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Erfolgreiche Raucherentwöhnung mithilfe von Medikamenten

Immer mehr Raucher möchten ihrem Zigarettenkonsum ein Ende setzen, doch die meisten schaffen entweder den Anfang zur Raucherentwöhnung nicht oder werden innerhalb kurzer Zeit wieder rückfällig. Schuld daran ist die Wirkung von Nikotin, das ein Suchtverhalten von Geist sowie Körper auslöst und sich oftmals gegen den eigenen Willen durchsetzt. Um die Raucherentwöhnung zu erleichtern und das Durchhaltevermögen erfolgreich zu stärken, sind Medikamente entwickelt worden, die teils verschreibungspflichtig sind und unterschiedlich wirken.

Rezeptfreie Medikamente unterstützen die Raucherentwöhnung

Bei rezeptfreien Medikamenten zur Raucherentwöhnung handelt es sich in der Regel um sogenannte medizinische Nikotinersatzmittel. Darunter sind Präparate zu verstehen, die Nikotin enthalten, das wohldosiert dem Körper zugeführt wird. Faktisch wird die Zigarette durch ein Nikotinersatzmittel ersetzt.

Sie sind mit verschiedenen Nikotingehalten erhältlich, die in Anlehnung an den bisherigen Nikotinkonsum ausgewählt werden sollten. Meist über einen Zeitraum von mehreren Wochen wird der Nikotingehalt der Nikotinersatzmittel langsam und gleichmäßig gesenkt.

Das Prinzip der Wirksamkeit zur Raucherentwöhnung von Nikotinersatzmitteln liegt darin, über die Reduzierung des Nikotins den Körper langsam zu "entwöhnen", um Entzugserscheinungen vorzubeugen, die als die häufigsten Gründe für Rückfälle gelten.

Dies geschieht durch die in etwa selbe Wirkung von Zigaretten. Wie diese, sorgen die nikotinhaltigen Ersatzmittel in der Schlussfolgerung für eine vermehrte Ausschüttung des chemischen Botenstoffes Dopamin, die das bisher gewohnte Glücksgefühl auslösen. Daraus ergibt sich ein verringertes Verlangen nach einer Zigarette, das sich durch die stetig sinkende Nikotinzufuhr immer weiter reduziert. Somit vervielfachen sich die Chancen auf eine erfolgreiche und vor allem dauerhafte Raucherentwöhnung.

Gleichzeitig verbessert sich unter der Anwendung von Nikotinersatzmitteln der gesundheitliche Zustand. Wenngleich vorerst das darin enthaltende Nikotin weiterhin seine schädlichen Substanzen abgibt, so beinhalten Nikotinersatzmittel kein Teer, der sich in den Atemwegsorganen festsetzen kann. Bereits nach zwei Stunden ohne Teerzufuhr durch Zigaretten, beginnt die Regenerierung der Lunge und es lässt sich zunehmend besser durchatmen.

NICORETTE®, das bekannteste Präparat zur Raucherentwöhnung

Zu den wohl bekanntesten Nikotinersatzpräparaten zählen NICORETTE®-Produkte. Erhältlich sind sie als Inhaler, Kaugummis, Pflaster, Spray sowie als Lutschtabletten zwischen zwei Milligramm und 25 Milligramm Nikotingehalt.

In der Regel sollte die Raucherentwöhnung mit NICORETTE® mindestens über einen Zeitraum von drei Monaten erfolgen. Dies ist die Phase, in der die häufigsten Rückfälle erfolgen. Je nach Patient und Bedarf, kann eine Anwendung bis zu sechs Monaten sinnvoll sein, um ganz sicher zu sein, dass sich Geist und Körper vollständig vom Nikotin entwöhnt haben.

Nicotinell® zur Nikotin-Ersatztherapie

Zu den rezeptfreien Nikotinersatzpräparaten zählt zudem das Arzneimittel Nicotinell®. Angeboten wird Nicotinell® als 24-Stunden Pflaster, Kaugummi in den unterschiedlichsten Geschmacksrichtungen sowie als Lutschtabletten. Je nach Produkt sind zwischen ein Milligramm und 52.5 Milligramm erhältlich.

