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Hausmittel zur Behandlung von Blasenentzündung

Circa 50 bis 70 Prozent aller Frauen leidet mindestens einmal im Leben unter akuter Zystitis. Rund 10 bis 20 Prozent der Patientinnen weisen einmal jährlich typische Symptome einer Blasenentzündung auf: Schmerzen und Brennen beim Wasserlassen. Vereinzelt genügen altbewährte Hausmittel zur Therapie einer akuten Zystitis. In anderen Fällen ist die Einnahme von Antibiotika notwendig.

Viel Trinken bei Blasenentzündung: Reinigung von innen

Spricht aus gesundheitlichen Gründen nichts dagegen, ist es empfehlenswert, zwei bis drei Liter Flüssigkeit pro Tag zu sich zu nehmen. Auf diese Weise fördern Betroffene die regelmäßige Entleerung der Blase, wodurch Keime effizient ausgespült werden. Dies kommt nicht für Patienten infrage, die Ödeme aufgrund von Nieren- oder Herzinsuffizienz haben.

Hervorragend geeignet sind hierzu Nieren- und Blasentees. Diese beinhalten beispielsweise Brennnesselblätter (Urtica dioica), welche die Harnbildung anregen und sich zur Durchspülungstherapie eignen. Weiter empfehlen Ärzte reines Trinkwasser. Warme Sitzbäder, feuchtwarme Umschläge oder das Auflegen einer Wärmeflasche im Blasenbereich lindern Beschwerden, da sich die Muskulatur der Blase entspannt.

Tee aus Bärentraubenblättern: keimtötende Wirkung

Die Blätter der Bärentraube enthalten Wirkstoffe, welche das Wachstum von Keimen in der betroffenen Körperregion hemmen. Heilpraktiker bezeichnen Bärentraubenblättertee als das effektivste Heilmittel bei akuter Zystitis. Ein Teelöffel Bärentraubenblätter werden pro Tasse mit kochend heißem Wasser übergossen und zehn Minuten ziehen gelassen. Dreimal täglich ist eine Tasse Tee aus Bärentraube angezeigt.

Cranberry: ein indianische Frauenheilmittel bei Zystitis

Bewährt haben sich Cranberrys, auch bekannt unter dem Begriff Moosbeere, zur sanften Behandlung von Blasenentzündungen. Wertvolle Inhaltsstoffe wie Vitamin B2, Vitamin C, Antioxidantien, Phosphor, Kalium und Natrium unterstützen natürliche Heilungsprozesse. Cranberrys wirken antibakteriell, harntreibend und krampflösend. Empirische Belege zeigen, dass Patientinnen, die Präparate oder Säfte aus Cranberry einnahmen, nach nur drei Tagen frei von Symptomen waren.

Darüber hinaus enthält die Cranberry viel Vitamin C. In 100 Gramm Beeren sind 40 Milligramm natürliches Vitamin C enthalten. Dies konserviert einerseits alle enthaltenen Mineralstoffe und Vitamine. Gleichzeitig unterstützt die Cranberry den Körper bei der Aufrechterhaltung des Immunsystems, um die Erkrankung auch selbst zu kurieren.

Meerrettich (Armoracia rusticana): hemmt Keime gezielt

In Meerrettich enthalten sind Glucosinolate sogenannte Senfölglykoside. Diese gehören zur Wirkstoffgruppe der sekundären Pflanzenstoffe. Senföle verhindern die fortschreitende Vermehrung von Bakterien. Diese Wirkung kommt bei der Behandlung von Blasenentzündungen zugute.

Im Bonner Universitätsklinikum als auch im Rehabilitationszentrum Godeshöhe kommt die heilende Wirkung von Meerrettich als Alternative zu antibiotischen Behandlungsmethoden häufig zum Einsatz. Effizient ist dieses Hausmittel bei Blasenentzündung, da aufgrund häufiger Antibiotika-Resistenzen medikamentöse Behandlungen oft erfolglos bleiben.

Die Wissenschaftler unterstreichen, dass Meerrettich in den vergangenen 30 Jahren als Naturheilmittel in Vergessenheit geraten ist. Aus diesem Grund empfehlen die Neurourologen ihren Patienten Meerrettich immer dann, wenn die Beschwerden weder von Fieber begleitet werden beziehungsweise die Nieren nicht betroffen sind.

Backpulver: Großmutters Rezept gegen Blasenentzündung

Haushaltsübliches Backpulver enthält Natron. Diese Substanz macht den Urin basisch. Auf diese Weise sterben Bakterien, die ein saures Milieu benötigen, ab. Parallel dazu lindert das Backpulver in der Harnröhre lokalisiertes Brennen.

