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Der Ferriman-Gallwey-Index zur Bestimmung von Hirsutismus

Der Ferriman–Gallwey Index ist eine Methode um Hirsutismus bei Frauen auszuwerten und zu messen. Diese Methode wurde ursprünglich 1961 von D. Ferriman und J.D. Gallwey im Journal für Klinische Endokrinologie veröfffentlicht. Die Originalmethode verwendete 11 Körperstellen um das Haarwachstum zu beurteilen, wurde aber später auf 9 Körperstellen limitiert.

Körperstellen, an denen Hirsutismus gemessen wird:

Ferriman Gallwey Index

Messung mit dem Ferriman-Gallwey Index

Jede der 9 Körperstellen wird von 0 (entspricht keinem Haarwuchs) bis 4 (entspricht großflächigem Haarwuchs) bewertet. Der Patient kann also eine Punktzahl von 0 bis maximal 36 erreichen. Bei hellhäutigen Frauen, wird eine Punktzahl von 8 oder höher als Zeichen für Androgenüberschuss gewertet. Der Index gilt nicht für Asiatinnen.

2001 wurde die Methode weiter verändert und um 10 Körperregionen erweitert und zwar: Koteletten, Nacken, Pobacken, Leistengegend, Perianalgegend, Unterarm, Fuß, Bein, Zehen und Finger. Jeder dieser Regionen hat ihre eigene spezielle Definition der 4-Punkte-Skala.

Es gibt weitere objektive Methoden um Hirsutismus zu bestimmen, wie etwa fotografische Beurteilung, mikroskopische Messung des Durchmessers inklusive Zählung der Schäfte oder Computer basierte Schätzungen. Diese Methoden sind jedoch komplex, teuer und schwer zu benutzen. Deswegen hat sich der Ferriman–Gallwey Index durch die niedrigen Kosten und leichte Anwendung als die praktischste Methode durchgesetzt.

Weitere Methoden zur Messung von Hirsutismus

Falls der Ferriman-Gallwey-Index als zu aufwändig angesehen wird, kann zur groben Orientierung auch folgende Einteilung nach Baron verwendet werden:

  • Grad I: Haarstraße vom Genitalbereich zum Nabel, Behaarung der Oberlippe
  • Grad II: Wie Grad I plus Behaarung des Kinns und der Innenseite der Oberschenkel
  • Grad III: Wie Grad II plus Behaarung des Prästernalbereichs, des Rückens, des Gesäßes und der Schultern

Weitere Symptome zum Nachweis von Hyperandrogenämie

Hirsutismus kann ein Anzeichen von Hyperandrogenämie sein. Hiermit wird eine übermäßige Ausschüttung von Testosteron bei Frauen bezeichnet, die neben übermäßiger Behaarung im männlichen Muster auch andere Folgen haben kann. Deutliche Symptome hierfür sind:

  • Akne/Seborrhö: Sehr starke Akne oder Seborrhö (übermäßige Produktion von Talg) auch nach der Pubertät können Hinweis für Hyperandrogenämie sein. Hormonuntersuchungen bei Pubertierenden sind in der Regel nicht erforderlich, da die Akne nicht durch hohe Androgenkonzentrationen, sondern durch eine temporär erhöhte Empfindlichkeit der Talgdrüse gegenüber den Androgenen in physiologischen Konzentrationen bedingt ist.
  • Akne Symptome

  • Virilisierung: Unter Virilisierung versteht man eine Androgenisierung weiblicher Körper und Geschlechtsmerkmale (tiefer werdende Stimme, Vergrößerung des Kehlkopfes, maskuline Körperproportionen, Vergrößerung der Klitoris, Hirsutismus).
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