Neben den Produkten, die Nikotin enthalten, bietet Nicotinell® Lutschtabletten an, die auf dem Wirkstoff Nicotinbis basieren. Dabei handelt es sich um ein chemisches Element, welches anstelle des Nikotins eingesetzt wird, aber gleich wirkt.

NIKOFRENON minimiert die Entzugserscheinungen

NIKOFRENON ist ein weiteres rezeptfreies Produkt, dass Nikotin enthält und die Entzugserscheinungen so minimal gering hält, damit sich die Erfolgschancen einer Raucherentwöhnung verdoppeln. Erhältlich ist NIKOFRENON als Lutschtabletten, Kaugummis, Pflaster sowie Nasenspray.

NiQuitin unterstützt den Rauchstopp

NiQuitin wirkt ebenfalls mit einem sich gleichmäßig reduzierenden Nikotingehalt und lindert mithilfe von Mini-Lutschtabletten sowie transdermalen Pflastern das Verlangen nach einer Zigarette.

Paracel Kudzu Kapseln reduzieren das Rauchverlangen ohne Nikotinersatz

Ganz ohne Nikotinersatz kommen die Paracel Kudzu Kapseln aus und wirken dennoch positiv auf den Körper bei der Raucherentwöhnung. Sie beinhalten die aus Ostasien stammende Pflanze Kudzu, die dort als Nahrungsmittel angepflanzt wird. Die Kapsel werden vor allem als Nahrungsergänzung vertrieben, weshalb sie rezeptfrei zu bekommen sind.

In Bezug auf eine erfolgreiche Raucherentwöhnung, wirken Paracel Kudzu Kapseln auf bestimmte Enzyme, die für das Suchtverhalten mitverantwortlich sind. Typische Suchtfaktoren werden damit minimiert und das Rauchverlangen spürbar reduziert.

Nicobrevin Kapseln senken das Nikotinverlangen und beschleunigen die Entgiftung

Mit den natürlichen Inhaltsstoffen Guaifenesin, Campher und Eukalyptusöl sowie Thiaminmononitrat und Ascorbinsäure werden Nicobrevin Kapseln zur Raucherentwöhnung angeboten. Sie sind nikotinfrei und führen zu einer Beschleunigung der Körperentgiftung sowie Aktivierung des Zellstoffwechsels, was insgesamt zu einem verbesserten Wohlbefinden führt. Zusätzlich wird das Bedürfnis nach Nikotin nachhaltig gesenkt. In der Regel handelt es sich bei den Nicobrevin Kapseln um eine vierwöchige Kur, während derer Zeit die schlimmsten Entzugserscheinungen unter Kontrolle gehalten werden.

Verschreibungspflichtige Präparate verhelfen zum langfristigen Rauchstopp

Hauptsächlich sind bei verschreibungspflichtigen Medikamenten zur Raucherentwöhnung die Wirkstoffe Vareniclin oder Bupropion enthalten. Sie verfügen über eine hohe Wirkungseffizienz, wenngleich der eigene Wille, Disziplin und Durchhaltevermögen eines jeden Rauchers nur gemeinschaftlich mit der Einnahme von Medikamenten zur Raucherentwöhnung zum Erfolg führen.

Beide Wirkstoffe wirken zwar auf einer anderen Grundlage, haben aber dennoch das gemeinsame Ziel, das Rauchbedürfnis so gering wie möglich zu halten und idealerweise Entzugserscheinungen gänzlich vorzubeugen. Das Mindestalter für die Einnahme verschreibungspflichtiger Medikamente zur Raucherentwöhnung beträgt 18 Jahre.

Vareniclin vermindert die Wirkung von Nikotin

Der Wirkstoff Vareniclin reduziert den Bindungsprozess von Nikotin an den Rezeptoren im Gehirn, die für die Vermittlung der Nikotinwirkung verantwortlich sind. Dadurch werden die suchtauslösenden Faktoren gehemmt und verringert auf diese Weise zahlreiche Entzugserscheinungen.

Funktionsweise von Champix

Anders als bei den meisten Nikotinersatzmitteln kommt es bei der Einnahme von Vareniclin zu einer langsam steigenden Dosis. Dies geschieht als Vorbeugemaßnahme, wenn Entzugserscheinungen sowie die Lust auf eine Zigarette meist kontinuierlich in den ersten Raucherentwöhnungsphasen zunehmen.

