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Asthma Medikamente gegen chronisches Asthma im Vergleich

Asthma Medikamente im Vergleich: Asthmasprays & Inhalatoren


Mit unserem Asthmaspray Vergleich finden Sie das passende Asthma Medikament für Ihre persönlichen Bedürfnisse, egal ob für die akute oder Langzeitanwendung. Klicken Sie einfach auf den Namen des gewünschten Präparats, um es zum Vergleich hinzu zu fügen. Navigieren Sie anschließend mit den Pfeilsymbolen, um zwischen den Medikamenten zu wechseln.

Asthmaspray Vergleich: Wirkstoffe, Wirkungsdauer und Reaktionszeiten

Wählen Sie 4 Produkte zum Produktvergleich aus:

Wirkstoff
Wirkungsdauer
Reaktionszeit
Darreichungsform
Häufigste Nebenwirkungen
  • Salbutamol Ventolin
    Mehr Information
    Hilft schnell bei akuten
    Symptomen
    Salbutamol
    4 Stunden
    Wenige Momente
    Evohaler oder Accuhaler
    Rachenraumentzündungen,
    Kopfschmerzen,
    Zittern und Herzklopfen
  • Symbicort
    Mehr Information
    Hilft schnell bei
    akuten Symptomen
    Budesonid und
    Formoterol Fumarat
    Dihydrat
    4 Stunden
    Wenige Momente
    Turbohaler
    Entzündungen des
    Rauchenraums,
    leichtes Zittern oder
    Kopfsschmerzen
  • Pulmicort
    Mehr Information
    Wird zur präventiven
    Behandlung eingesetzt
    Budensonid und
    Formoterol
    Bis zu 12 Stunden
    Wenige Momente
    Tubohaler
    Entzündungen und
    Irritationen im
    Rauchenraum
  • Atrovent
    Mehr Information
    Wird zur präventiven
    Behandlung eingesetzt
    Ipatropium
    Bis zu 12 Stunden
    Wenige Momente
    Inhalator
    Husten,
    Verdauungsprobleme
  • Flixotide
    Mehr Information
    Wird zur präventiven
    Behandlung eingesetzt
    Fluticason
    Bis zu 12 Stunden
    Wenige Momente
    Accuhaler oder Evohaler
    Pilzinfektionen im
    Rachenraum und
    Halsschmerzen
  • Clenil Modulite
    Mehr Information
    Wird zur präventiven
    Behandlung eingesetzt
    Beclometasondipropionat
    Bis zu 12 Stunden
    Wenige Momente
    Inhalator
    Unruhe,
    Schlafstörungen oder
    Pilzinfektionen im
    Rachenraum
  • Qvar
    Mehr Information
    Wird zur präventiven
    Behandlung eingesetzt
    Beclometason
    Bis zu 12 Stunden
    Wenige Momente
    Autohaler, Easy Breathe oder Aerosol
    Infektionen im Rachenraum,
    Schlafstörungen, Unterleibsschmerzen
    oder Übelkeit
  • Seretide
    Mehr Information
    Eignet sich zur präventiven
    Behandlung und bei akuten Symptomen
    Salmeterol Xinafoat
    und Fluticasone
    Bis zu 12 Stunden
    Wenige Momente
    Evohaler oder
    Accuhaler
    Kopfschmerzen,
    Erkältungen und
    Pilzinfektionen
  • Montelukast
    Mehr Information
    Wird zur präventiven
    Behandlung eingesetzt
    Montelukast
    Bis zu 24 Stunden
    Dauerhaft (3 Stunden bei Erstanwendung)
    Filmtabletten
    Durchfall, Hyperaktivität,
    Ausschlag

Welche Behandlungsmethoden für Asthma gibt es: Reliever & Controller Asthmasprays

Grundsätzlich wird Asthma durch Sprays behandelt, wobei man hier zwischen Präparaten für akute Anfälle (Reliever) und Medikamenten für die präventive Behandlung (Controllersprays) unterscheidet. Asthmasprays die akute Symptome lindern sollen (wie beispielsweise Salbutamol Ventolin), können je nach Bedarf zum Einsatz kommen und wirken meistens schon nach wenigen Sekunden. Medikamente wie Pulmicort und Atrovent hingegen werden täglich angewandt, um die Lungen dauerhaft zu beruhigen und Schwellungen sowie Entzündungen zu mindern. Auf diese Weise können die meisten Patienten die Häufigkeit von Asthma Anfällen in ihrem Alltag deutlich reduzieren.

