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Impotenz und Rauchen - wie wirkt sich Zigarettenkonsum auf die Potenz aus?

Circa 25 Prozent der deutschen Bevölkerung raucht, obwohl bekannt ist, dass das Rauchen die Durchblutung des menschlichen Körpers beeinträchtigt. Auch spezifische Nervenfunktionen verlieren ihre Wirkung, da Nikotin in seiner ursprünglichen Anwendung als Insektizid diente. Aus diesem Grund vermuteten Experten schlussendlich einen Zusammenhang zwischen der Impotenz (erektile Dysfunktionen) und dem Tabakgenuss bei Männern.

Bedenkliche Zusammenhänge zwischen Rauchen und Impotenz

Tatsächlich bestätigten unterschiedliche, voneinander unabhängige internationale Forschungsergebnisse diesen Zusammenhang. Darüber hinaus warnten Experten auch vor regelmäßigem Passivrauchen. Dies könne ebenso mit Erektionsstörungen einhergehen.

Laut einer Studie des Deutschen Krebsforschungsinstituts sterben jährlich 3.300 Nichtraucher an den Folgen des Passivrauchens. Es bleibt die Frage offen, inwiefern eine Raucherentwöhnung erektile Dysfunktionen wieder rückgängig machen kann. Im Folgenden werden neue Studienergebnisse in Anbetracht dieses Aspektes näher beleuchtet.

Wie beeinflusst das Rauchen die Potenzfähigkeit?

Grundsätzlich ist Tabakrauch als potenzieller Risikofaktor für verschiedene Krankheiten bekannt. Lungenkrebs wird beispielsweise in 90 Prozent aller Fälle durch das Rauchen verursacht. Auch erektile Dysfunktionen sind heute eindeutig als Erkrankungen dieser Art mit definiert worden. Auch Unfruchtbarkeit kann durch das Rauchen bei Frauen und Männern ausgelöst werden.

Erektionsstörungen werden durch das Rauchen in unterschiedlicher Weise kontinuierlich beeinflusst. Einerseits sind im Tabakrauch über 4.800 chemische Rauchinhaltsstoffe enthalten. Viele von diesen identifizierten Inhaltstoffen sind toxischer Art (giftig).

Mehr als 70 gelten als krebserregend. Diese setzen sich in den Arterien ab. Durch diese Ablagerungen (atherosklerotische Wirkung) ist die effiziente Blutversorgung des Penis nicht mehr gewährleistet.

Gleichzeitig wird andererseits die Funktionstüchtigkeit des Schwellkörpers ungünstig beeinflusst. So verlieren die Muskeln des Schwellkörpers an Elastizität. Für eine vollständige Erschlaffung der Schwellkörper sind komplett funktionstüchtige Muskeln jedoch notwendig, denn nur auf diese Weise kann ein für die Erektion des Penis genügend starker Bluteinstrom in die Schwellkörper eindringen.

Darüber hinaus entsteht im Verlaufe der Zeit bei fehlender Erektion ein sogenannter negativer Kreislauf. Durch das Ausbleiben eines erigierten Penis werden die Schwellkörper nur mangelhaft mit Sauerstoff versorgt. Dadurch bilden sich elastische Fasern in der Muskulatur und die Möglichkeit einer zufriedenstellenden Entspannung wird um ein Weiteres verringert.

Diese Zusammenhänge zeigen, dass das Rauchen organische Ursachen für Erektionsstörungen hervorbringt. Schließlich sind nicht nur die Körperzellen der Geschlechtsorgane betroffen, sondern vielmehr der gesamte Organismus. Blut fließt in allen Körperbereichen schneller ab, wobei nur eine geringe Blutzufuhr zu beobachten ist.

Hinzu kommt, dass Rauchen auch das periphere oder zentrale Nervensystem ungünstig beeinflusst. Da diese Schaltzentralen des Gehirns für die Entstehung einer Erektion notwendig sind, liegt hierbei eine weitere Ursache für Erektionsstörungen bei ambitionierten Rauchern.

Studien belegen eine eindeutige Proportionalität zwischen dem täglichen Zigarettenkonsum und Erektionsstörungen. So treten erektile Dysfunktionen mit großer Wahrscheinlichkeit bei Männern auf, die mehr als 20 Zigaretten täglich konsumieren.

Nicht zu vergessen ist an dieser Stelle, dass weitere Krankheiten wie Diabetes oder hohe Cholesterinwerte durch das Rauchen verursacht werden. Diese Erkrankungen erhöhen das Risiko um einen zusätzlichen Prozentsatz, auch an erektilen Dysfunktionen zu erkranken.

Relevante Studienergebnisse: Rauchen verursacht Impotenz

Eine US-amerikanische Studie belegte zudem, dass erektile Dysfunktionen bei Rauchern in keinem Zusammenhang mit dem Alter stehen. Junge Männer sind ebenso davon betroffen, wie ältere. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass Raucher im Gegensatz zu Nichtrauchern ein zweifach so hohes Risiko haben, an erektilen Dysfunktionen zu erkranken.

