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Selbstbefriedigung und Impotenz: Besteht ein Zusammenhang?

Heute wird Selbstbefriedigung als normal und natürlich angesehen. Früher war jedoch die Meinung verbreitet, dass Selbstbefriedigung "schmutzig" ist und sogar Impotenz verursachen kann. Doch auch in unserer modernen Gesellschaft bleibt der Mythos der masturbationsbedingten Erektionsstörungen hartnäckig. 121doc klärt auf, inwiefern Selbstbefriedigung mit der Potenz im Zusammenhang steht und welche Ursachen Impotenz tatsächlich hat.

Gibt es Zusammenhänge zwischen Impotenz und Selbstbefriedigung?

Heute sprechen Mediziner vom alten Mythos des Masturbierens. Tatsächlich dominierte über viele Jahrzehnte hinweg die Meinung, dass erektile Dysfunktionen durch Selbstbefriedigung ausgelöst werden. Diese Lehrmeinung beruht nicht auf wissenschaftlich begründeten Fakten.

Heute belegen Forscher, dass Impotenz weder durch Masturbation noch durch den vereinzelten Konsum von Pornos ausgelöst wird. Begründet wird dies mithilfe der komplexen Erklärungsansätze für erektile Dysfunktionen. Hauptsächlich spielen hierbei psychische und physische Ursachen eine Rolle.

Gibt es Richtwerte für die Häufigkeit des Masturbierens?

Werden täglich Pornos in Verbindung mit Masturbation konsumiert, sprechen Experten von einer Sucht. Im Gegensatz dazu kann einmonatiger Entzug von Pornos und Masturbation zu Entzugserscheinungen führen. Vereinzelt führen diese zu Depressionen oder abnormalem Verhalten.

Anders verhält sich dies, wenn nur das Masturbieren ohne externen sexuellen Reiz im Fokus steht. Für die Häufigkeit der Selbstbefriedigung gibt es aus medizinischer Sicht keine Richtwerte. Vereinzelt masturbieren Männer mehrmals täglich. Dies kann auch dann der Fall sein, wenn sie in einer festen Beziehung leben.

Problematisch wird die Masturbation nur dann, wenn sie dem Geschlechtsverkehr mit dem Partner vorgezogen wird. Ein Grund hierfür kann sein, dass der Mann die sexuelle Erregung im Beisein des anderen nicht erreicht. In diesem Fall empfehlen Experten ein Gespräch mit dem Partner. Im Einzelfall kann das Erlernen neuer Techniken dabei helfen, die Häufigkeit der Masturbation zugunsten der sexuellen Beziehung zu verringern.

Verbessert Selbstbefriedigung gar die Potenz?

Wissenschaftliche Belege zeigen, dass ab dem 35. Lebensjahr die Potenzfähigkeit schrittweise abnimmt. Ab diesem Zeitpunkt treten Potenzprobleme häufiger auf. Dem entgegenwirken können Männer beispielsweise durch regelmäßigen sexuellen Kontakt. Zudem kann Masturbation helfen, diese Präventionsmaßnahmen gegen Impotenz etwas häufiger umzusetzen.

Eine entgegengesetzte Wirkung wird jedoch dann erreicht, wenn Männern vorrangig an Selbstbefriedigung denken. Neben der potenzsteigernden Wirkung verbessern sexuelle Praktiken das allgemeine Wohlbefinden. Zudem schützen sie vor zahlreichen altersbedingten Erkrankungen.

Besteht ein Zusammenhang zwischen Impotenz und Pornos?

Heutzutage sind pornografische Inhalte aufgrund zunehmender Medialisierung leichter zugänglich und gehören zum Alltag vieler Männer. Mehr als 90 Prozent dieser werden via Internet konsumiert. Circa 35 Prozent der virtuellen Besuche von Männern sind durch die Suche nach Bildern beziehungsweise Videos dieser Art.

Parallel zu dieser Entwicklung steigt die Wahrnehmung erektiler Dysfunktionen bei realen Sexualpartnern. Es liegt die Vermutung nah, dass ein Zusammenhang zwischen Pornos und Impotenz besteht. Mit dieser Forschungsfrage beschäftigten sich verschiedene Wissenschaftler. Im Ergebnis kommen diese Untersuchungen zu einem gemeinsamen Schluss. Bei Männern, die einen exzessiven Pornokonsum genießen, können erektile Dysfunktionen entstehen. Begründen lässt sich dieser Zusammenhang mit neuronalen Zusammenhängen, welche mit einer sexuellen Stimulation einhergehen.

