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Ginseng, Gingko und die männliche Potenz

Veröffentlicht in Männergesundheit 23 Okt, 2013

Es müssen nicht immer die berühmten blauen Pillen sein: Immer mehr Männer helfen mit pflanzlichen Mitteln wie Ginseng der Potenz auf die Sprünge. Natürliche Potenzmittel erleben in den letzten Jahren eine beständig steigende Nachfrage.

Ginseng und Potenz: Schon die alten Chinesen wussten den Trank zu schätzen

Die Wurzel der Ginsengpflanze, die nicht ganz zufällig auch Kraftwurz genannt wird, gehört zur traditionellen chinesischen Medizin (TCM) und wurde schon im alten China und im alten Korea zur Potenzsteigerung eingesetzt - damals war sie jedoch nur den Königen und Kaisern vorbehalten. Aus Indien ist ein Schriftstück überliefert, das verspricht "dass Ginseng jungen wie alten Männern die Kraft eines Stiers verlieht". Wurde Ginseng früher nur in Korea, in einigen chinesischen Provinzen und in Sibirien angebaut, wird die Wunderwaffe gegen alle möglichen Krankheiten heute weltweit gezüchtet. In Asien soll Ginseng die Potenz heute außerdem nicht mehr spontan steigern sondern vor allem Potenzproblemen im Alter vorbeugen.

So wirkt das pflanzliche Potenzmittel Ginseng

In der Ginsengwurzel sind sogenannte Ginsenoside enthalten, die zur Gruppe der Saponine gehören. Diesen wird nicht nur eine entzündungshemmende, stärkende und harntreibende Wirkung nachgesagt, sondern auch eine stimulierende Wirkung auf die Hormone. Auch andere natürliche Potenzmittel und Aphrodisiaka wie der Spargel beziehen ihre Wirkung aus den enthaltenen Saponinen.

Ganz wichtig jedoch: Es muss sich um hochwertige Ginsengwurzeln handeln, damit es mit der Potenzsteigerung klappt. In Deutschland sind viele Ginsengpräparate auf dem Markt, bei denen die Ginsenoside nur 0,05 Prozent von 100 Gramm Trockenwurzel ausmachen. Damit der Ginseng seine Wirkung entfalten kann, muss er jedoch mindestens 1,5 Prozent Ginenoside enthalten. Daher lohnt es sich, entweder teurere Fertigpräparate aus der Apotheke zu kaufen oder es direkt wie die Asiaten zu machen und getrocknete Ginsengwurzeln (z.B. aus dem Asia-Laden) als Tee zu trinken. Manche legen die Ginsengwurzeln auch drei Jahre lang in Whiskey ein oder brauen damit einen Ginsengwein.

Gingko und Potenz

Wer natürliche Potenzmittel sucht, stößt häufig auf Ginseng-Gingko-Präparate. Der Ginkgo-Baum stammt ebenfalls aus Asien, wo er sogar als heilig gilt und wo seine Blätter als Tee schon lange als pflanzliche Potenzmittel genutzt werden. Als Tee getrunken steigert Gingko die Potenz dank der durchblutungsfördernden Wirkung des Wirkstoffes Procyanidin, der bis in die kleinsten Gefäße vordringt und so für eine stabile Erektion sorgt. Ginseng-Gingko-Präparate kombinieren die durchblutungsfördernde Wirkung von Gingko mit der hormonstimulierenden Wirkung von Ginseng um eine beeindruckende Potenzsteigerung zu erreichen.

Weitere natürliche Potenzmittel zur Potenzsteigerung

Da pflanzliche Potenzmittel boomen, steigt auch die Zahl der Angebote und häufig ist es schwer zwischen wirklich sinnvollen Mitteln und Scharlatanerie zu unterscheiden. Sehr beliebt geworden ist neben Ginseng und Gingko auch die Maca Wurzel aus Südamerika, die schon von den Inkas zur Potenzsteigerung eingenommen wurde. Sie wird häufig unter dem Namen ihres hauptsächlichen Wirkstoffes Androxan vermarktet, der ähnlich wie Ginseng auf die Hormonproduktion einwirkt. Die Maca Wurzel soll jedoch nicht nur die Potenz steigern, sondern angeblich auch die Qualität des männlichen Samens verbessern und so die Zeugungsfähigkeit steigern.

Das bekannteste natürliche Potenzmittel aus Afrika ist ein Extrakt aus dem Yohimbe-Baum, der in den Ländern Westafrikas wächst. In seiner Rinde steckt der Wirkstoff Yohimbin, der zu den Alkaloiden gehört und vor allem die Durchblutung im Beckenbereich fördert. Daher hat der Yohimbe-Extrakt etwa die gleiche Wirkung auf die Potenz wie Gingko.

Viel hilft nicht immer viel

Viele Männer wollen natürliche Potenzmittel nutzen, weil sie hoffen, dass diese gesünder sind als die blauen Pillen und ähnliche Medikamente. Allerdings sollten auch pflanzliche Potenzmittel immer nur mit Maß eingenommen werden - so kann das Yohimbe-Extrakt bei einer Überdosis zu einer schmerzhaften Dauererektion führen, während die regelmäßige Einnahme hoher Dosen Ginseng Bluthochdruck und Schlafstörungen verursachen kann.

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