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Hilft Akupunktur bei Migräne?

Veröffentlicht in News & Forschung 18 Jun, 2014

Bei Migräne handelt es sich um eine neurologische Erkrankung, von der etwa 10% der Deutschen betroffen sind – man kann daher fast schon von einer Volkskrankheit sprechen. Immer mehr Menschen interessieren sich für alternative Heilmethoden um sich von chronischen Kopfschmerzen zu befreien. Hilft Akupunktur bei Migräne allerdings wirklich? Wir haben nachgefragt und möchten Ihnen gern einige Hintergrundinformationen zur Verfügung stellen.

Wie genau entsteht Migräne?

Unter Migräne versteht man periodisch wiederkehrende, oftmals pulsierende Kopfschmerzen, die den Alltag stark beeinträchtigen können. In vielen Fällen geht die Erkrankung mit Licht- und Lärmempfindlichkeit einher und tritt nur auf einer Hirnhälfte auf. Mehrere Studien konnten nachweisen, dass Frauen drei Mal so häufig von Migräne betroffen sind wie Männer. Um die Wirkungsweise von Akupunktur bei Migräne besser zu verstehen, ist es natürlich sinnvoll die Ursachen der unangenehmen Symptome zu ergründen. Da sich die Verbreitung von Migräne in den letzten 40 Jahren stark gesteigert hat, geht man davon aus, dass Lebensstil und Faktoren wie Stress und Ernährung eine sehr wichtige Rolle spielen. Gerade bei Frauen können auch hormonelle Schwankungen zu den Hauptauslösern von Migräne zählen.

Wie kann Akupunktur bei Migräne helfen?

Akupunktur ist eine alternative Heilmethode, die aus der traditionellen chinesischen Medizin stammt. Mittlerweile gibt es eine ganze Reihe von Studien, die nachweisen konnten, dass Akupunktur als Prävention gegen Migräne-Anfalle ähnlich wirksam ist wie klassische schulmedizinische Ansätze. Der Berufsverband Deutscher Neurologen beispielsweise bestätigt, dass die präventive Wirkung von Akupunktur bei Migräne mit Medikamenten vergleichbar sei. Akupunktur ist allerdings nicht zur Behandlung von akuten Anfällen geeignet – eine regelmäßige Therapie sollte idealerweise vorbeugend eingesetzt werden.

Wie genau Akupunktur bei Migräne wirkt, konnte bisher noch nicht abschließend geklärt werden. Bei der Behandlung werden kleine Nadeln an unterschiedlichen Energie-Punkten in die Haut eingeführt. Manchmal kommt es dabei zu einem ganz leichten Stechen, grundsätzlich ist die Behandlung allerdings nicht schmerzhaft. Es wird vermutet, dass die Nerven auf diese Weise positiv angesprochen werden, ein Placebo-Effekt kann allerdings ebenfalls nicht ausgeschlossen werden.

Zusätzliche Tipps gegen Migräne

Regelmäßige Akupunktur gegen Migräne kann schon nach wenigen Sitzungen erste Erfolge bringen, allerdings macht es natürlich trotzdem Sinn die Heilung ganzheitlich zu betrachten und andere Methoden einzubeziehen. Kommt es zu sehr schmerzhaften Anfällen, dann sollten Sie sich zu einem geeigneten Schmerzmittel beraten lassen.

Weiterhin macht es Sinn die Behandlung mit Akupunktur gegen Migräne durch eine gesunde Ernährung und regelmäßigen Sport zu ergänzen, so dass der gesamte Organismus gestärkt wird. Zählt Stress zu einem der Einflussfaktoren bei akuten Migräne-Anfällen, dann sollten Sie besonderen Wert darauf legen regelmäßige Ruhepausen und Entspannungsmethoden in Ihren Alltag einzubauen.


Von Sarah Hebben


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