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Wie wirkt das Potenzmittel Spedra?

Spedra eignet sich als Medikament zur Behandlung von Erektionsstörungen. Infolge eines sexuellen Reizes ermöglicht der aktive Wirkstoff Avanafil einen stärken Bluteinstrom dank seiner muskelentspannenden Wirkung im Schwellkörper.

Hierfür wird das Potenzmittel des Herstellers Berlin-Chemie auf ärztliche Verordnung circa eine halbe Stunde vor dem geplanten Geschlechtsverkehr eingenommen.

Überblick

Das Potenzmittel Spedra ist in drei verschiedenen Dosierungen erhältlich: 50 mg, 100 mg oder 200 mg. Mindestens 30 Minuten vor dem sexuellen Kontakt sind die Filmtabletten mit Avanafil einzunehmen.

Die höchste Plasmakonzentration wird nach circa 30 bis 45 Minuten beschrieben. Nach circa vier bis fünf Stunden ist die Halbwertzeit erreicht. Dies entspricht der durchschnittlichen Wirkungsdauer.

spedra-chemischer

Bei zeitgleichem Verzehr von fettreichen Mahlzeiten wird die Wirkung von Spedra ungünstig beeinflusst.

Die alleinige Einnahme von Spedra ermöglicht kein Erigieren des Penis, da keine potenzsteigernde Wirkungsweise beabsichtigt ist. Vielmehr wird in Kombination mit einem sexuellen Stimulus der Bluteinstrom im Penis verstärkt und damit eine Erektion ermöglicht.

Gesunde Männer ab 18 Jahren profitieren von der Wirkung Spedras nur dann, wenn erektile Dysfunktionen von einem Arzt tatsächlich diagnostiziert wurden.

Wann wird Spedra angewendet?

Spedra eignet sich zur Behandlung erektiler Dysfunktionen. Diese Beschwerden gehören zur Gruppe der Erektionsstörungen.

Experten sprechen von erektilen Dysfunktionen, wenn aufgrund einer nicht ausreichenden Erektion des Penis befriedigender Geschlechtsverkehr nicht möglich ist.

Zudem müssen die Beschwerden über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten bestehen. Häufig treten erektile Dysfunktionen bei Männern ab 40 Jahren auf. Bis zum 50. Geburtstag ist jeder zehnte Mann davon betroffen. Ab dem 60. Ehrentag leidet durchschnittlich jeder dritte Mann darunter.

Dennoch findet Spedra auch bei erwachsenen Männern unter 40 Jahren Anwendung. Meist haben Erektionsstörungen in jungen Jahren eher psychische Auswirkungen.

Das Potenzmittel Spedra findet entsprechend bei körperlichen als auch seelischen Ursachen für erektile Ursachen Anwendung. Bei bestimmten Erkrankungen (Multiple Sklerose), die eine Unterbrechung bestimmter Nervenbahnen zwischen Gehirn und dem männlichen Geschlechtsorgan verursachen, wirkt kein Potenzmittel.

Spedra darf nicht von Frauen, Kindern oder Jugendlichen angewendet werden. Dies gilt auch bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff Avanafil oder einen weiteren Bestandteil des Medikaments.

Entgegengesetzt der landläufigen Meinung handelt es sich bei Spedra definitiv nicht um ein Potenzmittel, da es lediglich Erektion ermöglicht und stets ein sexueller Reiz dieser vorausgehen muss. Auch gilt zu beachten, dass Spedra weder eine Partydroge, noch ein Lifestylepräparat ist.

Das hochwirksame, verschreibungspflichtige Arzneimittel Spedra dient ausschließlich der Behandlung von diagnostizierten erektilen Dysfunktionen. Im Einzelfall können hierbei auch Wechsel- und Nebenwirkungen auftreten.

Die Wirkungsweise von Spedra

Nach einer sexuellen Stimulation (Erregung) gibt der Körper Stickoxid (NO) in den Schwellkörpern frei. NO aktiviert anschließend ein Enzym, welches die Bildung von zyklischem Guanosinmonophosphat (cGMP oder cyclo-GMP) in die Wege leitet.

cGMP ermöglicht das Erschlaffen der glatten Muskulatur im Inneren des Schwellkörpers. Dies führt zum verstärkten Bluteinstrom, welcher die Erektion des Penis ermöglicht.

Erektion Entstehung

Ein zweites Enzym, die Phosphodiesterase Typ 5 (PDE-5) ist für den kontinuierlichen Abbau von cGMP verantwortlich. Ab einem bestimmten cGMP Wert im Blut wird die Erektion beendet.

An dieser Stelle setzt der aktive Wirkmechanismus von Spedra an. Der PDE-5 hemmende Wirkstoff Avanafil verhindert den sofortigen Abbau von cGMP. Auf diese Weise wird das Anhalten der Erektion zeitlich herausgezögert.

