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Neben- und Wechselwirkungen vom PDE5-Hemmer Viagra

Viagra ist ein äußerst effektives Potenzmittel zur Behandlung von erektiler Dysfunktion (Erektionsstörungen). Obwohl das Potenzmittel als gut verträglich gilt, kann die Einnahme von Viagra zu unangenehmen Begleiterscheinungen bis hin zu gesundheitsgefährdenden Nebenwirkungen führen. Vor der Einnahme des Arzneimittels sollten mögliche Wechselwirkungen und Risikofaktoren ausgeschlossen werden.

Nebenwirkungen von Viagra

Es gibt eine Reihe von Nebenwirkungen, die sich nach der Einnahme einstellen können. Die meisten sind von harmloser Natur, nur leicht bis mittelstark ausgeprägt und verschwinden mit dem Abklingen der Wirkung des Medikaments wieder.

Am häufigsten klagten Männer über folgende Beschwerden:

  • Kopfschmerzen
  • Rötung des Gesichts
  • Übelkeit bis zum Erbrechen
  • Durchfall
  • Schnupfen
  • Schwindelgefühle
  • Probleme mit Augen und Ohren
  • Muskel- und Rückenschmerzen
  • Herzklopfen

In einer Meta-Analyse für Nebenwirkungen von PDE-5-Hemmern sind die häufigsten Nebenwirkungen bei insgesamt 5.918 Personen Kopfschmerzen mit 14,6 % und Gesichtsrötung mit 14,1 %. Darauf folgen die Verdauungsstörungen mit 6,2 % und die Sehstörungen mit 5,2 %. Bei 2,6 % der Personen trat eine verstopfte Nase auf.

In der Packungsbeilage wird nur die Häufigkeit von Kopfschmerzen mit mehr als zehn Prozent angegeben. Mit einer Auftretenswahrscheinlichkeit von ein bis zehn Prozent folgen dann die übrigen der am meisten berichteten Nebenwirkungen. 0,1 bis ein Prozent klagten nach Einnahme über Schnupfen, Müdigkeit, Gefühlsstörungen, Tränenflussstörungen, Augenschmerzen, Lichtempfindlichkeit und das Sehen von Lichtblitzen (Photopsie).

Mit derselben Häufigkeit traten Ohrbeschwerden (Tinnitus) und Herz-Kreislauf-Beschwerden (Herzstolpern, Brustschmerz, erhöhter Puls, Bluthochdruck, zu niedriger Blutdruck) auf. Darüber hinaus wird in ähnlicher Häufigkeit von Sodbrennen, Erbrechen, Schmerzen im Oberbauch sowie Mundtrockenheit, Ausschlag, Muskelschmerzen und Blut im Urin berichtet.

Häufige Nebenwirkungen Gelegentliche Nebenwirkungen Seltene Nebenwirkungen
Schwindel Trockener Mund Nasenbluten
Verstopfte Nase Hautausschläge Ohnmacht
Rötung des Gesichts Muskelschmerzen Niedriger oder hoher Blutdruck (Hypertonie)
Verdauungsstörungen Übelkeit & Erbrechen plötzliche Schwerhörigkeit oder Taubheit
Verschwommenes Sehen Müdigkeit bzw. Schläfrigkeit

Selten kommt es mit einer Häufigkeit von 0,01 bis 0,1 Prozent zu einem Schlaganfall oder einer Schlaganfall-Symptomatik, die sich innerhalb von 24 Stunden vollständig zurückbildet (TIA, transitorisch ischämische Attacke), einem Krampfanfall, der auch wiederholt auftreten kann, sowie einer kurzzeitigen Bewusstlosigkeit im Sinne einer Synkope und schweren Herz-Beschwerden wie plötzlichem Herztod, Herzinfarkt, ventrikuläre Arrhythmien, Vorhofflimmern und instabiler Angina pectoris (Brustenge). Ebenfalls sehr selten tritt eine verlängerte Erektion bis hin zu einem Priapismus (schmerzhafte Dauer-Erektion über mehr als vier Stunden) auf.

