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Levitra: Neben- und Wechselwirkungen

Levitra ist seit 2003 auf dem Markt und dient zur Behandlung der erektilen Dysfunktion (Impotenz) bei Männern. Levitra enthält den Wirkstoff Vardenafil, einen PDE-5-Hemmer. Während einer Erektion verhindert das Enzym PDE-5 nicht nur den Abbau des erektionsfördernden Enzyms cGMP im Schwellkörper, sondern auch dessen ungehinderte Neubildung.

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Damit verbessert Levitra die Dauer der Erektion. Zusätzlich führt die ungehinderte Neubildung von CGMP zu einer Anreicherung von cGMP im Schwellkörper, was die Blutzufuhr intensiviert und die Dauer der Erektion verlängert. Die erwünschte Wirkung von Levitra setzt jedoch nur ein, wenn der Mann sexuell stimuliert wird bzw. sich sexuell stimulieren lässt.

Zahlreiche Studien haben bewiesen, dass Levitra allgemein gut verträglich ist. Dennoch wurden bei den breit angelegten Untersuchungen zu Risiken durch die Einnahme von Levitra Nebenwirkungen, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beobachtet.

Nebenwirkungen von Levitra

Die Einnahme von Levitra kann Nebenwirkungen zur Folge haben. Diese werden in der großen Mehrheit der Fälle die Symptome eher als leicht bis mäßig eingestuft und halten nicht lange an.

Zu den sehr häufigen und häufig beobachteten Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, die auch als Flush bezeichnete Gesichtsrötung, eine verstopfte Nase durch geschwollene Nasenschleimhäute, Schwindel sowie Verdauungsstörungen.

Bei Patienten im Alter von 65 und mehr Jahren traten im Vergleich zu jüngeren Patienten Kopfschmerzen und Schwindel häufiger auf. Schwindel wurde vor allem bei Patienten beobachtet, für welche eine sichere Diagnose einer Bluthochdruckerkrankung besteht.

Gelegentlich oder selten wurden Nebenwirkungen unter anderem in Form von, Schläfrigkeit, Taubheitsgefühlen, Übelkeit, Mundtrockenheit, Sehstörungen mit unscharfem Sehen bzw. Überempfindlichkeit gegen Helligkeit und Schlafstörungen.

Selten bzw. sehr selten treten Haut- und Schleimhautschwellungen, Ohrensausen oder Tinnitus, Herzrythmusstörungen sowie Dauererektion auf.

Häufige Nebenwirkungen Gelegentliche Nebenwirkungen Seltenen Nebenwirkungen
Kopfschmerzen Hitzewallungen Nasenbluten
Hitzegefühl Hautausschlag Brustschmerzen
Nasenverstopfung Unwohlsein allergische Reaktionen
Verdauungsstörungen Sehstörungen hoher Blutdruck
Gesichtsrötung Schwindelgefühl Blut im Urin

Nach den bisherigen Erfahrung mit Levitra lassen die Nebenwirkungen bei vielen Patienten häufig nach, nachdem sie das Medikament mehrere Male eingenommen hatten. Sicherheitshalber sollte trotzdem bei Auftreten von Nebenwirkungen ein Arzt konsultiert werden.

Wechselwirkungen mit anderen Substanzen

Medikamente wie Indinavir und Ritonavir zur Behandlung von HIV-Infektionen sowie Itraconazol und Ketoconazol gegen Pilzerkrankungen sind mit der Einnahme von Levitra nicht vereinbar.

In einigen Fällen werden die Nebenwirkungen von Levitra durch das Antibiotikum Erythromycin verstärkt. Levitra hat eine den Blutdruck senkende Wirkung. Bei gleichzeitiger Einnahme anderer Blutdruck senkender Substanzen kann diese Wirkung verstärkt werden. Um diese Wechselwirkung zu vermeiden, sollte bei der Einnahme von Levitra der gleichzeitige Konsum von Alkohol oder die Einnahme Medikamente zur Senkung des Blutdrucks vermieden werden.

Aus dem gleichen Grunde darf Levitra nicht mit der Einnahme von Nitraten kombiniert werden, die zur Behandlung von Erkrankungen des Herzens, des Kreislaufs sowie von der Angina Pectoris eingesetzt werden. Das betrifft vor allem Patienten, welche gleichzeitig Nitrate oder Molsidomin zur Behandlung von Angina pectoris erhalten.

