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10 Fakten zu Asthma

Veröffentlicht in Atemwege & Rauchen 24 Apr, 2015

Die meisten Menschen wissen ziemlich gut über Asthma bescheid und kennen wenigstens ein oder zwei Menschen, die betroffen sind. Wussten Sie allerdings, dass auch Katzen von Asthma bronchiale betroffen sein können? Oder dass Alkohol die Symptome unter Umständen verschlimmern kann? Wir haben die interessantesten Hintergrundinformationen zum Thema gesammelt.

1. Asthma ist eine Volkskrankheit


Experten schätzen, dass in Deutschland etwa 5% der Erwachsenen unter Asthma leiden – Tendenz steigend. Die Atemwegserkrankung ist dabei zusammen mit Diabetes und Bluthochdruck einer der häufigsten Krankheiten überhaupt. Interessant ist allerdings, dass die genauen Ursachen der Krankheit aus medizinischer Sicht noch nicht ganz ergründet werden konnten.

2. Auch Haustiere können unter Asthma leiden


Genau wie bei Menschen können schädliche Umwelteinflüsse wie Chemikalien, Hausstaub und Milben die Lungen von Tieren reizen und zu Asthma führen. Bei Katzen entsteht ständiges Schnäuzen und eine juckende Nase. Tierärzte schätzen, dass etwa jede 200. Katze betroffen ist, Siamkatzen trifft es besonders häufig.

3. Das Geschlecht spielt bei Asthma eine Rolle


Etwa 60% der Patienten, die schon im Kindesalter an Asthma erkranken, sind Jungen. Im späteren Verlauf des Lebens kehrt sich dieser Trend allerdings um, es erkranken mehr Frauen als Männer. Woran dieser Unterschied genau liegt, ist Wissenschaftlern bis heute nicht ganz klar.

4. Asthma ist immer noch nicht heilbar


Asthma Patienten haben heute die Möglichkeit zwischen unzähligen Medikamenten mit verschiedenen Wirkstoffen, Dosierungen und Darreichungsformen zu wählen, um sich den Alltag mit der Erkrankung zu erleichtern. In den meisten Fällen lassen sich die Symptome so sehr gut lindern, ganz heilen kann man Asthma bis heute allerdings nicht.

5. Auch psychische Faktoren können Asthma auslösen


Die meisten Menschen wissen, dass körperliche Anstrengung oder Allergene akute Asthma Anfälle auslösen können. Weniger bekannt ist allerdings, dass auch psychische Belastungen wie beispielsweise großer Stress oder Versagensängste für akute Beschwerden sorgen können. Gezielte Entspannung im Alltag sollte daher für alle Patienten ein fester Bestandteil ihrer Therapie sein.

6. Cannabis kann die Symptome von Asthma lindern


Bereits im Jahr 1975 veröffentliche Dr. Ronald Tashkin eine Studie, die nachweisen konnte, dass der Konsum von Cannabis die Symptome von Asthma, ähnlich wie Cortison-Medikamente, lindern kann. Dennoch ist die Methode in Deutschland eher umstritten und wird von Ärzten nur selten Angeboten. Erhalten Patienten ein Rezept für Cannabis, dann ist dies zwar als Ausnahmefall legal, die Kosten müssen allerdings meist vom Patienten selbst getragen werden.

7. Kinder leiden häufiger unter Asthma als Erwachsene


Ärzte schätzen, dass etwa 7% der Kinder in Deutschland an Asthma leiden während nur 5% der Erwachsenen betroffen sind. Darüber hinaus wurde beobachtet, dass bestimmte Faktoren das Risiko einer Erkrankung im Kindesalter schon vor der Geburt steigern können, zum Beispiel wenn die Mutter während der Schwangerschaft raucht.

8. Fast Food kann die Lungen schwächen


Die Studie "International Study of Asthma and Allergies in Childhood" (ISAAC) untersuchte 500.000 Kinder und Jugendliche und fand dabei heraus, dass junge Menschen, die mindestens dreimal pro Woche Fast Food essen, ein stark erhöhtes Risiko haben an Asthma, Neurodermitis oder Heuschnupfen zu erkranken. Es wird vermutet, dass Transfette dabei einer besonders wichtige Rolle spielen, da sie Entzündungen fördern und eventuell auch zu Allergien beitragen könnten.

9. Asthma kann vor Hautkrebs schützen


Forscher an der Washington School of Medicine konnten beobachten, dass das Protein TSLP, welches bei Asthmatikern besonders aktiv ist, weitere Funktionen im Körper hat – es reguliert nämlich die Hautzellen und die Immunreaktion. Eine Studie an Mäusen zeigte, dass mutierte Zellen so unterdrückt werden können, so dass Hautkrebs unter Umständen verhindert wird.

10. Ein Kaiserschnitt kann Asthma begünstigen


Mehrere Untersuchungen zeigten, dass ein Kaiserschnitt bei der Geburt das Immunsystem des Kindes negativ beeinflussen kann, so dass sich das Risiko von Allergien und Asthma erhöht. Babys, die auf normalem Weg geboren werden, haben mehr nützliche Bakterien auf der Haut als Kaiserschnittkinder. Experten vermuten daher, dass diese im Geburtskanal aufgenommenen Bakterien das Immunsystem des Kindes positiv prägen.

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