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Impotenz (erektile Dysfunktion) bei jungen Männern

Die erektile Dysfunktion, auch als Impotenz oder Erektionsstörung bezeichnet, greift bei jungen Männern immer weiter um sich. Die Ursachen dafür sind vielfältig. Vor allem die Sexualisierung des Alltags durch die Gesellschaft baut bei vielen Männern Druck auf. Häufig ist dies der Grund für eine nicht enden wollende Spirale, in die junge Männer geraten.

Häufigste Ursachen für Impotenz bei jungen Männern: Studie

Immer häufiger treten Erektionsstörungen auch bei jungen Männern auf. Obwohl Impotenz bei jungen Männern meistens auf psychologischen Ursachen begründet ist, kann sich auch der Lebensstil negativ auf die Potenz auswirken. Folgende Ausführungen fassen die Ergebnisse aktueller wissenschaftlicher Studien zusammen.

Im Juli 2014 publizierten mehrere Ärzte eine aussagekräftige und groß angelegte Studie zum Thema "Sexuelle Dysfunktion bei jungen Männern im Alter von 18 bis 25 Jahren". Im Rahmen dieser Zweiphasen-Studie wurden 3.700 junge Männer der Schweizer Armee zu den Themen vorzeitiger Samenerguss (Ejaculatio praecox) und erektile Dysfunktion befragt. Für diesen Zweck füllten sie im zeitlichen Abstand von 15 Monaten zwei Fragebögen aus.

51% der Befragten die Probleme mit ihrer Impotenz angaben, wiesen darauf auch in der zweiten Befragung hin. Zusätzlich erhöhte sich die Zahl der jungen Männer mit erektiler Dysfunktion im gleichen Zeitraum um 14,4 %. Als mögliche Ursachen wurden psychische Probleme, zu hoher Alkoholkonsum und eine zu geringe Erfahrung im sexuellen Bereich angegeben.

Eine weitere Studie, durchgeführt von der italienischen Universität Vita-Salute San Raffaela, kam zu ähnlichen Ergebnissen, wobei sich im Rahmen dieser Studie die erektile Dysfunktion als Zeichen nicht diagnostizierter organischer Erkrankungen zeigte.

Impotenz Ursachen Übersicht

Organische Ursachen sind in jungen Jahren eher selten

Obwohl die erektile Dysfunktion laut einer italienischen Studie nur bei 10 % der jungen Männer auf organische (physische) Ursachen zurückzuführen ist, bietet die Untersuchung einen wichtigen Anhaltspunkt im Bereich der Diagnostik und daraus resultierenden Therapien.

Die italienische Studie führte ihre Befragung und Untersuchung an Männer jeden Alters, die sich mit einer erektilen Dysfunktion an das Universitätsklinikum gewandt hatten. Von den 440 befragten und untersuchten Männern waren 25 % wesentlich jünger als 40 Jahre. Von diesen 110 jungen Männern, die schlanker waren und einen höheren Testosteronspiegel aufwiesen, hatten 50% eine stärker ausgeprägte Dysfunktion als die älteren Männer. Bei 10 % konnten bisher nicht bekannte Begleiterkrankungen diagnostiziert werden.

Bei den im Rahmen dieser Studie vorwiegend diagnostizierten Ursachen handelte es sich um Erkrankungen wie Diabetes (Zuckerkrankheit) oder Bluthochdruck (Hypertonie). Laut dem Studienleiter Paolo Capogrosso kann die erektile Dysfunktion ein wichtiger Hinweis auf solche Grunderkrankungen sein. Vor allem für Bluthochdruck (Hypertonie) oder eine beginnende Herzinsuffizienz sind Probleme mit der Potenz erste Warnsignale.

Psychische Probleme als häufigste Ursache von Impotenz bei jungen Männern

Wie die eben vorgestellten Studien belegen, liegt die Ursache der Impotenz junger Männer zwar auch im organischen Bereich; Bevorzugt sind es in diesem Falle jedoch psychische Faktoren, die ein befriedigendes Sexualleben verhindern.