Relieversprays: Anwendung, Wirkstoffe & Nebenwirkungen

Der Reliever ist eine Bedarfsmedikation. Er schafft dem Patienten schnelle Erleichterung in einem akuten Asthmaanfall, die Darreichungsform geschieht in der Regel als Inhalationsspray.

Anwendung eines Reliever Sprays

Relieversprays können dem Patienten in leichteren Fällen von Asthma über akute Atembeklemmungen hinweghelfen. Asthmapatienten verwenden diese Art von Spray ebenfalls prophylaktisch vor dem Sport und anderen Belastungssituationen der Atemwege. Sollte die Anwendung des Relievers mehrmals wöchentlich notwendig werden, ist von einer unzureichenden Kontrolle des Asthmas auszugehen. In diesem Fall ist über eine Dauermedikation nachzudenken.

Wirkstoffe des Relievers

Reliever beinhalten kurzwirksame Beta-2-Sympathomimetika (auch β2-Adrenozeptor-Agonisten). Die Arzneistoffe dieser Gruppe entfalten ihre Wirkung an den Beta-2-Rezeptoren des sympathischen Nervensystems. Sie entspannen die glatte Muskulatur der Bronchien und führen zu einer Erschlaffung und Erweiterung der Organstrukturen.

Beta-2-Sympathomimetika: Was gibt es zu beachten?


  • Langwirkende Beta-2-Mimetika nur in Kombination geben

Die langwirkende Variante der β2-Adrenozeptor-Agonisten Arzneigruppe erweitert die Bronchien über einen Zeitraum von 12 Stunden. Wie alle Beta-2-Mimetika ist sie jedoch nicht entzündungshemmend. Darum muss ein langwirkendes Beta-2-Mimetika immer in Kombination mit Kortison verabreicht werden.

  • Anwendung langwirkender Beta-2-Mimetika

Die langwirkenden Beta-2-Mimetika können 1 bis 2 mal täglich von der Kortisongabe getrennt inhaliert werden. Um die Behandlung zu vereinfachen, sind mittlerweile Kombinationspräparate auf dem Markt, die es dem Asthma-Patienten ermöglichen, beide Wirkstoffe (Kortison und Beta-2-Sympathomimetika) gemeinsam zu inhalieren. Diese Art der Arzneigabe wird als Fixkombination bezeichnet.

Nebenwirkungen des Relievers

Im Allgemeinen darf gesagt werden, dass die Nebenwirkungen von Inhalationssprays weniger stark sind als die von Asthmatabletten. Die Inhalationstherapie hat sich bis Asthma Schweregrad 2 als probat durchgesetzt. Mögliche Nebenwirkungen von kurzwirkenden Beta-2-Mimetika können Zittern, Unruhe, Herzrasen und Schlaflosigkeit sein.

Controllersprays: Anwendung, Wirkstoffe & Nebenwirkungen

Anwendung des Controllers

Der Controller dient als Dauermedikation zur Langzeitbehandlung von Asthma. Er wird ebenso wie der Reliever als Spray inhaliert, nur in schweren Formen des Asthmas wird er vom Arzt in Tablettenform verschrieben.

Wirkstoffe des Controllers

Ursache des Asthmas ist eine chronische Entzündung der Atemwege. Hauptwirkstoff des Controllers sind Kortikoide (allgemein Kortison genannt), denn diese hemmen die körpereigene Immunabwehr und helfen dabei, entzündliche Prozesse einzugrenzen. Die Atemwege sind unter Kortisongabe weniger empfindlich, sie schwellen nicht so stark an und die Schleimproduktion wird reduziert.

