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Chlamydien bei Frauen

Chlamydien zählen zu den am häufigsten auftretenden Geschlechtskrankheiten bei Frauen. Vor allem Frauen bis 25 Jahren sind oft betroffen. Da es sich um eine ernstzunehmende Erkrankung handelt, sollten Frauen vorbeugen, eine Ansteckung zügig erkennen können und gegebenenfalls eine Behandlung vornehmen, um schwerwiegende gesundheitliche Schäden abzuwenden.

Wie werden Chlamydien übertragen?

Die Übertragung von Chlamydien-Bakterien erfolgt in vielen Fällen durch Ansteckung bei Geschlechtspartnern durch ungeschützten Geschlechtsverkehr. Bei oft wechselnden Geschlechtspartner erhöht sich das Ansteckungsrisiko entsprechend.

Da Chlamydien durch Kontakt übertragen werden, kann eine Ansteckung ebenso in öffentlichen Einrichtungen wie Schwimmbädern, Saunen oder Toiletten erfolgen. Die Chlamydien-Bakterien können oral über den Mund, vaginal über die Scheide oder anal über den After in den Körper gelangen.

Welche Symptome treten bei Frauen auf?

Nach der Übertragung von Chlamydien treten in der Regel nach ein bis drei Wochen erste Symptome auf. In manchen Fällen bleiben deutliche Symptome nach einer Übertragung aus. Mögliche typische Symptome können sich nach einer Übertragung zeigen wie folgt:

  • Juckreiz an der Scheide
  • Brennen beim Wasserlassen
  • Vermehrter Ausfluss
  • Zähflüssiger Ausfluss mit starker Geruchsentwicklung
  • Ungewöhnliche Verfärbung des Vagainalschleims
  • Zwischenblutungen
  • Stärkere Menstruationsblutungen
  • Blutungen während des Geschlechtsverkehrs
  • Unterleibsschmerzen

Haben sich die Chlamydien im Unterleib ausgebreitet, können sich die Anfangssymptome um hohes Fieber sowie Schmerzen im Unterbauch auf Gebärmutterhöhe ergänzen.

Wie werden Chlamydien bei Frauen diagnostiziert?

Besteht der Verdacht einer Chlamydieninfektion, ist unverzüglich ein Gynäkologe aufzusuchen, um schnellst möglichst die Diagnose bestätigt zu bekommen und eine Therapie einleiten zu können. Nur dann können weitreichende gesundheitliche Folgen verhindert beziehungsweise eingedämmt werden. Im Vorfeld sind Informationen über eventuelle Symptome sowie sexuellen Gewohnheiten für die Diagnosestellung für den behandelnden Arzt von Bedeutung.

Im Anschluss erfolgt die körperliche Untersuchung. Diese erstreckt sich von der optischen Darstellung äußere Genitalien bis hin zum Abtasten sowie visuelle Betrachtung der inneren Geschlechtsorgane. Bei Letzterem kommt meist ein sogenanntes Scheidenspekulum zum Einsatz, das die vordere sowie hintere Scheidewand ausdehnt. Auf diese Weise erhält der Gynäkologie einen besseren Blick bis zum Muttermund.

Parallel werden die Lymphknoten untersucht, die oft bei entzündlichen und infektiösen Erkrankungen anschwellen. Der Unterbauch wird abgetastet, abgehört sowie abgeklopft. Dies dient in erster Linie der Abklärung von Schmerz- und gegebenenfalls Entzündungsbereichen sowie dem Ausschluss einer Blinddarmentzündung. Diese kann unter Umständen ähnliche Symptome mit sich bringen, wie ein Chlamydienbefall.

Haben die Chlamydien bereits Entzündungen von Eileitern oder Eierstöcken hervorgerufen, kann dies über Ultraschall in der Regel diagnostiziert werden. Üblich ist bei der Diagnostizierung von Chlamydien der Test, bei dem der behandelnde Gynäkologe einen Gebärmutterabstrich vornimmt oder der Erststrahlurin untersucht wird. Zwei Untersuchungsmethoden sind möglich.

Die Untersuchung nach Chlamydien im Urin oder dem Gebärmutterzervix findet im medizinischen Labor statt oder das Testergebnis wird mittels eines Teststreifens herbeigeführt. Die Laboruntersuchung ist intensiv und unverfälschte Testergebnisse die Folge. Bei dem Teststreifen erfolgt die Funktionalität ähnlich bei einem Schwangerschaftstest für den Hausgebrauch. Dabei wird Urin über eine speziell präparierte Fläche geträufelt. Je nach Test wird eine Chlamydien-Infektion durch Linien oder einer Farbänderung erkenntlich gemacht. Derartige Teststreifen eignen sich optimal für den Hausgebrauch und ein regelmäßiges Überprüfen, ob ein Chlamydienbefall vorliegt. Umso schneller kann bei positivem Testergebnis entsprechende medizinische Maßnahmen vorgenommen werden.

Wie werden Chlamydien bei Frauen behandelt?

