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Hilft Musik wirklich bei Bluthochdruck?

Veröffentlicht in News & Forschung 24 Jun, 2015

Schon lange beschäftigen sich Forscher mit dem Einfluss Musik auf den Körper. Neue Erkenntnisse zeigen nun, dass Musik auch gegen Bluthochdruck eingesetzt werden kann. Wir geben einen Überblick über die wichtigsten Einflüsse von Klängen und Tönen.

Klassische Musik kann den Blutdruck senken


Die Psyche und Stimmung haben einen entscheidenden Einfluss auf das Gehirn. Bei Wohlbefinden entsteht eine optimale Zusammenarbeit der beiden Hirnhälften. Die rechte Gehirnhälfte ist dabei für Emotionen und bildhaftes Denken zuständig, während die linke Hälfte eher für rationale Funktionen zuständig ist. Forscher fanden nun heraus, dass Musik das Zusammenspiel der beiden Hirnhälften beeinflusst. Bestimmte Musikgenres unterstützen die Zusammenarbeit der Hirnhälften, so dass sich der Körper entspannt und ruhiger wird. Die interessanteste Entdeckung ist dabei, dass das Hören klassischer Musik den Blutdruck und die Herzfrequenz senkt.

Grundsätzlich können zwar unterschiedlichste Musikformen sehr erholsam für den Körper sein, am besten scheint allerdings klassische Musik zu wirken, sie wird daher auch am häufigsten in der Musiktherapie angewandt.

Auch Meditationsmusik ist für diesen Bereich gut geeignet, sie wirkt ebenfalls harmonisierend und kann nach einem anstrengenden Tag entspannend sein. Viele Experten empfehlen Meditationsmusik auch bei Schlafstörungen und gegen Stress.

Anregende Musik gegen Müdigkeit


Während klassische Musik bei Angstzuständen hilft und das Konzentrationsvermögen steigert, gibt es auch Musikrichtigen, die eher anregend wirken und daher bei Stimmungsschwankungen und Erschöpfung ideal sind. Pop und Rock beispielsweise wirken oftmals stimmungsaufhellend, machen munter und steigern die Motivation. Interessanterweise konnte nachgewiesen werden, dass sogar Pflanzen auf die musikalischen Länge ansprechen und bei Techno sowie Heavy Metal nicht so gut gedeihen.

Selbst Babies können von Musik profitieren


Forscher in Israel fanden heraus, dass klassische Musik den Energie-Grundumsatz von Babys verringert, so dass sie schneller wachsen und zunehmen können. Außerdem ist bekannt, dass Musik die Entwicklung von Säuglingen unterstützt und besonders für Frühgeborene wohltuend sein kann. In Holland fand man zudem heraus, dass Säuglinge besser schlafen, wenn man ihnen "Kyrie" vorspielt, vorausgesetzt das Lied kam bereits im Mutterleib zur Schlafenszeit zum Einsatz.

In New York werden mittlerweile sogar Kurse angeboten, in denen Babys zu DJs "ausgebildet" werden sollen. Die Kleinkinder sollen dabei lernen ein Gespür für Rhythmus, das Auflegen und Tonhöhen zu entwickeln. Inwieweit dieses Projekt einen Einfluss auf die Entwicklung und den Körper der Kinder hat, muss erst noch erforscht werden. Ob auf diese Weise Musik auch präventiv gegen Bluthochdruck wirken kann, ist daher zunächst fraglich.

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