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Erektile Dysfunktion (Impotenz) durch Diabetes mellitus

Nach Angaben der Deutschen Diabetes Gesellschaft gehört erektile Dysfunktion (Impotenz) zu den häufigsten Folgeerkrankungen von Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit). Die Betroffenen sind dabei nicht fähig eine Erektion zu erreichen oder diese lange genug aufrechtzuerhalten. Verschiedene Ursachen, auch in Kombination auftretend, können dafür verantwortlich sein. Diese müssen individuell mit dem Arzt abgeklärt werden.

Wie Diabetes mellitus zu Impotenz (Erektionsstörungen) führt

Verschiedene Ursachen können bei einer Erektionsstörung eine Rolle spielen, wobei diese sogar in Kombination für die Dysfunktion sorgen können. Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) kann einer der Gründe sein, wieso Impotenz ausgelöst wird.

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Definition von Diabetes mellitus

Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) ist eine chronische Stoffwechselerkrankung mit erhöhtem Blutzuckerspiegel (Hyperglykämie). Dem zu Grunde liegt entweder eine Insulinunempfindlichkeit (Insulinresistenz) oder ein Insulinmangel.

Die Erkrankung wird hauptsächlich in zwei Formen unterteilt:

  • Typ-1-Diabetes entsteht meist im Kindes- oder Jugendalter und betrifft nur 5 % der Diabetiker. Das körpereigene Immunsystem zerstört Zellen der Bauchspeicheldrüse, die Insulin produzieren. Als Folge entsteht ein Mangel dieses Hormons.
  • Bei Typ-2-Diabetes reagieren die Zellen nicht ausreichend oder gar nicht auf Insulin (Insulinresistenz). Daraufhin arbeitet die Bauchspeicheldrüse verstärkt, was eine Erschöpfung der Insulin produzierenden Zellen bewirkt. Früher als Altersdiabetes bezeichnet, trifft er auch immer häufiger Jugendliche.

Entstehung einer erektilen Dysfunktion durch mehrere Faktoren

Besondere gesundheitliche Faktoren von Diabetikern können das Risiko an erektiler Dysfunktion zu erkranken zusätzlich erhöhen. Dazu zählen unter anderem:

  • Das Alter des Patienten, die Erkrankungsdauer und sein Gewicht
  • Das Bestehen weiterer Risikofaktoren wie koronare Herzkrankheit, Bluthochdruck (Hypertonie) oder erhöhte Blutfettwerte
  • Blutzuckerspiegel
  • Bildung von Neuropathien

Diabetes bzw. die erhöhten Zuckerwerte können auf Dauer die Blutgefäße und Nervenenden schädigen. Beides sind wichtige Komponenten beim Vorgang der Erektion. Die Nervenenden des Penis übertragen die sexuellen Reize, wodurch eine Stimulation ausgelöst und eine Erektion eingeleitet wird. Damit diese zufriedenstellend erreicht werden kann, muss genügend Blut in den Penis fließen können um die Schwellung des Glieds hervorzurufen.

Besonders eine gestörte Durchblutung zählt zu den häufigsten Ursachen von Erektionsstörungen. Meist gründen sich diese auf vorangegangene Erkrankungen, wie Diabetes. Indem die Zuckerkrankheit das Nervensystem und die Durchblutung angreift, kann es die Potenz des Mannes beeinträchtigen. Es können aber noch weitere Faktoren der Erkrankung ausgemacht werden, die eine Potenzstörung verursachen können:

  • Hormonstörungen
  • Der Um- und Abbau des Schwellkörpergewebes bewirkt ein "venöses Leck" (medizinisch als veno-okklusive Dysfunktion bezeichnet)
  • Nebenwirkungen bestimmter Medikament wie Antidiabetika und blutdrucksenkender Mittel

Oftmals beginnt eine erektile Dysfunktion aufgrund körperlicher Ursachen. Diabetes mellitus bringt für die Erkrankten viele Einschränkungen im Alltag mit sich, die die Psyche stark belasten können. Auch die Beziehung zum Partner kann unter der Zuckerkrankheit leiden. Auswirkungen auf das Lustempfinden und die Erektionsfähigkeit sind das Ergebnis. Hinzukommende Versagensängste verschlimmern das Problem noch zusätzlich. In einem solchen Fall ist einen offene Kommunikation mit dem Partner entscheidend, um den psychischen Druck zu verringern.