Dennoch konstatieren die Forscher, dass die Wahrscheinlichkeit bei jüngeren Rauchern steigt, durch eine Raucherentwöhnung beziehungsweise mithilfe einer Nikotinersatztherapie die einstigen Erektionsstörungen erfolgreich zu behandeln.

Rauchen und Impotenz

Eine chinesische Studie belegt den Zusammenhang zwischen Erektionsstörungen und dem Rauchen. Es nahmen hier 7.684 Männer im Alter zwischen 35 und 74 Jahren teil. Bei Rauchern, die täglich bis zu zehn Zigaretten konsumieren, erhöht sich das Risiko, an erektilen Dysfunktionen zu erkranken um 27 Prozent. Ein täglicher Verbrauch von 11 bis maximal 20 Zigaretten konstatiert ein 45-prozentiges Risiko.

Sobald der Konsum über 20 tägliche Zigaretten hinausgeht, erkrankt ein männlicher Raucher in 65 Prozent der Fälle an Erektionsstörungen. Eine australische Studie belegte diese Werte mit ähnlichen Ergebnissen. Im Gegensatz dazu schlussfolgerten italienische Forscher, dass Raucher ein um 70 Prozent erhöhtes Risiko haben, an Impotenz zu erkranken. Gleichzeitig verringerte sich dieses Risiko jedoch bei ehemaligen Rauchern lediglich um zehn Prozent.

Grundsätzlich gilt jedoch, dass es stets einen Versuch wert ist, im Rahmen der ärztlichen Behandlung einer erektilen Dysfunktion auch mit dem Rauchen aufzuhören. Nicht zuletzt steigert sich dadurch der allgemeine Gesundheitszustand und das Risiko für weitere Begleiterkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall sinkt signifikant.

Internationale Studienergebnisse belegen darüber hinaus, erektile Dysfunktionen immer auch ein erstes Anzeichen ernsthafter Erkrankungen sein können. Entsprechend lohnt sich eine Raucherentwöhnung nicht nur zur Behandlung von Impotenz. Vielmehr profitiert das Immunsystem von der verminderten Schadstoffaufnahme und die Heilungschancen einer jeden Krankheit können um einen bedeutenden Prozentsatz steigen.

Kann Impotenz aufgrund von Rauchen wieder rückgängig gemacht werden?

Weltweit lässt sich ein eindeutiger Zusammenhang zwischen dem täglichen Tabakkonsum und männlicher Impotenz wissenschaftlich nachgewiesen werden. Gleichzeitig zeigen Untersuchungen, dass erektile Dysfunktionen vor allem durch eine Beendigung des Rauchens langfristig behandelt werden können. Als positiver Nebeneffekt profitiert auch der verstärkte Aufbau der Muskelmasse davon. Infolgedessen verbessert sich die Erektionsfähigkeit bei erwachsenen Männern.

Desto eher mit dem Rauchen aufgehört wird, umso schneller erreichen Männer ihre natürliche Potenzfähigkeit wieder. Dies trifft auch auf andere nikotinassoziierte Erkrankungen zu. Entsprechend gilt die ärztlich begleitete Rauchertherapie zur Basisbehandlung in verschiedenen Indikationen.

In diesem Zusammenhang betonen Experten, dass Patienten mit erektiler Dysfunktion darauf aufmerksam gemacht werden sollten, dass mithilfe einer Nikotinkarenz die negativen Folgen des Tabakkonsums zum Teil reversibel werden.

Signifikanten Untersuchungsergebnissen zur Folge verbessert sich die erektile Funktion bei erwachsenen Rauchern, wenn sie eine strikte Tabakabstinenz einhalten. Nach circa 12 Monaten lassen sich erste Verbesserungen der erektilen Funktionsfähigkeit beobachten.

Der Hauptgrund hierfür liegt in der verbesserten Strömungsmechanik des Blutes im Bereich von Penis und Schwellkörpern (penile Hämodynamik). Darüber hinaus steigt die Lebensqualität aufgrund eines verbesserten Gesundheitszustandes um einen wesentlichen Prozentsatz.


Quellen:

  1. Ausbruch der Nikotinsucht. Govi Verlag. URL: pharmazeutische-zeitung.de
  2. Rauchen macht impotent Dr. M. Klaus. URL: enutrio.de
  3. Macht rauchen impotent? Selbsthilfegruppe erektile Dysfunktion (Impotenz). URL: impotenz-selbsthilfe.de
  4. Do cigarette smokers with erectile dysfunction benefit from stopping? Pourmand G. et al. URL: ncbi.nlm.nih.gov

Veröffentlicht am: 12.05.2016

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