Viagra bei schweren Nebenwirkungen absetzen

In einigen Fällen können starke Nebenwirkungen auftreten, die das Absetzen des Medikaments und einen umgehenden Arztbesuch ratsam machen:

  • Zu niedriger oder zu hoher Blutdruck
  • Starke Herzprobleme
  • Ohnmachtsanfälle
  • Schlaganfälle

Außerdem zeigten einige Anwender allergische Reaktionen auf Sildenafil. Sehr selten kam es in der Vergangenheit zu einer Durchblutungsstörung des Sehnervs, die zu Sehschäden und zu völliger Blindheit führten.

Das betrifft ebenfalls das Hörvermögen, das so stark beeinträchtigt werden kann, dass eine Taubheit nicht auszuschließen ist. Auch einige Todesfälle sind bekannt geworden, bei denen ein großer Teil der Betroffenen, jedoch nicht alle, unter Vorerkrankungen des Herzens litten. Ob und welcher Zusammenhang hier besteht, wird derzeit noch erforscht.

Seltene und sehr seltene Nebenwirkungen von Viagra

Die mögliche Liste an potentiellen Nebenwirkungen von Viagra ist lang. Gerade die seltenen und sehr seltenen Nebenwirkungen sind vielgestaltig. Aufgrund der Funktion von Viagra, die Blutgefäße zu weiten, sind viele der Wirkungen erklärbar. Im Gesichtsbereich können die weiten Blutgefäße zu einer vermehrten Durchblutung des Auges führen oder auch Abflusswege der Nasennebenhöhlen verlegen, sodass sich eventuell vorhandenes Sekret zurückstaut (Sinus-Sekret-Stauung). Auch das möglicherweise auftretende Wärmegefühl ist auf die geweiteten Gefäße zurückzuführen.

Sehr seltene Nebenwirkungen, die mit einer Auftretenshäufigkeit von 0,01 bis 0,1 Prozent in der Packungsbeilage genannt werden, sind neben den zuvor genannten schweren Nebenwirkungen noch ein Engegefühl im Hals, wenn geweitete Gefäße auf die Luftröhre drücken, eine leichte Blutung aus dem Penis (gegebenenfalls auch Blutbeimengung in das Ejakulat; Hämatospermie) und seltene Arzneimittelreaktionen. Hierzu zählt beispielsweise des Stevens-Johnson-Syndrom.

Die Variante mit der maximalen Ausprägung ist das Lyell-Syndrom (toxische epidermale Nekrolyse). Im Rahmen dieser schweren Arzneimittelreaktion löst sich die Oberhaut blasenbildend ab. Es handelt sich um einen medizinischen Notfall, der ähnlich wie eine schwere Verbrühung sofort behandelt werden muss. Der Ausgang ist häufig (je nach Ausmaß 25 bis 75 %) tödlich.

Die Tagesdosis von Sildenafil nicht überschreiten

Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen darf das Präparat nur nach Anweisung des Arztes eingenommen werden. Eine höhere Dosierung als vom Arzt verschrieben darf nicht erfolgen.

Pfizer Viagra bei schweren Nebenwirkungen absetzen Viagra (Sildenafil) sollte nur nach Absprache mit einem Artz eingenommen werden, vor allem wenn Vorerkrankungen vorhanden sind. Viagra sollte nur einmal in 24 Stunden eingenommen werden. Eine Dosis von 100mg sollte nie überschritten werden. Blaues sehen ist eine mögliche Nebenwirkung, die aber abklingen wird Allergische Reaktionen auf den aktiven Wirkstoff von Viagra, Sildenafil, sind möglich

Auch sollte Viagra keineswegs öfter eingenommen werden als verordnet. Die maximale Tagesdosis von 100 Milligramm Sildenafil darf keineswegs überschritten werden.

Wechselwirkungen von Viagra mit anderen Medikamenten

Bei der Einnahme von Viagra muss berücksichtigt werden, welche Medikamente der Patient möglicherweise außerdem noch einnehmen muss. Auch aus diesem Grund ist das Vorgespräch mit dem Arzt unbedingt erforderlich, um schwere Folgeschäden durch die Anwendung von Sildenafil gegen erektile Dysfunktionen zu vermeiden.

Grapefruit und Grapefruitsaft Alkohol

Grapefruit und GrapefruitsaftErhöht den Spiegel von Sildenafil im Körper und verursacht so niedrigen Blutdruck und Nebenwirkungen.

AlkoholDer Alkoholkonsum kann die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen wie Schwindel und Schläfrigkeit verstärken.