Nebenwirkungen von Controller Medikamenten

Der Begriff Kortison wird häufig mit starken Medikamenten und erheblichen Nebenwirkungen assoziiert, die nur bei schweren Erkrankungen zum Einsatz kommen. Tatsächlich wird das Kortison in der modernen Medizin erfolgreich als niedrig dosierte Langzeitarznei mit minimalisierten Nebenwirkungen eingesetzt.

Die pharmakologische Weiterentwicklung des Kortisons hat zum einen die Körperverträglichkeit erhöht; zum anderen kann es dank variabler Darreichungsformen gezielter zum Einsatz kommen. Bekannte Nebenwirkungen in der Asthmatherapie sind Husten, Heiserkeit und Pilzinfektionen des Mundraums. Bei älteren Menschen kann das Risiko des Grauen Stars erhöht sein. Wachstumshemmungen bei Kindern konnten bisher durch keine wissenschaftliche Langzeitstudie belegt werden.

Wie wählt man das bestmögliche Präparat?

Im ersten Schritt sollten Patienten überlegen, welche Asthma Sprays für Sie am besten geeignet sind. Während manche Asthmatiker nur ab und zu ein Bedarfsspray brauchen machen andere Patienten gute Erfahrungen damit, eine präventive Therapie mit einem Bedarfsspray zu kombinieren. Im nächsten Schritt gilt es, die unterschiedlichen Darreichungsformen besser kennenzulernen. In den meisten Fällen werden Accuhaler, Evohaler und Turbohaler angeboten, die sich alle ein wenig in der Anwendung unterscheiden. Moderne Inhalatoren sind allerdings heute alle klein, handlich und leicht bedienbar.

Was sind Accuhaler-Inhalatoren?

Accuhaler basieren auf der Anwendung von Trockenpulvern, welche die Wirkstoffe bzw. Inhaltsstoffe des Präparats enthalten. Die Freisetzung des Pulvers erfolgt über die Betätigung eines Hebels welcher dazu führt, dass die Produktverpackung leicht perforiert wird, wodurch der Wirkstoff freigesetzt wird. Das Pulver muss vom Anwender ohne Zuhilfe eingeatmet werden, da im Gegensatz zum Evohaler eine Treibgasunterstützung fehlt. Durch die Pulveranwendung werden die Atemwege geöffnet und eine Langzeitbehandlung ermöglicht.

Größter Nachteil der Accuhaler-Inhalatoren sind die Laktosebestandteile in den Trockenpulvern, welche bei einer Intoleranz entsprechend nicht verwendet werden können. Für Kinder ist die Anwendung von Accuhalern auch nur bedingt geeignet, da diese oft noch nicht über die notwendige Inhalationskraft verfügen, um die Pulversubstanz problemlos tief in den Atemwegstrakt zu transportieren.

Evohaler Sprays

Evohaler Asthmasprays werden auf Treibgasbasis verwendet. Der entsprechende Wirkstoff ist in konzentrierter Form enthalten und wird durch Drücken des Inhalators freigesetzt. Der Wirkstoff sollte unmittelbar eingeatmet werden, damit dieser seine volle Effizienz entfaltet. Das gleichzeitige Einatmen und Drücken des Behälters bereitet manchen Anwendern etwas Schwierigkeiten, weshalb sich Accuhaler hierbei oft anbieten.

Turbohaler Sprays

Auch Turbohaler Inhalatoren enthalten den Wirkstoff wie die Accuhaler-Produkte in Trockenpulverform. Turbohaler funktionieren dahingegen mittels eines Drehmechanismus. Das Pulver wird durch das Drehen auf ein Sieb befördert und kann danach eingeatmet werden. Ein bekannter Turbohaler ist beispielsweise Symbicort, wobei hier die Aspekte eines Relievers und Controllers kombiniert werden.

