Live Chat +44 20 3322 1430
Das Patientenservice Team ist jetzt erreichbar: Mo-Fr 09:00-19:00
  • 100% DiskretionVertrauliche Beratung & neutrale Verpackung
  • Original Markenmedikamentevon unserer in der EU registrierten Apotheke
  • Keine versteckten GebührenAlle Preise enthalten Lieferung
  • Expressversand24 Stunden Versand

Neben- und Wechselwirkungen vom PDE5-Hemmer Viagra

Viagra lautet der Markenname eines Medikaments, das für die Behandlung der erektilen Dysfunktion (Erektionsstörungen), im Volksmund auch Impotenz genannt, bei Männern eingesetzt wird. Der Wirkstoff Sildenafil wurde zunächst als Medikament zur Behandlung von Bluthochdruck und Angina Pectoris vorgesehen.

Dass der Arzneistoff aus der Gruppe der PDE5-Hemmer auch ein hochwirksames Potenzmittel ist, zeigte sich erst im Rahmen der Entwicklung des Medikaments.

Wirkung von Viagra

Die erektile Dysfunktion des Mannes zeigt sich darin, dass der Penis nicht ausreichend hart wird, um befriedigenden Geschlechtsverkehr ausüben zu können. In einigen Fällen erschlafft das männliche Glied auch während des Geschlechtsaktes.

Verursacht wird dieses Problem, weil das männliche Glied nicht genügend durchblutet wird. An diesem Punkt setzt der in Viagra enthaltene Wirkstoff Sildenafil ein. Er erweitert die Blutgefäße und entspannt sie dadurch.

Das Blut kann besser in den Penis gelangen und führt zu einer länger andauernden Versteifung. Die Voraussetzung ist, dass der Mann tatsächlich sexuell erregt ist. Anderenfalls bleibt die Wirkung aus.

Nebenwirkungen von Viagra

Es gibt eine Reihe von Nebenwirkungen, die sich nach der Einnahme einstellen können. Die meisten sind von harmloser Natur, nur leicht bis mittelstark ausgeprägt und verschwinden mit dem Abklingen der Wirkung des Medikaments wieder.

Am häufigsten klagten Männer über folgende Beschwerden:

  • Kopfschmerzen
  • Rötung des Gesichts
  • Übelkeit bis zum Erbrechen
  • Durchfall
  • Schnupfen
  • Schwindelgefühle
  • Probleme mit Augen und Ohren
  • Muskel- und Rückenschmerzen
  • Herzklopfen

Wie oft diese Beschwerden bei Einnahme des PDE5-Hemmers auftreten, kann bisher nicht beziffert werden. Sie gelten als nicht gravierend, sollten aber in jedem Fall dem behandelnden Arzt mitgeteilt werden.

Viagra bei schweren Nebenwirkungen absetzen

In einigen Fällen können starke Nebenwirkungen auftreten, die das Absetzen des Medikaments und einen umgehenden Arztbesuch ratsam machen:

  • Zu niedriger oder zu hoher Blutdruck
  • Starke Herzprobleme
  • Ohnmachtsanfälle
  • Schlaganfälle

Außerdem zeigten einige Anwender allergische Reaktionen auf Sildenafil. Sehr selten kam es in der Vergangenheit zu einer Durchblutungsstörung des Sehnervs, die zu Sehschäden und zu völliger Blindheit führten.

Häufige Nebenwirkungen Gelegentliche Nebenwirkungen Seltene Nebenwirkungen
Schwindel Trockener Mund Nasenbluten
Verstopfte Nase Hautausschläge Ohnmacht
Rötung des Gesichts Muskelschmerzen Niedriger oder hoher Blutdruck (Hypertonie)
Verdauungsstörungen Übelkeit & Erbrechen plötzliche Schwerhörigkeit oder Taubheit
Verschwommenes Sehen Müdigkeit bzw. Schläfrigkeit

Das betrifft ebenfalls das Hörvermögen, das so stark beeinträchtigt werden kann, dass eine Taubheit nicht auszuschließen ist. Auch einige Todesfälle sind bekannt geworden, bei denen ein großer Teil der Betroffenen, jedoch nicht alle, unter Vorerkrankungen des Herzens litten. Ob und welcher Zusammenhang hier besteht, wird derzeit noch erforscht.

Die Tagesdosis von Sildenafil nicht überschreiten

Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen darf das Präparat nur nach Anweisung des Arztes eingenommen werden. Eine höhere Dosierung als vom Arzt verschrieben darf nicht erfolgen.

Pfizer Viagra bei schweren Nebenwirkungen absetzen Viagra (Sildenafil) sollte nur nach Absprache mit einem Artz eingenommen werden, vor allem wenn Vorerkrankungen vorhanden sind. Viagra sollte nur einmal in 24 Stunden eingenommen werden. Eine Dosis von 100mg sollte nie überschritten werden. Blaues sehen ist eine mögliche Nebenwirkung, die aber abklingen wird Allergische Reaktionen auf den aktiven Wirkstoff von Viagra, Sildenafil, sind möglich

Auch sollte Viagra keineswegs öfter eingenommen werden als verordnet. Die maximale Tagesdosis von 100 Milligramm Sildenafil darf keineswegs überschritten werden.