Bluthochdruck Präparate Nitrate

Bluthochdruck PräparateDie Folge einer Kombination von blutdrucksenkenden Medikamenten mit Viagra kann ein massiver Abfall des Blutdrucks sein, der möglicherweise Tödlich sein kann.

NitrateNitrate erhöhen die Blutgefäßerweiterungsfähigkeiten von Viagra, die den Blutdruck auf ein gefährliches Niveau senken können.


Grundsätzlich darf Viagra nicht zusammen mit Medikamenten eingenommen werden, die folgende Wirkstoffe enthalten:

  • Glyceroltrinitrat (für die Behandlung der akuten Herzenge)
  • Isosorbid dinitrat (zur Behandlung von Angina pectoris/ Koronarsklerose)
  • Isosorbid mononitrat (zur Behandlung von Angina pectoris)
  • Molsidomin (für die Prophylaxe von Angina-pectoris-Anfällen)

Im schlimmsten Fall entstehen durch die gleichzeitige Einnahme, Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Wirkstoffen, die deren Wirkung beeinträchtigen oder sogar ganz verhindern.

Auch die entgegengesetzte Wirkung, dass eine zu hohe Konzentration der Wirkstoffe im Blut auftritt, ist beobachtet worden.

Welche Wechselwirkungen auftreten, hängt vom Einzelfall ab, denn jeder Körper reagiert anders auf die Mischung von verschiedenen Wirkstoffen, die sich gegenseitig verstärken oder aufheben.

Empfehlungen können daher nicht allgemeingültig gegeben werden. Es gilt deshalb grundsätzlich, dass der Arzt über die Unbedenklichkeit der Einnahme von Viagra zusammen mit anderen Medikamenten entscheiden muss.

Sildenafil bei HIV- oder Hepatitis-Erkrankungen

Generell lässt sich sagen, dass die Anwendung von Viagra immer dann nicht angezeigt ist, wenn Medikamente gegen Pulmonale arterielle Hypertonie (Medikament: Bosentan),Vergrößerte Prostata, HIV, Hepatitis C eingenommen werden müssen.

Eine Wechselwirkung besteht auch zu Mitteln, die Nitrat enthalten, sowie diverse Antibiotika. In diesen Fällen sollte grundsätzlich der Arzt über die Einnahme von Viagra entscheiden.

Bei manchen Präparaten lassen sich die Wechselwirkungen abschwächen, wenn ein ausreichend großer zeitlicher Abstand zwischen den Einnahmen eingehalten wird.

Muss der Patient regelmäßig Alphablocker nehmen, sollte ebenfalls der Arzt zurate gezogen werden. Wird Viagra während einer Alphablocker-Therapie eingenommen, besteht die Gefahr einer symptomatischen Hypotonie, einem starken Abfall des Blutdrucks, die meist in den ersten vier Stunden nach Einnahme von Sildenafil eintritt.

Wechselwirkung zwischen Sildenafil und Grapefruit

Einige Wirkstoffe verstärken die Wirkung des Sildenafil, indem sie die Konzentration im Blut erhöhen. Das gilt nicht nur für Medikamente, sondern auch für natürliche Lebensmittel.

Grapefruit setzt Enzyme frei, die den Abbau von Viagra verlangsamen und so eine zu hohen Konzentration im Körper hervorrufen können. Mediziner geben deshalb die dringende Empfehlung, dass weder Grapefruitsaft noch die Frucht selbst, zusammen mit Sildenafil eingenommen werden sollte, um Wechselwirkungen zu vermeiden.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung von Viagra

Zunächst gilt, dass PDE-5-Hemmer wie Viagra erst dann eingenommen werden sollten, wenn die Diagnose von einem Arzt gesichert worden ist. Das Risiko für schwerwiegende Kerz-Kreislauf-Komplikationen ist bei Patienten mit Aortenstenose (Enge der vom Herzen abführenden Hauptschlagader), mit hypertroph-obstruktiver Kardiomyopathie (eine strukturelle Herzerkrankung) und bei Patienten mit Multisystematrophie am höchsten. Folgen können Herzinfarkt, instabile Angina pectoris (Brustenge), plötzlicher Herztod, Rhythmusstörung und Blutdruckstörungen sowie Hirnblutungen oder vorrübergehende Durchblutungsstörungen des Gehirns sein. Gerade in Zusammenhang mit Geschlechtsverkehr ist dieses Risiko erhöht.

