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Ebola – die Gefahr für Deutschland

Veröffentlicht in News & Forschung 17 Okt, 2014

Die Ebola-Epidemie in Afrika hat bereits jetzt fatale Ausmaße angenommen. Mittlerweile wurden von der Weltgesundheitsorganisation über 8000 Fälle von Ebola Fieber registriert, über 4000 davon endeten bereits tödlich. Die Dunkelziffer liegt wahrscheinlich och viel höher. Die EU erwartet allerdings, dass die Zahl der Infizierten noch weiter ansteigen wird. Mittlerweile ist die ganze Welt auf die Infektionskrankheit aufmerksam geworden, die sich anfangs nur auf Westafrika beschränkt hatte. In Brüssel wurde jetzt ein Sondertreffen speziell zur Ebola-Krise einberufen.

Die Auswirkungen von Ebola auf den Rest der Welt

Obwohl die Epidemie in Westafrika am schlimmsten ist, gibt es mittlerweile auch Ebola Fälle in den USA und in Spanien, wo sich jeweils Krankenschwestern bei der Behandlung von Ebola Patienten infizierten. Es gibt weitere Verdachtsfälle in Spanien und Dänemark. Ein neuer Verdachtsfall in Paris konnte zum Glück nicht bestätigt werden. Aus Sorge vor einer möglichen Ansteckung wurden in der USA, im Bundestaat Ohio, bereits mehrere Schulen und Kindergärten geschlossen.

Die Weltgesundheitsorganisation hat mittlerweile den internationalen Notstand ausgerufen. Es ist erst der dritte dieser Art in der Geschichte der WHO. Die ganze Welt befindet sich in Alarmbereitschaft.

Die nächsten Schritte der EU

Um sich gegen eine mögliche Ebola-Epidemie in Europa zu schützen, will die EU jetzt die Kontrollen für Ausreisende auf den betroffenen Ländern in Westafrika überprüfen. In London Heathrow, Europas größtem Flughafen, werden bereits seit einigen Tagen Fiebertest bei Einreisenden aus den betroffenen afrikanischen Ländern durchgeführt. Auch an deutschen Flughäfen wird mittlerweile über den Einsatz von Fiebertests diskutiert.

Die EU arbeitet gerade daran, die Ausreise für freiwillige Helfer aus der EU, die sich bei ihrem Einsatz in Westafrika angesteckt haben, so schnell und sicher wie möglich durchzuführen. Hierfür müssen die Kapazitäten gesteigert werden. Der nächste Schritt soll dann die Errichtung von Krankenstationen in den Krisengebieten sein.

Wie reagiert Deutschland?

Die Mehrheit der Bundesbürger spricht sich gegen eine Behandlung afrikanischer Ebola-Patienten in Deutschland aus. Die Sorge vor einer Ausreitung der Epidemie ist zu groß. 51 Prozent der Befragten sind gegen die Behandlung auf deutschem Boden, nur 29 Prozent waren dafür, der Rest äußerte sich unentschieden. Bisher wurden erst drei mit Ebola infizierte Personen aus Afrika in Deutschland behandelt.

Trotzdem hat die Bundeswehr jetzt aufgerüstet und sich 20 neue Transportsysteme, mit denen Ebola-Patienten transportiert werden können. Dabei handelt es sich um Isolatoren, die aus einer luftdichten, durchsichtigen Plastikhülle bestehen, die an einer Trage angebracht sind. So werden die medizinischen Hilfskräfte vor einer Infektion geschützt, da kein direkter Kontakt mit Körperflüssigkeiten besteht. Jeder dieser Transportisolatoren kostet etwa 10.000 Euro. Außerdem werden Hilfspakete in die Krisengebiete geschickt. Diese werden wahrscheinlich auch noch nach dem Ende der Epidemie nötig sein, denn die Welthungerhilfe hat für die betroffenen Gebiete Afrikas eine Hungersnot für das nächste Jahr vorausgesagt. Da Transporte nur noch bedingt erlaubt sind und ganze Dörfer isoliert wurden, gehen bereits jetzt die Nahrungsmittelvorräte zu neige.


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