Live Chat 030 5683 73070
Das Patientenservice Team ist jetzt erreichbar: Mo-Fr 09:00-19:00
Der 121doc Gesundheitsblog Alles für Ihre Gesundheit

Immer mehr Krankenhausfälle durch Übergewicht

Veröffentlicht in Ernährung & Fitness 01 Apr, 2015

Adipositas ist in den vergangenen Jahren zunehmend zu einer Volkskrankheit geworden – derzeit ist bereits jeder fünfte Deutsche fettleibig. Doch wie gefährlich ist die Krankheit eigentlich?

Die daraus resultierenden gesundheitlichen Probleme sind enorm, Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes und Schlaganfälle sind nämlich keine Seltenheit. Im Landkreis Weilheim-Schongau vermehren sich nun die Fälle von Patienten, die aufgrund ihres Körpergewichtes im Krankenhaus behandelt werden müssen – die DAK Krankenkasse schlägt daher Alarm.

Aktuelle Beobachtungen in Weilhem-Schongau


Otto Mayer vom DAK-Servicezentrum in Weilheim kann seine Sorgen mit Zahlen belegen: In nur sieben Jahren ist die Zahl der Patienten, die wegen ihres Gewichtes im Krankenhaus gelandet sind, fast um die Hälfte gestiegen. 2012 waren es "nur" 23 Patienten, die eingewiesen wurden, während es im Jahr 2005 nur 16 Adipositas-Patienten waren.

Leider können die Beobachtungen auch vom BRK, das den Rettungsdienst und Krankentransport der Region organisiert, bestätigt werden. Hans Steinbrecher bemerkte zum Beispiel, dass es immer mehr Transporte mit einem speziellen Schwerlast-Rettungswagen gibt, bei denen stark übergewichtige Menschen mit bis zu 300 Kilo Körpergewicht menschenwürdig und sicher transportiert werden können. Dr. Reinhold Lang, der die Abteilung Allgemein- und Viszeralchirugie im Krankenhaus Weilheim leidet bedauert außerdem, dass die Region innerhalb Europas in Sachen Fettleibigkeit schon lange führend ist.

Was man aus Weilheim-Schongau lernen kann


Übergewicht kann ernsthafte gesundheitliche Folgen haben und zu Erkrankungen wie Schlaganfällen, Herzinfarkten und Diabetes führen. Die Tatsache, dass so viele Menschen Jahr für Jahr aufgrund von Adipositas ins Krankenhaus kommen zeigt, wie wichtig eine gesunde Ernährung zusammen mit regelmäßiger Bewegung ist. Wer beispielsweise einen BMI über 30 hat, dessen Diabetes-Risiko ist 30-mal so hoch wie das von normalgewichtigen Menschen. Aber auch der Blutdruck kann leiden, das Herzinfarkt-Risiko ist bei einem BMI von 25 bis 29 schon doppelt so hoch wie bei einem gesunden BMI.

Wie nimmt man am besten ab?


Der persönliche BMI lässt sich im Netz leicht errechnen und bietet einen sehr guten ersten Anhaltspunkt, wenn es darum geht zu ermitteln, ob und wie viel man abnehmen sollte. Anschließend gilt es, sich realistische Ziele zu setzen und die Ernährung dauerhaft umzustellen, anstatt auf eine Wunderdiät zu hoffen. Frisches Obst und Gemüse sollten dabei täglich in großer Menge auf dem Speiseplan stehen, genauso wie Wasser und fettarme, vollwertige Lebensmittel. Wer sich dabei überfordert fühlt, sollte sich unbedingt Hilfe holen, zum Beispiel vom Arzt oder der Krankenkasse. Viele Patienten können ihre Diät außerdem durch Xenical, ein Medikament, das die Verwertung von Fett im Stoffwechsel hemmt, unterstützen.

Sport ist natürlich genauso wichtig – wer sich regelmäßig bewegt, baut Muskeln auf, die wiederum mehr Energie verbrennen. Außerdem stärkt man auf diese Weise das Herz-Kreislauf-System und beugt aktiv gegen Krankheiten wie Diabetes vor.

Kommentar abschicken.
  • Ihr Name:*
  • E-Mail Adresse:
  • Ihr Kommentar:*
Weiterlesen
Entdecken Sie 121doc Blog Kategorien
Entdecken Sie mehr
Zum 15. Mal findet heute - am 15. März - der Tag der Rückengesundheit... Weiterlesen
Osnabrück Arzt
Ein kleiner Schnitt kann bei einer Operation weitreichende Folgen haben. Das... Weiterlesen
Sport gehört zu einer gesunden Ernährungsumstellung einfach dazu – das... Weiterlesen