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Im Winter droht eine heftige Grippe-Welle

Veröffentlicht in News & Forschung 27 Sep, 2014

Während der Altweibersommer noch einmal Sonne und Wärme nach Deutschland bringt, stellen sich die Mediziner schon auf den Winter ein: In einer gemeinsamen Erklärung riefen die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, das Robert Koch-Institut und das Paul Ehrlich-Institut zur alljährlichen Impfung gegen die Grippe auf. Angesprochen sind vor allem Risikogruppen wie Menschen in Berufen mit hohem Publikumsverkehr und im medizinischen Bereich, ältere Menschen über 60, schwangere Frauen und chronisch Kranke, die beispielsweise an Asthma, Diabetes oder Herzproblemen litten.

Alle zwei Jahre kommt eine heftige Saison

Die Mediziner erwarten im Winter eine Grippesaison mit heftigem Verlauf, denn im vergangenen Winter fiel die Grippewelle eher schwach aus. "Nur" 780.000 Arztbesuche zusätzlich wurden in Deutschland registriert. Die Erfahrung zeige, dann einer schwachen Saison anschließend eine heftige Saison folge. In der letzten heftigen Saison gingen rund 7 Millionen Menschen wegen einer Grippeerkrankung zum Arzt. Als besten Zeitpunkt für die Grippe-Impfung wurden die Monate Oktober und November genannt - anschließend ist es häufig schon zu spät.

Warum eine Grippeimpfung?

Da sich die Influenza-Viren immer wieder verändern, wird alljährlich neu zu einer Grippeimpfung mit leicht verändertem Wirkstoff aufgerufen. In diesem Jahr soll der Wirkstoff zwar gleich dem Wirkstoff vom letzten Jahr sein, doch die Mediziner raten dennoch zu einer Auffrischungsimpfung.

Unumstritten ist die Grippeimpfung jedoch nicht. Immer wiederkommt es zu Berichten, wonach das Nutzen eher fraglich ist. So musste das Robert Koch-Institut schon 2004 zugeben, dass während einer Grippewelle in einem Seniorenheim die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung bei geimpften und ungeimpften Bewohnern etwa gleich hoch war. Und so mancher vermutet ohnehin, dass es sich bei der Grippeimpfung vor allem um eine Goldgrube für die Pharmaindustrie handelt, von der der Durchschnittsbürger nicht wirklich etwas hat. Letztendlich liegt die Entscheidung bei jedem mündigen Bürger selbst ob er zusätzlichen Schutz vor den Viren sucht oder eine etwaige Grippeerkrankung lieber durchsteht.

Grippe oder Erkältung?

Zu unterscheiden ist generell zwischen der echten Grippe, die auch Influenza genannt wird, und dem grippalen Infekt, der herkömmlichen Erkältung, von der im Winter kaum jemand verschont bleibt. Während die echte Grippe von Influenzaviren verursacht wird, können rund hundert verschiedene Virensorten eine Erkältung auslösen. Zwar kann der Arzt den konkreten Erreger nur im Labor nachweisen, doch auf für den Laien gibt es Möglichkeiten, die Symptome zu erkennen.

Eine Erkältung beginnt meist schleichend mit einem leichten Kratzen im Hals, Husten oder Schnupfen und wird allmählich schlimmer, während die Influenza ihre Opfer regelrecht überfällt: Von heute auf morgen fühlen sie sich hundeelend und liegen mit Kopf- und Gliederschmerzen und Fieber im Bett. Auch der Krankheitsverlauf ist bei der echten Grippe schwerer: Mit einer Erkältung können sich die meisten noch zur Arbeit schleppen (ob sie sollten, ist eine andere Frage) und Besorgungen erledigen, doch die Influenza zwingt die meisten dazu, das Bett zu hüten - oft eine ganze Woche lang.

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