Psychische Ursachen

Neben der reinen Potenz können Diabetiker auch unter einen Libido-Verlust leiden. Dies geht einher mit einem durch die Erkrankung ausgelösten Testosteronmangel. Auch ein verzögerter oder ausbleibender Orgasmus wie auch Samenerguss, eine Vorhautverengung oder Eichelentzündung sind nicht unüblich. Doch sogar Frauen können unter Diabetes im Sexualleben leiden. Bei ihnen führt die Erkrankung in einigen Fällen zu einer gestörten Libido, Orgasmusproblemen und Vaginaltrockenheit.

Impotenz (erektile Dysfunktion) als Zeichen für Erkrankungen

Dass Diabetes zu Impotenz führen kann, zeigt deutlich, dass Potenzprobleme ernst genommen werden sollten. Es ist wichtig die Ursache für die Erektionsstörung zu ermitteln um grundlegende Erkrankungen, wie Diabetes, auszuschließen. Gerade auf Blutgefäßstörungen sollte Rücksicht genommen werden.

So kann diese im Ernstfall zu Herz-Kreislauf-Problemen führen. Daher sollten sich gerade Diabetiker, die Potenzprobleme bemerken, gründlich von einem Arzt auf Folgekrankheiten untersuchen lassen. Studien zeigen, dass Männer, die unter einem Herzinfarkt litten, bereits zwei bis fünf Jahre zuvor Symptome einer Erektionsstörung aufwiesen.

Mögliche Behandlungen einer diabetes-bedingten Impotenz

Liegt eine diabetes-bedingte erektile Dysfunktion vor, so darf nicht nur die Potenz allein behandelt werden. Gerade Potenzmittel helfen zwar bei Potenzproblemen, die mit Durchblutungsstörungen einhergehen, können allein jedoch die Ursache der Erkrankung nicht besiegen. Um kurzfristig das Liebesleben zu beleben und damit auch dem Seelenheil etwas Gutes zu tun, sind sie eine gute Lösung.

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Eine dauerhafte Therapie, sollte sich jedoch mit der Behandlung der Diabetes-Symptome beschäftigen. So kann eine geeignete Insulin-Therapie per Spritzen oder Diabetes-Medikamenten (z.B. Metformin) von Nöten sein.

Antidiabetikum Metformin

Neben der medikamentösen Behandlung wirkt auch eine Umstellung der Lebensgewohnheiten, und das auf zweifache Weise. Denn eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung helfen nicht nur dabei den Blutzuckerspiegel zu senken, sie sorgen auch allgemein für die Gesundheit des Nervensystems und der Blutgefäße. Auf diese Weise können gleichzeitig Diabetes und Impotenz bekämpft werden. Der Verzicht auf Alkohol und Nikotin wirkt sich zusätzlich positiv auf das Nervensystem und die Durchblutung aus.

Doch nicht nur Diabetes allein sollte berücksichtigt werden. Es ist wichtig sich ebenfalls auf andere Begleiterkrankungen untersuchen zu lassen und diese gezielt zu behandeln. Ebenso können sich durch die Impotenz psychologische Probleme, wie Partnerschaftskomplikationen oder ein gemindertes Selbstbewusstsein, einstellen. Durch eine begleitende therapeutische Behandlung können diese behoben werden.

Für dauerhafte Lösungen können auch mechanische Hilfsmittel, wie Vakuumpumpen oder SKAT-Injektionen (Schwellkörper-Injektion) helfen. Auch Operationen sind in Extremfällen nötig.


Quellen:

  1. Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und Erektionsstörungen. URL: impotenz-selbsthilfe.de (Aufruf: 10.11.2015)
  2. Diabetes und Sexualität von Andrea Grill, aktualisiert am 15.07.2013. URL: diabetes-ratgeber.net (Aufruf: 06.11.2015)
  3. Wissenswertes für Menschen mit Diabetes (ohne Insulin). Rehabilitationszentrum für Krankheiten des Stoffwechsels und der Verdauungsorgane sowie Tumorerkrankungen. URL: klinik-niederrhein.de
  4. Zucker macht Männer impotent von Dr. Asam Said, FA für Urologie. URL: gesund-in-ooe.at

Letzte Aktualisierung: 10.11.2015

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