Um einen verstärkten Blutfluss in den Penis zu ermöglichen, benötigt der Organismus den Neurotransmitter Dopamin. Erfolgt keine beziehungsweise lediglich eine stark verringerte Ausschüttung dieser Substanz, ist eine Erektion nicht möglich. Auch kann es sein, dass diese nicht stark genug ist.

Ein Mangel an Dopamin lässt sich auf drei psychische Hauptursachen zurückführen:

  • Leistungsdruck
  • Angst
  • Stress

Darüber hinaus wird die Ausschüttung des Neurotransmitters durch ungenügende sexuelle Stimulation verhindert. Letzteres scheint eine Begründung möglicher Zusammenhänge zwischen Impotenz und Pornos zu sein. Forscher erklären, dass die Möglichkeit eine ausreichende sexuelle Stimulation durch pornographische Filme auszulösen, während diese bei Kontakten mit realen Partnern ausbleibt.

Warum diese Zusammenhänge heute zu beobachten sind, begründen Wissenschaftler mit zwei Hauptursachen. Einerseits entsteht aufgrund der virtuellen Verbreitung von pornografischen Inhalten ein zunehmender Konkurrenzkampf.

Daraus folgt, dass Pornos immer häufiger realitätsfremd und noch härter werden. Statistische Erhebungen zeigen, dass Männer heutzutage tatsächlich bei der Auswahl von pornografischen Inhalten jene bevorzugen, die im realen Leben nur schwer realisierbar wären:

  • exotische Fetische
  • Geschlechtsverkehr mit sehr jungen Partnerinnen
  • sexuelle Kontakte mit mehreren Frauen gleichzeitig

In einer italienischen Studie begleiten Wissenschaftler 28.000 Männer über einen langen Zeitraum. Bei allen Männern mit exzessivem Pornokonsum waren verringerte Reaktionen auf sexuelle Reize als auch eine verminderte Libido zu beobachten. Den Berechnungen der Forscher zur Folge kann daraus über einen längeren Zeitraum hinweg Impotenz entstehen.

Die häufigsten Ursachen für Impotenz

Zahlreiche Studien der internationalen Forschungslandschaft widmeten sich dem Thema Impotenz aus diversen Perspektiven. Ein Vergleich der Studienergebnisse zeichnet nachfolgendes Bild. Impotenz wird hauptsächlich verursacht durch physische Auslöser, wie Übergewicht und Adipositas, exzessiver Tabak- und/oder Alkoholkonsum, zu hohe oder zu niedrige Blutdruckwerte, Diabetes mellitus, kardiovaskuläre Krankheitsbilder und Erkrankungen wie Multiple Sklerose (MS) oder Parkinson.

Auslöser von erektiler Dysfunktion

Erektionsstörungen können ebenfalls aufgrund von psychischen Belastungen ausgelöst werden. Aufgrund von Depressionen leiden Betroffene oft nicht nur an sexueller Lustlosigkeit, sondern auch Impotenz. Auch Stress im Privat- oder Berufsleben kann sich auf die Potenz auswirken.

In diesem Zusammenhang unterstreichen Wissenschaftler in den letzten Jahren, dass rund 70 Prozent der erektilen Dysfunktionen auf körperliche Ursachen zurückzuführen sind. Hauptsächlich betroffen sind hiervon ältere Männer. Im Gegensatz dazu lassen sich 30 Prozent der Potenzstörungen durch psychische Belastungen begründen. Vorrangig betrifft dies jüngere Generationen. Darüber hinaus gehören erektile Dysfunktionen zu möglichen Nebenwirkungen bestimmter Medikamente. Hierzu gehören unter anderem:

  • Antiepileptika
  • Antikoagulanzien ((Blut-)Gerinnungshemmer)
  • Antihypertonika und Antihypertensiva (Bluthochdruck)
  • Analgetika (Schmerzmittel)
  • Präparate gegen Herzerkrankungen
  • Lipidsenker
  • Hypnotika (Schlafmittel)
  • Sedativa (Beruhigungsmittel)
  • Cortison
  • Medikamente gegen Krebserkrankungen

Quellen:

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