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Wie kann man der Höhenkrankheit vorbeugen?

Veröffentlicht in News & Forschung 14 Aug, 2014

Wer bei einer Bergwanderung hoch hinaus möchte, sollte sich vorab gut vorbereiten. Die sogenannte Höhenkrankheit, zu der es ab einem bestimmten Höhengrad kommen kann, ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen – im schlimmsten Fall kann sie sogar tödlich verlaufen. Daher gilt es der Höhenkrankheit vorab gezielt vorzubeugen. Wir haben die wichtigsten Informationen für einen sicheren Aufstieg für Sie zusammengestellt.

So entsteht Höhenkrankheit

Verändert sich der atmosphärische Druck bei einem Aufstieg im Gebirge, dann fällt es dem Körper meist schwer sich schnell anzupassen und den Blutdruck auf einem normalen Niveau zu halten. Viele Bergsteiger erleben Symptome wie Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen, Koordinationsprobleme oder starke Müdigkeit. Derartige Beschwerden sollten unbedingt ernst genommen werden, gerade dann, wenn bereits andere Krankheiten bestehen. In den meisten Fällen entsteht Höhenkrankheit erst ab einer Höhe von 2500 Metern über dem Meeresspiegel, allerdings ist die körperliche Reaktion natürlich sehr individuell. Je schneller man aufsteigt, desto eher kommt es zu Symptomen der Höhenkrankheit – es lohnt sich daher in jedem Fall sich Zeit zu lassen und Pausen einzulegen damit der Körper sich akklimatisieren kann.

Die richtige Vorbereitung für eine Bergwanderung

Eine sinnvolle Planung ist bei einer Bergwanderung natürlich das A und O. Stellen Sie unbedingt sicher, dass Sie Ihre Wanderroute gut kennen, so dass der Abstieg im Notfall jederzeit möglich ist. Weiterhin sollten Sie Ihren Proviant, besonders in Bezug auf ausreichend Trinkwasser, realistisch kalkulieren. Um gegen die Höhenkrankheit vorzubeugen, sollten Sie sich gerade bei wenig Erfahrung sehr viel Zeit für den Aufstieg lassen. Geben Sie Ihrem Körper die Chance, sich Schritt für Schritt an die veränderten Druckverhältnisse zu gewöhnen, dann mindern Sie das Risiko der Höhenkrankheit deutlich. Möchten Sie höhere Gebirge erkunden, dann sollten Sie im Zweifelsfall lieber mit Ihrem Arzt Rücksprache halten.

Mit Medikamenten gegen Höhenkrankheit vorbeugen

In vielen Fällen ist es sinnvoll, mit entsprechenden Medikamenten gegen die Höhenkrankheit vorzubeugen. Präparate wie Diamox unterstützen Ihren Körper bei der Akklimatisierung und können Ihre Bergtour so deutlich sicherer und angenehmer gestalten. Machen Sie sich dennoch genau mit den Anwendungshinweisen und Gegenanzeigen vertraut – dann steht Ihnen auf dem Weg zum Gipfel nichts im Wege.

Was tun, wenn es trotzdem zur Höhenkrankheit kommt?

Bemerken Sie die ersten Anzeichen von Müdigkeit, Schwindel oder Koordinationsproblemen, dann sollten Sie in jedem Fall umkehren und einen langsamen Abstieg angehen. Ruhen Sie sich aus, trinken Sie ausreichend Wasser und kontaktieren Sie einen Arzt, wenn es zu schweren Symptomen kommt.


Von Sarah Hebben


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