Levitra sollte nur in Absprache mit einem Arzt gleichzeitig mit Alphablockern gegen Bluthochdruck und Prostatavergrößerung eingenommen werden, da in solchen Fällen bei einigen Patienten unerwünschte Senkungen des Blutdrucks als Wechselwirkung beobachtet wurden.

Die in den vor allem als Partydrogen und Sexualstimulantien vorkommenden "Poppers" enthalten Substanzen wie Butyl- bzw. Amylnitrit sowie Stickstoffmonoxid und können die Blutdruck senkende Wirkung von Levitra gefährlich verstärken. Die gleichzeitige Einnahme von Levitra und dieser Art von Drogen ist deshalb besonders risikoreich.

Überdosierungen von Levitra können sich äußern durch Symptome wie Schmerzen in der Brust, unnatürlich lange anhaltende Erektionen, Rücken und Muskelschmerzen, Trübungen des Bewusstseins, Schwindel und Sehstörungen.

Grapefruit, Pomeranzen, Bergamotten und Limetten enthalten Inhaltsstoffe, welche die Wirkung von Levitra verstärken. Diese Früchte enthalten Eiweißhemmer, welche die Aufnahme des Wirkstoffes Vardenafil durch den Körper verstärken und so zu Überdosierungen von Levitra führen können. Fast alle anderen Zitrusfrüchte wie Orangen oder Zitronen sind jedoch unbedenklich im Zusammenhang mit der Einnahme von Levitra.

Um Wechselwirkungen mit anderen Wirkstoffen zu vermeiden, reicht es in einigen Fällen aus, Levitra zeitlich zu anderen Medikamenten wie Alphablockern versetzt einzunehmen oder die Anfangsdosis zu senken.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen)

Grundsätzlich soll die Behandlung mit Levitra unterbleiben, wenn dem Patienten wegen einer Erkrankung von ärztlicher Seite von sexuellen Aktivitäten abgeraten wird. Aufgrund der Ergebnisse zahlreiche Studien gibt es bei sorgfältiger Beachtung der Kontraindikationen keine Anzeichen dafür, dass die Patienten durch die Einnahme von Levitra ihr Risiko für Herzschädigungen, Herzinfarkt, plötzlichem Herztod und Schlaganfall erhöhen.

Dennoch sollte eine Behandlung mit Levitra nur in Absprache mit dem Arzt erfolgen, wenn ein Patient unter Erkrankungen leidet, bei denen körperliche Anstrengungen vermieden werden sollen. Dabei steht in solchen Fällen nicht eine im Einzelfall schädliche Wirkung der in Levitra enthaltenen PDE-5-Hemmer im Vordergrund, sondern die zu vermeidende körperliche Anstrengungen des Patienten einer durch Levitra ermöglichten und ggf. verstärkten sexuellen Betätigung.

Die Einnahme von Levitra ist mit erheblichen gesundheitlichen Risiken verbunden, wenn schwere Erkrankungen des Herzens wie Herzklappenfehler oder der Leber vorliegen. Das Vorhandensein erblicher Augenerkrankungen wie die Retinitis pigmentosa, sollten die die Einnahme von Levitra ausschließen.

Levitra ist mit besonderer Vorsicht einzunehmen bei krankhaften Penisverformungen, Erkrankungen des blutbildenden Systems und von Patienten mit Blutungsstörungen. Die Einnahme von Levitra ist ausschließlich für Männer sinnvoll. Frauen sollten deshalb unter keinen Umständen zu Levitra greifen.

Typische Anzeichen für eine schwer wiegende Unverträglichkeit von Levitra zeigen sich von Levitra in Symptomen wie starken Brustschmerzen, starkem Schwindel, einer bleibenden Erektion, schweren Rücken- oder Muskelschmerzen sowie stärkeren Sehstörungen. Treten solche Symptome im Zusammenhang mit der Einnahme von Levitra auf, sollte unverzüglich ein Arzt konsultiert werden.


Quellen:

  1. Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels Levitra, European Medicines Agency. URL: ema.europa.eu
  2. Vardenafil. Drugsite Trust. URL: drugs.com
  3. Behandlung der erektilen Dysfunktion Selbsthilfegruppe erektile Dysfunktion (Impotenz). URL: impotenz-selbsthilfe.de

Veröffentlicht am: 06.06.2016

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