörperfibrose, sollte ein Arzt oder Apotheker darüber informiert werden, bevor Spedra eingenommen wird.

Da die Einnahme von Spedra Schwindel und Fremdgefühl auslösen kann, kann die Verkehrstüchtigkeit sowie das Bedienen von Maschinen eingeschränkt sein. Falls Schwindel auftritt, ist eine Teilnahme am Straßenverkehr in keiner Form zu empfehlen. Auch Maschinen oder Werkzeuge dürfen dann nicht bedient werden.

Zur Zeugungsfähigkeit bzw. Zeugungsunfähigkeit nach der Einnahme von Spedra liegen bislang keine gesicherten Daten vor. Bei Probanden wurde jedoch bislang keine negative Wirkungen auf die Beweglichkeit von Spermien festgestellt.


Quellen:

  1. Zusammenfassung des EPAR für die Öffentlichkeit: Spedra (Avanafil), European Medicines Agency. URL: ema.europa.eu
  2. Beipackzettel Spedra. Wort & Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de
  3. Behandlung der erektilen Dysfunktion Selbsthilfegruppe erektile Dysfunktion (Impotenz). URL: impotenz-selbsthilfe.de

Veröffentlicht am: 09.06.2016

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