Weitere Darreichungsformen & Medikamentenklassen zur Asthmatherapie

  • Die Kortisontablette ist Mittel der Wahl, wenn die Schwere der Erkrankung höhere Wirkstoffgaben nötig macht. In akut lebensbedrohlichen Fällen werden Asthmamedikamente als Spritze oder Infusion verabreicht. Eine Alternative zu den Asthmasprays ist der Pulverinhalator, der die Wirkstoffteilchen des Medikaments bis in die feinsten Bronchien befördern kann.
  • Selten kommt es vor, dass Asthma-Patienten die Langzeitbehandlung mit langwirkenden Beta-2-Mimetika nicht vertragen. In solchen Fällen können Leukotrienrezeptor-Antagonisten (LTRA) eine Alternative darstellen. Diese Arzneigruppe blockiert bestimmte Botenstoffe, die an der Entstehung von Entzündungsreaktionen beteiligt sind. Allerdings scheint die Rezeptorenblockade nicht bei allen Menschen ausgelöst zu werden. Wenn ein Patient nach zweiwöchiger LTRA-Gabe nicht auf den Wirkstoff reagiert, liegt aller Wahrscheinlichkeit nach eine Resistenz vor.
  • Methylxanthine erweitern nicht nur die Brochien, sondern regen zusätzlich das Atemzentrum des Gehirn an. Ihre Nebenwirkungen sind jedoch nicht unbeträchtlich (Kopfschmerzen, Tremor, Schlaflosigkeit, Überzuckerung). Aus diesem Grund werden Methylxanthine nur in die Therapie mit einbezogen, wenn alle anderen Optionen nicht ausreichend sind.

Medikamenten-Unverträglichkeiten bei Asthma bronchiale

Haben Sie sich für eine bestimmte Art von Asthma Spray und Ihre bevorzugte Art von Inhalator entschieden, dann sollten Sie im nächsten Schritt sicherstellen, dass keine Allergien gegen einen der Inhalte vorliegen und dass Sie alle Unverträglichkeiten mit anderen Wirkstoffen berücksichtigen. Die Zusammensetzung der unterschiedlichen Präparate unterscheidet sich natürlich – so gibt es beispielsweise Sprays mit Laktose, die in manchen Fällen allergische Reaktionen verursachen können.

Die Einstellung der Asthma-Medikation sollte von einem erfahrenen Lungenfacharzt erfolgen. Die Liste der Unverträglichkeiten betont die Wichtigkeit der korrekten Wahl des Asthmasprays. Folgende Medikamente bzw. Wirkstoffe können in Kombination mit Asthmamedikamenten Unverträglichkeiten auslösen:

  • Acetylsalicylsäure (ASS, bspw. in Aspirin enthalten): Die
  • Unverträglichkeit liegt bei 5 %
  • Kontrastmittel
  • bestimmte Antibiotika
  • Gelée Royal
  • Echinacea

Wechselwirkungen von Beta-2-Mimetika mit anderen Medikamenten und Wirkstoffen

  • Beta-Blocker
  • ACE-Hemmer
  • Koffein
  • Grapefruitsaft

Dementsprechend ist es enorm wichtig, dass Sie sich vor der Anwendung von Asthma Medikamenten von Ihrem Arzt beraten lassen.

Sind Asthma Medikamente verschreibungspflichtig?

Grundsätzlich handelt es sich bei Asthma Medikamenten um rezeptpflichtige Präparate, die in Deutschland nach dem Arzneimittelgesetz nur gegen ein Rezept herausgegeben werden dürfen. Durch diese Regelung soll sichergestellt werden, dass sich die Behandlung auch wirklich für den Patienten eignet. Die Konsultation mit einem Arzt soll außerdem sicherstellen, dass die richtige Dosierung und Darreichungsform für den Patienten gefunden wird.

Werden Asthma Bronchiale Medikamente rezeptfrei angeboten, dann kann es sich dabei unter Umständen um Fälschungen handeln – dieses Vorgehen ist in Deutschland nämlich illegal. Ihrer Gesundheit zuliebe ist es wichtig, dass Sie verschreibungspflichtige Medikamente nur von Vertrauenswürdigen Quellen beziehen.

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