Um eine schmerzhafte Dauer-Erektion (Priapismus) zu vermeiden, ist bei anatomischen Penismissbildungen, Peyronie-Krankheit, Sichelzellanämie, Leukämie und Multiplem Myelom Vorsicht geboten.

Mit anderen PDE-5-Hemmern sollte Sildefanil nicht kombiniert werden, da über die Sicherheit keine ausreichenden Daten vorliegen. Vorsicht aufgrund unzureichender Datenlage gilt des Weiteren für Patienten mit Blutungsstörungen sowie mit aktiven peptischen Ulcera (Magengeschwüre).

Sollten Sehstörungen auftreten, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden! Aufgrund der Möglichkeit des Auftretens von Sehstörungen und Schwindel ist beim Autofahren und dem Bedienen von Maschinen zunächst Vorsicht geboten.

Die Dosis des Medikaments muss bei älteren Patienten nicht grundsätzlich reduziert werden, allerdings sollte bei Vorliegen einer Nierenfunktionsstörung mit einer Kreatinin-Clearance unter 30/min, bei Leberfunktionsstörungen und der Einnahme sogenannter CYP3A4-Hemmern (zum Beispiel manche Antibiotika, Herzmedikamente und Pilzmittel) oder alpha-Blockern mit einer niedrigen Dosis von 25 mg begonnen werden. Die Dosis kann schrittweise auf 50 mg bis 100 mg erhöht werden.

Gegenanzeigen: Wann darf Viagra nicht angewandt werden?

Viagra darf nicht von Frauen oder Personen unter 18 Jahren eingenommen werden. Von einer gleichzeitigen Einnahme mit Ritonavir wird abgeraten. Bei einer bekannten Überempfindlichkeit auf den Wirkstoff oder andere Inhaltsstoffe des Präparates ist von der Anwendung abzusehen. Die Kombination mit Nitraten und Stickstoff-Donatoren (Glyceroltrinitrat, Isosorbit dinitrat und Isosorbit mononitrat, Molsidomin, Pentaerythrityl tetranitrat) sowie mit "Poppers" (Amylnitrit- oder Butylnitrit-haltige Sexualstimulantien) ist eine strenge Gegenanzeige.

In der Folge kann es zu Blutdruckabfall und Erhöhung des Pulses kommen; ein tödlicher Ausgang ist möglich. Viagra darf nicht zeitgleich mit lokalen Anwendungen gegen eine erektile Dysfunktion eingenommen werden. Guanylatcyclase-Simulatoren wie Riociguat können in Verbindung mit Viagra einen symptomatischen Blutdruckabfall auslösen, weshalb sich die zeitgleiche Einnahme verbietet.

Zudem sollte Viagra nicht eingenommen werden, wenn von sexueller Aktivität grundsätzlich vom Arzt abgeraten wurde, beispielsweise aufgrund einer schweren Herz-Kreislauf-Erkrankung wie einer instabilen Angina pectoris oder einer schweren Herzinsuffzienz. Wenn im Rahmen einer nicht arteriitischen anterioren ischämischen Optikusneuropathie (NAION) die Sehkraft auf einem Auge erloschen ist, darf Viagra nicht eingenommen werden. Dies gilt unabhängig davon, ob der Verlust der Sehkraft im Zusammenhang mit der Einnahme von PDE-5-Hemmern stand.

Nicht untersucht, aber mit einem großen theoretischen Risiko verbunden, ist die Anwendung von Viagra bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz, einem Blutdruck unter 90/50 mmHg, kürzlich aufgetretenem Schlaganfall oder Herzinfarkt sowie bei Patienten mit einer bekannten erblich bedingten Retinaerkrankung. Ein Beispiel für eine solche erbliche Erkrankung der Netzhaut ist die Retinitis pigmentosa, der häufig eine genetisch bedingte Störung der Phosphodiesterase in der Netzhaut zugrunde liegt. Aufgrund des hohen Risikos für Komplikationen verbietet sich die Einnahme von Viagra bei diesen Patienten.

Quellen:

Aktualisiert am: 19.04.2017

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