Um von Anfang an das Risiko von Entzugserscheinungen einzudämmen, wird in der Regel empfohlen, Vareniclin bereits zwei Wochen vor dem Rauchstopp einzunehmen, damit sich der Körper an die Veränderungen durch den Wirkstoff langsam gewöhnt. Durch die erhöhte Dosis in der ersten rauchfreien Woche wirkt Vareniclin mit voller Effizienz und bereits erste Entzugserscheinungen werden abgeschwächt.

Die Raucherentwöhnung mit Vareniclin beträgt zwölf Wochen. Der Körper sollte nun keine Entzugserscheinungen mehr aufweisen. Weiterhin ist allerdings Disziplin und Konsequenz notwendig, um einem eventuell aufkommenden Wunsch nach einer Zigarette zu widerstehen. Wie bei den meisten verschreibungspflichtigen Medikamenten, kann es bei der Vareniclin-Einnahme zu Nebenwirkungen kommen. Dazu zählen:

  • Allergische Reaktionen wie Hautirritationen
  • Übelkeit
  • Schlaflosigkeit
  • Abnormale Träume
  • Kopfschmerzen
  • Depressionen und/oder Angstzustände bis hin zu Suizidgedanken
  • Aggressivitätssteigerung

Champix ist zum Beispiel ein Medikament zur Raucherentwöhnung mit dem Wirkstoff Vareniclin. Es wirkt wie bereits beschrieben und sollte zwölf Wochen lang eingenommen werden, wobei mit dem Rauchen erst ab der zweiten Einnahmewoche begonnen werden sollte.

Bupropion: ein Antidepressivum zur Raucherentwöhnung

Der Wirkstoff Bupropion ist ursprünglich von Medikamenten bekannt, die zur Behandlung von Depressionen verabreicht werden. Mittlerweile hat sich der Wirkstoff zusätzlich zur Unterstützung bei der Raucherentwöhnung etabliert und ist entsprechend zugelassen.

Ebenso wie Vareniclin hemmt es das Rauchverlangen und minimiert die Entzugserscheinungen. Die Dopamin- sowie Noradrenalinausschüttung wird gemindert, sodass sich Körper und Geist langsam wieder regenerieren und das Suchtpotenzial abklingt. Meist wird Bupropion begleitend zu einer motivationsfördernden Therapie eingesetzt, um die Erfolgschancen des konsequenten Nichtrauchens zu maximieren.

Ebenso können bei Vareniclin Nebenwirkungen auftreten, die unterschiedlich intensiv auftreten können:

  • Schlafstörungen
  • Übelkeit und Erbrechen
  • Depressionen und/oder Angstzustände bis hin zu Selbstmordgedanken
  • Kopfschmerzen und Schwindel
  • Mundtrockenheit
  • Geschmacksstörungen
  • Krampfanfälle

Mit Zyban® schmeckt die Zigarette nicht mehr

Mit einem nahezu gleichen Wirkungsmechanismus agiert Zyban®. Meist kommt bei Zyban® noch ein veränderter Geschmackssinn hinzu, der Zigaretten nicht mehr "schmecken" lassen, was zusätzlich das Rauchverlangen minimiert. Allerdings zeigt sich das Medikament mit einem höheren Nebenwirkungsrisiko bei älteren Patienten sowie bei Patienten mit Leber- oder Nierenfunktionsstörungen. Hier sollte eine Anwendung nur unter ärztlicher Beobachtung erfolgen.

Nortriptylin eignet sich besonders zur Entwöhnung von älteren Rauchern

Bei Nortriptylin handelt es sich um ein Antidepressivum, welches sich laut zahlreichen Studien als Medikament zur erleichterten Raucherentwöhnung bewiesen hat. Hierbei kommt es zu einer signifikanten Verringerung von Entzugserscheinungen. Nortriptylin weist vor allem bei älteren Patienten ab der zweiten Lebenshälfte eine bessere Verträglichkeit auf, als andere verschreibungspflichtige Medikamente zur Raucherentwöhnung.

Quellen:

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