Wird eine sexuelle Stimulation fortgesetzt, erfolgt eine Anreicherung von cGMP direkt im Schwellkörper. Dies ist möglich, da cGMP in diesem Fall ständig neu gebildet wird, jedoch der Abbau entfällt. Auf diese Weise bleibt die Erektion erhalten. Befriedigender Geschlechtsverkehr wird möglich.

Diese Erektion verbessernde Wirkung ist nur dann möglich, wenn alle für eine Erektion notwendigen Nervenstrukturen noch intakt sind. Dementsprechend wirkt der PDE-5-Hemmer bei vorliegenden Erkrankungen wie beispielsweise Multiple Sklerose oder Querschnittslähmung nicht.

Anwendung und Wirkungsdauer von Spedra

Spedra sollte unabhängig von der individuellen Dosierung circa 30 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Nach durchschnittlich 30 bis 45 Minuten ist die höchste Konzentration des Wirstoffes Avanafil im Blutplasma erreicht.

In Abhängigkeit vom allgemeinen Gesundheitszustand beziehungsweise anderer Rahmenbedingungen liegt die Halbwertzeit von Spedra bei mindestens sechs und maximal 17 Stunden. Als Halbwertzeit wird als genau jene Zeitspanne definiert, in der die Konzentration von Avanafil im Blutplasma um 50 Prozent abnimmt. Aufgrund dessen wird eine Wirkungsdauer von sechs Stunden definiert.

Spedra

Bei Genuss von fettreichen Lebensmitteln beziehungsweise Grapefruitsaft werden oben ausgeführte Werte ungünstig beeinflusst. Im Einzelfall unterbleibt die Wirkung des PDE-5-Hemmers.

Sollte keine Wirkung zu beobachten sein, kann dies an verschiedenen Ursachen liegen. Eventuell war die sexuelle Stimulation nicht ausreichend. Es ist zudem möglich, dass Spedra erst nach mehrmaliger Einnahme Wirkung zeigt.

Sollte trotz sachgerechter Anwendung keine Wirkung erfolgen, kann in Absprache mit dem Arzt unter gewissen Voraussetzungen die Dosis von Spedra erhöht werden. In den meisten Fällen beginnt die Einnahme von Spedra mit der niedrigsten Dosierung. Gleichzeitig zeigen Studienergebnisse, dass 11 bis 33 Prozent aller PDE-5-Hemmer einnehmenden Männer nicht mit der Wirkung zufrieden sind.

Wissenschaftliche Studien zur Wirkung von Spedra

Die effektive Wirkungsweise von Avanafil konnte in drei doppelblinden, randomisierten und placebokontrollierten Studiendesigns nachgewiesen werden. Insgesamt liegen dabei statistische Daten für 1.168 Teilnehmer vor.

Alle Studienteilnehmer gehörten zu einer der nachfolgenden Untersuchungsgruppen: allgemeine Population mit Erektionsstörung oder erektile Dysfunktion bei Diabetikern (Typ 1 oder Typ 2) beziehungsweise bei Patienten mit einer radikalen Prostatektomie (bilateral, Nerven erhaltend).

Alle Probanden erhielten eine Bedarfstherapie mit Spedra 50 mg, 100 mg oder 200 mg. Die Einnahme erfolgt einheitlich 30 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr.

Parallel dazu wurden zwei weitere Studiendesigns getestet. Eine Gruppe von 493 Teilnehmern testete die Bedarfsbehandlung über einen Zeitraum von sechs Monaten. Eine weitere Teilnehmergruppe von 153 erwachsenen Männern wendete Spedra nach Bedarf während 12 aufeinander folgender Monate an.

Im Ergebnis bestätigten alle Untersuchungseinheiten die signifikante Überlegenheit Avanafils gegenüber Placebo. Dabei gab es keine Wirkunterschiede bezüglich verschiedener Dosierungen.

Zwische 47,58 und 59 Prozent der Teilnehmer beschrieben positive Effekte des PDE-5 Hemmers in allen Dosierungen. Patienten mit weiteren Erkrankungen notierten eine effektive Wirkung ausschließlich bei der höheren Dosierung von 100 mg (23-34 Prozent) oder 200 mg (26-40 Prozent) Avanafil. Die niedrigen Prozentwerte stammen aus den Untersuchungsgruppen der Diabetiker.


Quellen:

  1. Erektile Dysfunktion (Potenzstörung, Erektionsstörung, Impotenz), Wort & Bild Verlag. URL: apotheken-umschau.de
  2. Neue Arzneistoffe: Avanafil/Spedra Govi Verlag. URL: pharmazeutische-zeitung.de
  3. FAQ: Warum bewirken Cialis, Levitra, Spedra und Viagra bei mir keine (ausreichende) Erektion? Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz). URL: impotenz-selbsthilfe.de
  4. Zusammenfassung der Merkamale des Arzneimittels SpedraEuropean Medicines Agency. URL: ema.europa.eu

Veröffentlicht am: 28.04.2016

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