Denn ist die Psyche zu stark belastet, stellen die für das Verlangen so wichtigen Botenstoffe häufig ihre Tätigkeit ein. Vor allem die beiden Botenstoffe Dopamin und Serotonin erfüllen hier eine wichtige Funktion. Während Dopamin vor allem für die motorische Aktivität, den Antrieb und die Konzentrationsfähigkeit zuständig ist, steuert das Serotonin als zentraler Stimmungsmacher unter anderem das psychische Wohlbefinden und den Sexualtrieb. Depressionen, Stress und psychische Probleme sind in der Lage, den Serotonin- und Dopaminspiegel soweit zu reduzieren, dass sich eine oft unbewusste sexuelle Unlust entwickelt. Der Hirnstoffwechsel ist gestört und muss wieder ins Gleichgewicht gebracht werden.

Psychische Ursachen Impotenz

Ein großes Risiko als Auslösefaktor bildet Stress in all seinen Formen; Und unsere Gesellschaft befindet sich zugegebenerweise im krankmachenden Dauerstress. Denn im Gegensatz zum gesunden Stress, dem ein Mensch eher sporadisch ausgesetzt ist, stellen dauerhafte Stresssituationen für den Körper eine beinahe unüberwindbare Belastung dar. Problematisch ist, dass dies vielen jungen Männern nicht bewusst ist. Vor allem Versagensängste in den verschiedensten Bereichen führen häufig zur Impotenz.

Durch Stress ausgelöste Erektionsprobleme können zu einem gefährlichen Kreislauf führen, da Erektionsprobleme häufig weiteren Stress auslösen. Die Impotenz kann bei Männern zu einem gestörten Selbstbewusstsein führen und eine Partnerschaft schwer belasten, insbesondere wenn über das Problem nicht gesprochen wird und die Impotenz beim Mann unbehandelt bleibt.

Therapieansätze und Behandlung

Andauernde bzw. häufig auftretende Erektionsprobleme sollten auch bei jungen Männern in jedem Fall ärztlich untersucht werden, da diese oftmals ein erstes Anzeichen für Diabetes (Zuckerkrankheit) oder Herz-Kreislauferkrankungen sein können. Betroffene sollten bei einer beginnenden Impotenz einen Arzt aufsuchen, um körperliche Ursachen abzuklären oder auszuschließen. So können ernsthafte Erkrankungen frühzeitig diagnostiziert und durch eine gezielte Behandlung wieder ein befriedigendes Sexualleben erreicht werden.

Neben Gesprächstherapien und ausführlichen Gesprächen mit dem Partner, können auch medikamentöse Behandlungen Erfolg versprechen.

Entspannung und Gespräche als hilfreiche Therapie

Wurde durch eine Untersuchung beim Urologen eine organische Ursache ausgeschlossen und gilt dies ebenfalls für eine psychische Erkrankung in Form einer Depression oder ähnlicher Krankheitsformen, ist das Gespräch einer der wirkungsvollsten Therapieansätze. Parallel dazu sollte am Abbau der umgebenden Stressfaktoren und gezielten Entspannungsübungen gearbeitet werden.

Für das professionelle Gespräch bietet sich ein Gesprächstermin beim Sexualtherapeuten an. Dieses wird häufig vom untersuchenden Urologen, der bei Problemen immer als Erster aufgesucht werden sollte, häufig als Therapieform empfohlen.

Lebt ein junger Mann in einer Partnerschaft und sind organische Erkrankungen ausgeschlossen, sollte er auf jeden Fall das intensive und offene Gespräch mit seiner Partnerin oder dem Partner suchen. Oft können Spielarten des Geschlechtsverkehrs, die keiner Erektion bedürfen und über einen längeren Zeitraum ausschließlich praktiziert werden, hilfreich sein, um für den jungen Mann den Erfolgsstress und damit verbundenen Frust abzubauen.