Zur Anwendung trinken Patienten zweimal pro Tag ein großes Glas mit Wasser und einer Messerpsitze voll aufgelöstem Backpulver. Die Therapie darf maximal drei Tage lang durchgeführt werden.

Homöopathie zur Behandlung von Zystitis

In der klassischen Homöopathie sind verschiedene Mittel zur Behandlung von Blasenentzündung angezeigt. Ähnlich wie bei anderen Krankheitsbildern gibt für Zystitis nicht nur ein korrektes Mittel. Es ist notwendig, individuelle Gegebenheiten und Beschwerden genau zu beschreiben, um ein passendes homöopathisches Mittel zu finden:

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    Dulcamara kann bei Betroffenen eingesetzt werden, die in Folge von Verkühlung und Nässe an einer Blasenentzündung leiden.

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    Belladonna empfiehlt sich bei plötzlich auftretenden, krampfartigen Schmerzen beim Wasserlassen, einem hochrotem Gesicht und Fieber.

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    Cantharis lindert schneidende und brennende Schmerzen während und nach dem Wasserlassen. Es reduziert zudem den Harndrang.

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    Sarsaparilla hilft bei Blasenkrämpfen und bei brennenden Schmerzen nach dem Wasserlassen.

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    Pulsatilla wird bei einer Reizblase, wiederkehrenden Harnwegsinfekten und Folgen von Unterkühlung eingesetzt.

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    Solidago wird zur Nachbehandlung eines Harnwegsinfekts angewandt.

Blasenentzündung gezielt vorbeugen: praktische Tipps

Die tägliche Aufnahm von ausreichend Flüssigkeit gehört ebenso zur Prophylaxe einer Blasenentzündung. Wird die Blase als auch der Harnleiter regelmäßig durchgespült, können Keime nicht aufsteigen. Frauen sollten auf eine intensive Genitalhygiene verzichten. Vorsicht ist geboten bei Scheidenspülungen oder Intimsprays, da diese die Vaginalflora zerstören.

Besondere Vorsicht sollte bei der Reinigung des Genitalbereichs nach dem Toilettengang herrschen. Um Infektionen zu vermeiden, ist die Genitalregion stets von vorn in den hinteren Bereich zu reinigen. Wird die Reinigung falsch durchgeführt, können Bakterien aus dem Darmbereich in die Scheide eindringen und die Scheidenflora stören. Folgen hiervon können eine Blasenentzündung oder andere Infektionen wie eine bakterielle Vaginose sein.

Im Einzelfall ist die Art des verwendeten Kontrazeptivums zu verändern. Vaginalspermizide und Scheidendiaphragma bringen das vaginale Gleichgewicht aus dem Lot. Potenzielle Krankheitserreger werden nicht mehr vor Eintritt in den inneren Vaginalbereich bekämpft. Unabhängig von der genutzten Verhütungsmethode erhöht jeder Geschlechtsverkehr das Risiko für eine Harnwegsinfektion. Um dieses zu minimieren, empfiehlt sich ein sofortiger Gang zur Toilette nach jedem Kontakt. Diese Maßnahme können Frauen, aber auch Männer zur Prävention einer Blasenentzündung ergreifen.

Alle Frauen, die zu Blasenentzündungen neigen, sollten versuchen, jede Art von Unterkühlung zu vermeiden. Nach dem Schwimmen sind beispielsweise nasse Badesachen gegen trockene zu tauschen. Um kalten Füßen vorzubeugen, sind warme Strümpfe notwendig. Belüftungen in Büroräumen und ähnlichem, die von unten kommen, sind gezielt zu vermeiden.

Wenn Hausmittel nicht mehr ausreichen

Erzielen Hausmittel und homöopathische Arzneimitteln nicht den gewünschten Behandlungserfolg, sollte eine ärztliche Untersuchung stattfinden. Liegt eine akute Zystitis vor, wird diese zumeist mit einem Antibiotikum behandelt. Da das Antibiotikum Amipicillin in 60% der Fällen nicht mehr wirksam ist, da der häufigste Erreger von Zystitis – Escherichia coli – bereits resistent gegen den Wirkstoff ist, wird das Antibiotikum Trimethoprim zum Einsatz.

Trimethroprim wird über einen Zeitraum von 14 Tagen 2 Mal täglich eingenommen. Der Wirkstoff hindert Bakterien daran lebenswichtige Folsäure zu produzieren. In Folge dessen können sich die Bakterien nicht mehr vermehren. Eine Linderung der Symptome tritt häufig bereits nach 24 Stunden ein. Um die langfristige Wirksamkeit zu garantieren, sollten die Tabletten dennoch nach ärztlichen Anweisungen fertig genommen werden.

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