Wechselwirkungen von Viagra mit anderen Medikamenten

Bei der Einnahme von Viagra muss berücksichtigt werden, welche Medikamente der Patient möglicherweise außerdem noch einnehmen muss. Auch aus diesem Grund ist das Vorgespräch mit dem Arzt unbedingt erforderlich, um schwere Folgeschäden durch die Anwendung von Sildenafil gegen erektile Dysfunktionen zu vermeiden.

Grapefruit und Grapefruitsaft Alkohol

Grapefruit und GrapefruitsaftErhöht den Spiegel von Sildenafil im Körper und verursacht so niedrigen Blutdruck und Nebenwirkungen.

AlkoholDer Alkoholkonsum kann die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen wie Schwindel und Schläfrigkeit verstärken.

Bluthochdruck Präparate Nitrate

Bluthochdruck PräparateDie Folge einer Kombination von blutdrucksenkenden Medikamenten mit Viagra kann ein massiver Abfall des Blutdrucks sein, der möglicherweise Tödlich sein kann.

NitrateNitrate erhöhen die Blutgefäßerweiterungsfähigkeiten von Viagra, die den Blutdruck auf ein gefährliches Niveau senken können.


Grundsätzlich darf Viagra nicht zusammen mit Medikamenten eingenommen werden, die folgende Wirkstoffe enthalten:

  • Glyceroltrinitrat (für die Behandlung der akuten Herzenge)
  • Isosorbid dinitrat (zur Behandlung von Angina pectoris/ Koronarsklerose)
  • Isosorbid mononitrat (zur Behandlung von Angina pectoris)
  • Molsidomin (für die Prophylaxe von Angina-pectoris-Anfällen)

Im schlimmsten Fall entstehen durch die gleichzeitige Einnahme, Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Wirkstoffen, die deren Wirkung beeinträchtigen oder sogar ganz verhindern.

Auch die entgegengesetzte Wirkung, dass eine zu hohe Konzentration der Wirkstoffe im Blut auftritt, ist beobachtet worden.

Welche Wechselwirkungen auftreten, hängt vom Einzelfall ab, denn jeder Körper reagiert anders auf die Mischung von verschiedenen Wirkstoffen, die sich gegenseitig verstärken oder aufheben.

Empfehlungen können daher nicht allgemeingültig gegeben werden. Es gilt deshalb grundsätzlich, dass der Arzt über die Unbedenklichkeit der Einnahme von Viagra zusammen mit anderen Medikamenten entscheiden muss.

Sildenafil bei HIV- oder Hepatitis-Erkrankungen

Generell lässt sich sagen, dass die Anwendung von Viagra immer dann nicht angezeigt ist, wenn Medikamente gegen Pulmonale arterielle Hypertonie (Medikament: Bosentan),Vergrößerte Prostata, HIV, Hepatitis C eingenommen werden müssen.

Eine Wechselwirkung besteht auch zu Mitteln, die Nitrat enthalten, sowie diverse Antibiotika. In diesen Fällen sollte grundsätzlich der Arzt über die Einnahme von Viagra entscheiden.

Bei manchen Präparaten lassen sich die Wechselwirkungen abschwächen, wenn ein ausreichend großer zeitlicher Abstand zwischen den Einnahmen eingehalten wird.

Muss der Patient regelmäßig Alphablocker nehmen, sollte ebenfalls der Arzt zurate gezogen werden. Wird Viagra während einer Alphablocker-Therapie eingenommen, besteht die Gefahr einer symptomatischen Hypotonie, einem starken Abfall des Blutdrucks, die meist in den ersten vier Stunden nach Einnahme von Sildenafil eintritt.

Wechselwirkung zwischen Sildenafil und Grapefruit

Einige Wirkstoffe verstärken die Wirkung des Sildenafil, indem sie die Konzentration im Blut erhöhen. Das gilt nicht nur für Medikamente, sondern auch für natürliche Lebensmittel.

Grapefruit setzt Enzyme frei, die den Abbau von Viagra verlangsamen und so eine zu hohen Konzentration im Körper hervorrufen können. Mediziner geben deshalb die dringende Empfehlung, dass weder Grapefruitsaft noch die Frucht selbst, zusammen mit Sildenafil eingenommen werden sollte, um Wechselwirkungen zu vermeiden.


Quellen:

  1. Beipackzettel: "VIAGRA 100mg" Wort & Bild Verlag, URL: apotheken-umschau.de
  2. Viagra, Fachinformation (Zusammenfassung der Merkmale des Arzneimittels), Pfizer. URL: pfizermed.de
  3. ZUSAMMENFASSUNG DER MERKMALE DES ARZNEIMITTELS. URL: ema.europa.eu
  4. Grapefruit und Arzneimittel Govi-Verlag Pharmazeutischer Verlag GmbH. URL: pharmazeutische-zeitung.de

Veröffentlicht am: 09.12.2015

Arzneimittel auswählen
Medizinischen Fragebogen ausfüllen
Der Arzt stellt Ihr Rezept aus
Apotheke versendet Ihr Medikament