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Warum es keine Zombie Apokalypse geben kann

Veröffentlicht in News & Forschung 26 Aug, 2014

Was, wenn es tatsächlich einmal eine Zombie Apokalypse geben wird? Irgendwoher müssen all die Filme über die Untoten ja ihren Ursprung haben…oder? Und obwohl wir Menschen des 21. Jahrhunderts natürlich gelernt haben, rational und realistisch zu denken, fragt man sich doch manchmal heimlich, wie die eigenen Überlebenschancen aussehen würden, wenn es wirklich zu einer Zombie-Apokalypse kommt. Wir haben für sie jeden Grabstein umgedreht und die spannendsten Fakten zum Thema Zombie-Apokalypse herausgesucht.

Woher kommt der Zombie Hype überhaupt?

Für Zombies begeistern sich Menschen fast schon, seit es Filme gibt – der erste Zombie-Film wurde bereits im Jahr 1932 unter dem Titel „White Zombie“ gedreht. Seitdem entstehen Jahr für Jahr unzählige Filme für die Millionen Fans überall auf der Welt, vor allem natürlich zur Halloween-Zeit.

Neu ist dieser Aberglaube allerdings nicht, man geht heute davon aus, dass Menschen noch bis ins 18. Jahrhundert große Angst vor der Wiederkehr der Toten hatten. Aufgabe der Totenwache war es damals zum Beispiel Untote zu erschlagen, die aus dem Grab aufstanden. Da die Diagnose für Todesfälle damals noch weit unzuverlässiger war, konnte dies durchaus vorkommen. Man sagt, dass Ludwig IX bei der Aufbahrung kurz vor seiner Beerdigung 1244 einfach die Augen wieder öffnete – und danach noch 26 Jahre weiterlebte.

Das Glück noch über der Erde wieder aufzuwachen hatte leider nicht jeder. Alte literarische Werke sind voll von diesen Gruselgeschichten, in denen scheinbar Tote unter der Erde in ihren Särgen herumpoltern, von erwachten Toten, die versuchen, den Sarg zu zerstören und die Erde der Grabhügel zu durchwühlen oder sogar von schwangeren Frauen, die in der Gruft ein Kind gebären.

Den Zombie Virus gibt es wirklich

Es gibt unterschiedlichste Theorien zu der Verbreitung von Zombies, die beliebteste ist die Virus-Theorie, bei der davon ausgegangen wird, dass Zombies Menschen beißen und diese damit auch zu Zombies machen. Solche Arten von Viren, Pilzen oder Parasiten, die um jeden Preis an der weiteren Verbreitung und Infektion Anderer interessiert sind, gibt es tatsächlich.

Dabei handelt es sich beispielsweise um die parasitische Pilzart Ophiocordyceps unilateralis. Sie befällt Ameisen und schafft es, deren Verhalten zu beeinflussen. So bewegt sich die Ameise nach der Infektion zu einer Stelle, die dem Pilz die optimalen Lebensbedingungen bietet und er sich am besten auf weitere Ameisen übertragen kann. Diese vom Pilz befallenen Ameisen werden sogar als Zombie-Ameisen bezeichnet.

Und Ameisen sind nicht die einzigen Zombies im Tierreich. In den USA ist von Zombie-Bienen die Rede. Sie sind ebenfalls von Parasiten befallen und ändern ihr natürliches Verhalten drastisch. So fliegen sie beispielsweise auch nachts oder krabbeln stundenlang sinnlos im Kreis herum, bis sie schließlich sterben.

Die Macken der Untoten

Obwohl es also wirklich Parasiten gibt, die eine zombieähnliche Wirkung auf Lebewesen haben, muss es deshalb trotzdem nicht zu einer Apokalypse kommen. Denn dafür muss sich der Virus erstmal gegen unsere intelligente Spezies behaupten und sich verbreiten.

Klar ist, dass Zombies keine Seele mehr haben – sie irren einfach umher und wollen sich rächen, entweder für das, was ihnen im Leben widerfahren ist oder für die Störung ihrer Totenruhe. Daher fehlen ihnen allerdings auch jegliche Logik und die Fähigkeit, sich vor Angreifern zu schützen. Gäbe es Zombies tatsächlich, dann würden sie wahrscheinlich im Handumdrehen von Autos überfahren, von Wölfen gefressen oder von Maden langsam zerfleischt werden.

Allerdings können Zombies nur endgültig getötet werden, wenn man ihr Gehirn zerstört oder am besten gleich den gesamten Kopf entfernt.

Wie Eis in der Sonne

Zombies können keine Hitze vertragen. Sterben wir, dann fängt unser Körper praktisch sofort an zu verfallen. Die Sonne würde diesen Prozess bei Zombies noch beschleunigen – sie würden rasend schnell von Bakterien zerfressen werden und dehydrieren. Kein schöner Gedanke... Kälte wäre für Zombies allerdings auch nicht gut, denn da es kein warmes Blut und keinen Herzschlag mehr gibt, würde ihr totes Fleisch bei Minusgraden ziemlich schnell erstarren.

Kein Autsch, keine Chance

Ein weiteres Zombie-Problem ist ihre Unfähigkeit Schmerzen zu empfinden. Der menschliche Körper reagiert bei Schädigung sofort – schneiden wir uns am Papier, lässt unser Gehirn uns sofort wissen, dass etwas nicht in Ordnung ist. Zombies hingegen würden Schläge, Schüsse oder Tritte nicht bemerken und sich daher auch nicht schützen. Schlechte Karten im Nahkampf also!

Käme es tatsächlich zu einer Konfrontation zwischen Menschen und Zombies, dann müsste es relativ einfach sein, die Untoten mit bestimmten Waffen ausreichend am Kopf zu verletzen, schließlich sind sie langsam und wehren sich kaum. Aber immer aufgepasst: eine Schusswunde am Oberkörper hält einen Zombie nicht auf. Immer auf den Kopf zielen!

Was passiert eigentlich wirklich wenn wir sterben?

Als tot werden Menschen bezeichnet, deren Lebensfunktionen nicht mehr gegeben sind. Als klinisch tot wird man daher etwa drei Minuten nach dem Stillstand des Herzens und der Lungen erklärt, innerhalb dieser Zeit ist eine Wiederbelebung nämlich noch möglich. Mit dem anschließenden Partial- oder Organtod beginnen dann andere Organe im Körper nach und nach abzusterben. Der Hirntod wird auch als zentraler Tod bezeichnet, er kann allerdings auch erste eine Weile nach dem klinischen Tod eintreten.

Etwa zwei Stunden nach dem Tod tritt die Leichenstarre ein, bei der die Muskeln unbeweglich werden. Diese Starre löst sich erst nach 24 bis 48 Stunden wieder. In dieser Zeit macht eine Verwandlung in einen Zombie natürlich wenig Sinn. Vielleicht ist es aber auch der Grund warum Zombies einen ziemlich steifen Gang haben?

Kommentare

  • robinDienstag, Nov 18, 2014

    Es ist nicht auszuschließen das es eine Zombie-Apokalypse geben wird in Amerika gab es einen Mann der war nur fiksiert die Frau zu beisen 2 Polizisten haben den Mann mehrmals abschießen müssen erst bei zwei kopfschüssen war der Mann Tod.

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