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Kritik am BMI (Body Mass Index) und mögliche Alternativen

Veröffentlicht in Ernährung & Fitness 28 Nov, 2015

Geht es um das Thema Übergewicht, kommt man auch um den BMI nicht drumherum. Der BMI, auch als Body-Mass-Index bezeichnet, wird dabei oftmals als Richtwert für ein gesundes Körpergewicht genutzt. Immer häufiger wird der BMI allerdings auch kritisiert, da er viele Aspekte, die einen großen Einfluss auf unser Körpergewicht und unsere Gesundheit haben, nicht berücksichtigt.

Welche Aussagekraft hat der BMI wirklich?


Der BMI errechnet sich aus dem Verhältnis zwischen Körpergröße und Körpergewicht. Dabei teilt man die Körpergröße ganz einfach durch das Körpergewicht zum Quadrat, Sie finden bei 121doc aber auch einen BMI-Rechner, der Ihnen dies erleichtert. Anschließend kann die ermittelte Zahl mit einer Tabelle verglichen werden, die einen gesunden BMI für Männer und einen leicht abweichenden BMI für Frauen angibt. In der Regel gilt dabei bei Männern ein BMI ab 26 als Übergewicht und ein BMI ab 31 als fettleibig. Bei Frauen hingegen gilt ein BMI ab 25 als Übergewicht und ein BMI ab 31 als Fettleibigkeit.

Diese Angaben sind natürlich nur als grober Richtwert zu sehen, der von Person zu Person durchaus abweichen kann. Geht es zum Beispiel darum eine geeignete Diät zu finden, dann muss unbedingt die Gesamtsituation des Patienten berücksichtigt werden.


Welche Kritik am BMI gibt es?


Die Aussagekraft des BMI wird gerade von Experten manchmal angezweifelt, da etliche Faktoren wie beispielsweise das Alter und die Muskelmasse der Person nicht einbezogen werden können. So könnte ein Body Builder durch das hohe Gewicht seiner Muskelmasse beispielsweise als fettleibig eingestuft werden, obwohl er absolut gesund ist. Auch das Alter kann beim Gewicht eine wichtige Rolle spielen – Ärzte sind sich beispielsweise einig, dass eine gewisse Zunahme an Gewicht im Alter vollkommen normal ist.

Auch bei Schwangeren würde der BMI natürlich nicht funktionieren, schließlich würde das Gewicht des ungeborenen Kindes das Ergebnis ja verzerren. Ein weiterer Kritikpunkt an der Aussagekraft des BMI ist die Tatsache, dass die Körperfettverteilung nicht einbezogen werden kann. So kann das Gewicht selbst noch in einem Normalbereich liegen, wobei sich das Fett jedoch in der Bauchgegend angesammelt hat, was das Risiko einer Fettleber erhöhen kann. Bestimmte Stoffwechselerkrankungen, können zudem zu einem guten BMI und einer normalen Figur führen, jedoch für Fettablagerungen an den inneren Organen sorgen, welche somit nicht erkannt werden.

Gibt es eine Alternative zum BMI?


Etliche Wissenschaftler merken an, dass das Ergebnis des BMI falsch ist, wenn es sich nicht um eine durchschnittliche Person im mittleren Alter ohne ungewöhnlichen Körperbau handelt. Als Alternative zum BMI wurde daher von dem Experten Nir Krakauer der "ABSI", der Body Shape Index, vorgeschlagen. Hier wird nicht nur das Gewicht und die Körpergröße, sondern auch der Bauchumfang einbezogen.

Sorgen Sie sich um Ihr Gewicht oder Ihre Gesundheit, dann sollten Sie Ihre individuelle Situation am besten direkt mit Ihrem Arzt besprechen. Da eine einfache Diät bei starkem Übergewicht manchmal nicht ausreicht, kann eine Behandlung mit Xenical unter Umständen zusätzlich helfen dem Körper Gewicht zu verlieren und weniger Fett aufzunehmen. Das Medikament kann bei uns nach einer kostenlosen Online-Konsultation beantragt werden.

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