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Vaginalring (Verhütungsring) zur alternativen hormonellen Verhütung


Beim Vaginalring handelt es sich um ein hormonelles Verhütungsmittel, das in der Gebärmutter getragen wird und dort regelmäßig künstliche Hormone abgibt. Auf diese Weise kann eine ungewollte Schwangerschaft zuverlässig verhindert werden.

Vaginalring Fakten

Anwendungsform: Kunststoffring
Anwendung: Einführen in Gebärmuttermund
Pearl Index: 0.4-0.64
Kosten: ca. €48 (3er Packung)

Funktionsweise

Der Vaginalring wird in die Scheide eingeführt und verbleibt dort für drei Wochen, bevor es zu einer Tragepause kommt. Er gibt regelmäßig Ethinylestradiol sowie Etonogestrel ab, welches dann über die Gebärmutterschleimhaut direkt aufgenommen werden kann. Auf diese Weise brauchen Frauen sich nicht täglich an die Einnahme der Antibabypille erinnern und sind trotzdem geschützt. Durch die Kombination aus Östrogen und Gestagen wirkt der Vaginalring ähnlich wie die Antibabypille und sorgt dafür, dass der Eisprung unterdrückt wird. Gleichzeitig wird die Gebärmutterschleimhaut am Aufbau gehindert während der Zervixschleim sich verdickt, so dass Anwenderinnen auf dreifache Weise vor ungewollten Schwangerschaften geschützt werden.

Anwendung

Die Anwendung des Vaginalrings sollte am besten innerhalb der ersten fünf Tage der Periode, also während der Menstruation, erfolgen. Wird der Verhütungsring zum ersten Mal als Verhütungsmittel verwendet, dann sollten Sie in den ersten siebenTagen zusätzlich mit Kondomen verhüten. Zum Einsetzen macht es Sinn sich gerade beim ersten Mal ein wenig Zeit zu nehmen und sich die Packungsbeilage ganz genau durchzulesen. Drücken Sie den weichen Ring einfach zwischen Zeigefinger und Daumen leicht zusammen und führend Sie ihn dann ähnlich wie einen Tampon ein. Für die meisten Frauen ist das Einführen am einfachsten, wenn Sie sich in der Hocke befinden. Sitzt der Vaginalring richtig, dann sollten Sie ihn nicht mehr spüren. Der Ring wird anschließend drei Wochen lang getragen bevor es zu einer einwöchigen Tragepause kommt. Hierfür wird der Ring einfach mit einem Finger wieder herausgezogen. In der Pause kommt es dann zu einer Abbruchblutung.


Einsetzen Vaginalring

Der Vaginalring sollte immer zum gleichen Wochentag und zur gleichen eingesetzt oder entfernt werden. Nach der Tragepause sollte die Uhrzeit nicht um mehr als drei Stundne überschritten werden, um den Schutz zu gewährleisten. Auch während der Tragephase gilt, dass sich der Ring nie länger als drei Stunden außerhalb der Vagina befinden sollte. Aus hygienischen Gründen muss der Ring bei einem wiedereinsetzen zuvor mit lauwarmem Wasser, ohne Seife, abgespült werden.

Verträglichkeit und Sicherheit

Der Vaginalring hat einen Pearl-Index von 0,4-0,64 – das heißt, dass nach einem Jahr durchschnittlich nur etwa 0,4-0,64 von Hundert sexuell aktiven Frauen, die die Verhütungsmethode angewendet haben, schwanger werden. In diesem Sinne ist er mit dem Schutz der Antibabypille durchaus vergleichbar.

Um die Sicherheit zu gewährleisten sollte der Ring korrekt gelagert werden. Ideal ist die Lagerung im Kühlschrank, dann gilt das Ablaufdatum. Wird der Ring bei Raumtemperatur (unter 30 Grad) aufbewahrt, so ist dieser vier Wochen nach dem Kauf nicht mehr zur Anwendung geeignet.

Gerade zu Beginn der Behandlung sind leichte Beschwerden nicht ungewöhnlich, der Körper braucht meist ein wenig Zeit um sich an die Umstellung zu gewöhnen. Die meisten Frauen vertragen den Vaginalring zwar sehr gut, es kann allerdings zu Magenschmerzen, Verdauungsproblemen, Akne, Stimmungsschwankungen, Zwischenblutungen oder einer reduzierten Libido kommen.

Vor- und Nachteile

Einer der Vorteile des Vaginalrings ist, dass er auch dann wirkt, wenn es zu Magen-Darm-Beschwerden kommt. Führen Erbrechen oder Durchfall bei der Antibabypille zu einer Beeinträchtigung der Wirkung, ist dies beim Verhütungsrings nicht der Fall. Weiterhin kann er eine gute Alternative für Frauen sein, die nicht täglich an die Einnahme der Antibabypille denken möchten. Auch die einfache Anwendung, die selbstständig und ohne Frauenarzt möglich ist, wird gelobt.

Nachteilig ist hingegen, dass er verrutschen oder sogar verloren gehen kann und dass es in manchen Fällen zu Nebenwirkungen wie Akne, Stimmungsschwankungen oder Zwischenblutungen kommt.

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