Hat sich eine Patientin mit Chlamydien angesteckt, wird in der Regel eine Antibiotika-Behandlung eingeleitet. Die Behandlung mit Antibiotika ist sehr erfolgversprechend und sorgt in den meisten Fällen für eine schnelle Abtötung der Chlamydien. Mit effektiven Behandlungsergebnissen zeigen sich Antibiotika der Tetrazyklin-Gruppe. Doxycyclin und Azithromycin kommen häufig zur Anwendung.

Azithromycin Doxycyclin
Azithromycin verpackung Doxycycin side view large
Hersteller: Teva Actavis
Wirkstoff: Azithromycin Doxycyclin
Dosierung: 250mg/500mg 100mg
Darreichungsform: Kapseln/Tabletten Kapseln
Einnahme: einmalig 2 Tabletten 2x täglich / 7 Tage lang
Weitere Informationen Weitere Informationen

Um Geschlechtspartner nicht während der Behandlung mit Chlamydien anzustecken, sollte auf Geschlechtsverkehr generell ab dem Verdacht bis circa eine Woche nach der ersten Antibiotika-Einnahme verzichten werden. Spätestens wenn die Diagnose einer Chlamydieninfektion besteht, sollte der Geschlechtspartner ebenfalls auf diese hin untersucht werden. Dies ist notwendig, um erneuten Ansteckungen und Übertragungen vorzubeugen.

Was sind die Folgen einer unbehandelten Chlamydien-Infektion?

Bleibt eine Chlamydien-Infektion über einen längeren Zeitraum unbehandelt, können sich die Bakterien von dem unteren Genitalbereich weit im Körper ausbreiten. Sie gelangen in der Regel in die Eileiter und Eierstöcke. Über die Genitalschleimhäute machen sie sich zudem auf die Reise in den Gebärmutterhals und befallen später große Anteile der Gebärmutter.

Für betroffene Frauen kann eine unbehandelte Chlamydien-Infektion zu schweren Schädigungen im Genitaltrakt führen. Entzündungen sorgen für Vernarbungen des Gewebes von Eileitern, Eierstöcken sowie der Gebärmutter. In der Folge sind Verklebungen und Verengungen der Eileiter keine Seltenheit. Das bedeutet, befruchtete Eier können diese nicht passieren und somit kann es zu keiner Schwangerschaft kommen.

Gleiches gilt für Vernarbungen am Gebärmutterhals. Der Durchgang verengt sich und Spermien gelangen nicht oder nur bedingt zum befruchtungsfähigen Ei. Unfruchtbarkeit sowie das Risiko von gefährlichen Bauchhöhlenschwangerschaften steigt bei unbehandelten Chlamydien-Infektionen.

Welche Auswirkungen haben Chlamydien in der Schwangerschaft?

Wer sich mit Chlamydien während einer Schwangerschaft ansteckt, unterliegt einem erhöhten Risiko von Fehlgeburt sowie Frühgeburt. Chlamydien können einen vorzeitigen Blasensprung auslösen oder frühzeitige Wehen hervorrufen.

In 70 Prozent aller Fälle steckt sich das ungeborene Kind mit Chlamydien an, wenn die Mutter damit infiziert ist. Bei einer frühzeitigen Erkennung und Behandlung, sind nur selten Folgen für das ungeborene Kind zu erwarten. Bleiben Chlamydien während der Schwangerschaft unentdeckt oder unbehandelt, werden die Säuglinge oft mit Augen- oder Lungenentzündungen geboren. Letzteres kann so ausgeprägt vorkommen, dass es eine lebensbedrohliche Situation für das Neugeborene darstellen kann. Aufgrund der erhöhten Risiken für Schwangere, zählt der Chlamydien-Test bei zahlreichen Krankenversicherungen zu den Vorsorgemaßnahmen bei Schwangerschaften.

Wie können Frauen Chlamydien vorbeugen?

Um einer Chlamydien-Infektion vorzubeugen, gilt grundsätzlich ausreichende Schutzmaßnahmen beim Geschlechtsverkehr zu treffen, die vor einer Ansteckung von Geschlechtskrankheiten schützen. Dies ist insbesondere bei oft wechselnden Geschlechtspartnern unabdingbar. Als geeigneten Schutz gilt das Kondom.

Zudem sollte bei der Benutzung öffentlicher Toilettenanlagen auf die Hygiene geachtet werden. Vorbeugend sollte zudem auf eine intensive Händereinigung nach jedem Toilettengang geachtet werden. Über die Hände gelangen die Chlamydien ebenfalls in die Schleimhäute der Genitalien, Augen oder in den Mund.

Wichtig ist zusätzlich, sich und den Geschlechtspartner regelmäßig auf Chlamydien untersuchen zu lassen. Auf diese Weise kann bei einer Infektion eine weitere Übertragung vermieden und eine bestehende Infektion schnell behandelt werden. Für einen Chlamydien-Test ist nicht zwingend ein Arztbesuch notwendig, denn der Chlamydien-Test ist in Apotheken für den Hausgebrauch erhältlich.

Quellen:

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