Weitere Risikofaktoren für Impotenz ausschließen oder behandeln lassen

Da immer mehr junge Männer unter Problemen mit der Potenz leiden, steigt die Bedeutung dieses Themas zusehends. Zum aktuellen Zeitpunkt gelten folgende allgemeine Risikofaktoren als relevant für die Entstehung einer erektilen Dysfunktion:

  • Missbrauch von Alkohol und/oder Medikamenten (bevorzugt Mittel gegen Bluthochdruck, Entzündungshemmer, Blutfettsenker und Präparate zur Senkung der Magensäureproduktion)
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen (oft nicht diagnostiziert)
  • Gefäßprobleme allgemein
  • Diabetes
  • Starkes Übergewicht (Adipositas)
  • Hormonelle Störungen
  • Rauchen / Nikotin
  • Übermäßiger Konsum pornografischer Inhalte

Gerade Punkte wie übermäßiger Alkoholkonsum sowie Rauchen können sehr gut selbst kontrolliert und eingeschränkt werden. Hierdurch wird möglicherweise nicht nur das Problem der Impotenz adressiert, sondern auch gleichzeitig dem eigenen Körper etwas Gutes getan.

Impotenz bei jungen Männern

Wichtig ist, dass sich junge Männer bei denen ab und zu Potenzprobleme auftreten nicht verrückt machen. Es ist vollkommen normal, dass es "mal nicht klappt" und nicht jeden Tag das gleiche Lustempfinden vorliegt. Auch Männer können durchaus mal "nicht in Stimmung" sein, da wie oben beschrieben komplexe hormonelle Prozesse Einfluss auf die Libido und auch die Erektionsfähigkeit des Mannes haben können. In diesen Fällen einfach auf den Partner konzentrieren und nicht zu viel darüber nachdenken, dann kommt die Erektion meist von ganz alleine wieder.

Medikamentöse Behandlung der erektilen Dysfunktion

Liegt eine psychische Erkrankung als Ursache der Impotenz vor, so muss diese behandelt werden. In den meisten Fällen normalisiert sich nach einer entsprechenden Behandlungsdauer die Potenz des jungen Mannes. Vor allem dann, wenn weitere krankmachende Umweltfaktoren beseitigt oder weitestgehend reduziert werden.

Bei physisch und psychisch gesunden jungen Männern mit erektiler Dysfunktion können sogenannte Potenzmittel wie Viagra, das äußerst günstige Sildenafil, Cialis oder Levitra eine vorübergehende Lösung bieten. Denn häufig setzen sich junge Männer der modernen und aufgeklärten Generation durch die durch die Umwelt vermittelten (oft falschen) Eindrücke und Ideale zu sehr unter Erfolgsdruck.

potenzmittel medikamente

Häufig wird auch durch die Erotikindustrie eine vollkommen falsche Erwartungshaltung an junge Männer suggeriert, wodurch der Leistungsdruck weiter verstärkt wird. Passiert es, dass durch Zufall keine Erektion zustande kommt, kann dies der Auslöser für eine belastende Spirale sein, in der sich der junge Mann verfängt. Ein potenzsteigerndes Präparat kann bei sorgfältig abgewägter Überlegung und nach Rücksprache mit dem Arzt einen Anstoß dazu geben, dass der betroffene Mann wieder mehr Selbstbewusstsein erlangt und dadurch die Erektionsprobleme beseitigt.

Falls Sie sich tiefgehender mit dem Thema Impotenz (erektile Dysfunktion) beschäftigen möchten, empfehlen wir folgende Artikel auf 121doc.de:


Quellen:

  1. Christina Akre et al. (2014): The Evolution of Sexual Dysfunction in Young Men Aged 18–25 Years, in: Journal of Adolescent Health, Volume 55, Issue 6, December 2014, Pages 736–743, sciencedirect.com
  2. Anaïs Mialon et al. (2012): Sexual Dysfunctions Among Young Men: Prevalence and Associated Factors, in: Journal of Adolescent Health, Volume 51, Issue 1, July 2012, Pages 25–31, sciencedirect.com
  3. Lifeline.de: Erektile Dysfunktion, Impotenz trifft vor allem junge Männer, URL: lifeline.de

Letzte Aktualisierung: 14.07.2016

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