Live Chat 030 5683 73070
Das Patientenservice Team ist jetzt erreichbar: Mo-Fr 09:00-19:00
Der 121doc Gesundheitsblog Alles für Ihre Gesundheit

Asthma – News des Monats

Veröffentlicht in Atemwege & Rauchen 30 Apr, 2015

Da Asthma bisher noch nicht als heilbar gilt, gibt es ständig neue Forschungen auf dem Gebiet. Wir haben die wichtigsten Ergebnisse aus diesem Monat zusammengefasst. Demnach dürfen Asthmatiker auf einen Durchbruch hoffen.

Asthma ist heilbar (?)


Forscher des "Science Translational Medicine" haben bei einer Untersuchung zu Osteoporose wohl eine bahnbrechende Entdeckung für Asthmatiker gemacht. Sie untersuchten die calciumsensitiven Rezeptoren des Körpers, die den Calciumspiegel regulieren und entdeckten in einer Fehlfunktion der Rezeptoren wohl den Auslöser für Asthma-Attacken. Da diese Fehlfunktion in Bezug auf andere Erkrankungen bereits bekannt ist, gibt es schon Medikamente zur Behandlung. Eine langwierige Forschung ist also nicht nötig. Erste Tests zeigen bereits, dass die sogenannten Calcilytics zeigen positive Ergebnisse bei direkter verabreichen in die Lunge. Entsprechend könnten Asthmatiker die Medikamente bald präventiv einsetzen um dauerhaft dem Auftreten von Symptomen vorzubeugen.

natürliche Geburt schützt vor Asthma


Es ist bekannt, dass Eltern durchaus das Risiko einer Asthma-Erkrankung ihrer Kinder beeinflussen können. Neue Ergebnisse zeigen nun, dass sogar die Geburt einen direkten Einfluss hat (wir berichteten in: 10 Fakten zu Asthma. Eine dänische Studie untersuchte etwa zwei Millionen in einem Zeitraum von 25 Jahren und bestätigten den Zusammenhang zwischen einer Prävalenz von Asthma und der Art der Geburt. Demnach führt ein Kaiserschnitt zu einem um 23 Prozent erhöhten Risiko einer Erkrankung mit Asthma. Die Ursache hierfür sehen die Forscher in der quasi keimfreien Geburt durch einen Kaiserschnitt. Bei einer natürlichen Geburt hingegen wird das Kind Keimen und Bakterien ausgesetzt, wodurch das Immunsystem gestärkt. Auch andere Studien unterstützen die Theorie, dass eine frühzeitige Aussetzung des Kindes mit Allergenen das Immunsystem stärkt und so Allergien wie auch letztendlich Asthma vorbeugen kann (wir berichteten in: Wie kann man Allergien vorbeugen?).

Inhalator ist nicht gleich Inhalator


Seit vergangenem Jahr bestimmt ein gemeinsamer Bundesausschuss der Pneumologie, welche Arzneimittel auf die sogenannte aut-idem-Liste gehören. Diese Liste enthält alle Arzneimittel, die aufgrund einer konstanten Therapie-Äquivalenz, nicht durch ein wirkstoffgleiches Medikament substituiert werden kann. Die Bedingungen der Behandlung müssen für deren Effizienz immer gleichbleibend sein, das Austauschen des Präparats durch ein anderes, wenn auch wirkstoffgleiches, ist daher nicht möglich. Gesundheitsexperten fordern nun auch Inhalatoren zur Asthma und COPD Behandlung auf diese Liste zu setzen. So soll gewährleistet werden, dass nicht nur der gleiche Wirkstoff sondern auch der gleiche Inhalator verwendet wird. Auf diese Weise soll eine stabile Therapie gewährleistet werden. Damit stellen sich die Experten gegen die Forderung der Krankenkassen billigere Inhalationsgeräte als Ersatz anzubieten. Da eben auch die Art des Inhalators genau auf den Patienten abgestimmt ist, sei das der Wirkung allerdings nicht förderlich.

Kommentar abschicken.
  • Ihr Name:*
  • E-Mail Adresse:
  • Ihr Kommentar:*
Weiterlesen
Entdecken Sie 121doc Blog Kategorien
Entdecken Sie mehr
Zum 15. Mal findet heute - am 15. März - der Tag der Rückengesundheit... Weiterlesen
Osnabrück Arzt
Ein kleiner Schnitt kann bei einer Operation weitreichende Folgen haben. Das... Weiterlesen
Sport gehört zu einer gesunden Ernährungsumstellung einfach dazu – das... Weiterlesen