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Tadalafil - Der Cialis Wirkstoff gegen erektile Dysfunktion

Tadalafil (Handelsname: Cialis) gehört zu einer neuen Generation von Wirkstoffen mit potenzsteigernder Wirkung. Er wurde von dem US-amerikanischen Pharmaunternehmen Lilly entwickelt und mit dem Medikament Cialis im Jahre 2004 in der Schweiz eingeführt.

Tadalafil online bestellen: Fragen und Antworten

Weshalb ist Tadalafil in der Schweiz verschreibungspflichtig?

Potenzmittel auf Basis von sogenannten PDE-5-Hemmern wie Tadalafil oder Viagra wirken hocheffektiv in der Behandlung von erektiler Dysfunktion, können jedoch auch schwerwiegende Nebenwirkungen nach sich ziehen. Daher dürfen die Arzneimittel nur bei diagnostizierten Potenzstörungen nach ärztlicher Absprache eingenommen werden und sind zum Schutze der Patienten in der Schweiz grundsätzlich nicht rezeptfrei erhältlich.

Warum kann ich Tadalafil ohne Rezept vom Hausarzt bei 121doc bestellen?

Wenn Sie bei 121doc Tadalafil bestellen, müssen Sie vorab einen medizinischen Fragebogen ausfüllen, der von unseren Ärzten überprüft wird. Wenn aus ärztlicher Sicht einer Verschreibung von Tadalafil nichts im Wege steht, wird direkt ein gültiges Rezept ausgestellt, welches zusammen mit Ihrer Bestellung an die Versandapotheke weitergeleitet wird. Anschließend wird das Medikament mit 24h-Expressversand in einer diskreten Verpackung an Sie verschickt.

Übernimmt meine Krankenkasse die Kosten für Tadalafil?

Die Kosten für Potenzmittel wie Tadalafil können in der Schweiz allgemeingültig nicht von den Krankenkassen übernommen werden, da sie wie Haarwuchsmittel oder Schlankheitspillen als "Lifestyle-Medikamente" gewertet werden. Daher kann nach der Diagnose von erektiler Dysfunktion ein Preisvergleich große Ersparnisse bedeuten, da Generika bekannter Potenzmittel wie Viagra und Cialis bei gleicher Wirkung und Anwendung oftmals nur einen Bruchteil der Originalmedikament kosten.

Sind meine persönlichen Daten bei 121doc sicher?

Wenn Sie bei 121doc eine Bestellung für Tadalafil aufgeben, sind Ihre persönlichen und medizinischen Daten den gesamten Bestellvorgang hindurch mit SSL-Verschlüsselung gesichert. Unsere Webseite ist außerdem durch Geotrust verifiziert.

Als registrierte Online-Klinik versendet 121doc nur lizensierte Medikamente. Unsere Ärzte sind bei der britischen Medizinbehörde General Medical Council registriert und unsere Versandapotheke gehört zum englischen Apothekerverbands (General Pharmaceutical Council).

Tadalafil: Definition und Wirkung

Definition, chemische Eigenschaften & Eckdaten

Der Wirkstoff Tadalafil gehört zur Gruppe der PDE-5-Hemmer, der ähnlich wie das in Viagra enthaltene Sildenafil wirkt. Tadalafil wird zur Behandlung von Impotenz eingesetzt. Tadalafil ist in Tablettenform erhältlich, wird oral eingenommen und gehört zu den beliebtesten Potenzmitteln auf dem Markt.

Tadalafil ist ein selektiver Hemmer von Phosphodiesterase-Typen, von denen in der Chemie insgesamt elf bekannt sind. Bei Vorliegen einer sexuellen Erregung sorgt Tadalafil dafür, dass bestimmte Enzyme, die für den Abbau einer Erektion verantwortlich sind, geblockt werden. So können Männer härtere Erektionen erhalten und diese länger halten.

Nach der Einnahme dauert es 0,5 bis sechs Stunden (im Durchschnitt 2 Stunden) bis die maximale Plasmakonzentration erreicht ist, die Wirkung kann allerdings schon eher beobachtet werden. Ein entscheidender Unterschied zu anderen PDE-5-Hemmer-Potenzmitteln ist die relativ lange Halbwertszeit von 17,5 Stunden, dank dessen der Geschlechtsverkehr nicht wirklich geplant werden muss. Klinischen Studien zufolge sind sogar nach 36 Stunden noch Erektionen möglich.

Folgende Tabelle fasst wichtige Fakten zum Wirkstoff Tadalafil zusammen:


Wirkstoffname: Tadalafil
Wirkstoffklasse: PDE-5-Hemmer
Wirkmechanismus: Enzymhemmung von PDE-5
Summenformel: C22H19N3O4
Hersteller: Lilly Pharma
Handelsname: Cialis
Halbwertszeit: 17,5 Stunden

Wie wirkt Tadalafil und wie zuverlässig ist es?

Die Wirkung von Tadalafil beruht darauf, dass das erektionsabbauende Enzym Phosphodiesterase-5 (PDE-5) gehemmt wird. Hierdurch wird der Abbau des second messenger Botenstoffes cGMP (zyklisches Guanosinmonophosphat) verhindert, wodurch sich die Gefäßmuskeln im Schwellkörper entspannen und einen optimalen Bluteinstrom ermöglichen, sodass eine Erektion entstehen kann. Die Funktion von Tadalafil als PDE-5-Hemmer wurde in zahlreichen Studien bestätigt. So auch in einer Untersuchung durch ein Team internationaler Wissenschaftler unter Leitung des Hamburger Urulogen Prof. Dr. Hartmut Porst.

An ihr nahmen in den USA sowie in Europa insgesamt 348 Männer im Durchschnittsalter von 57 Jahren teil, die an Erektionsproblemen leiden. In zwei vierwöchigen Einnahmephasen bekamen sie entweder 20 Milligramm Tadalafi oder ein Placebo. Das Resultat war, dass auch noch 24 beziehungsweise 36 Stunden nach der Einnahme deutlich über die Hälfte der Testpersonen in der Tadalafi-Gruppe den Geschlechtsverkehr erfolgreich durchführen konnten. Bei Einnahme des Placebos gelang dies nur unter 30 Prozent der Männer.

Besonders an Tadalafil ist zudem, dass der Wirkstoff sowohl für die Bedarfsmedikation als auch für die Dauermedikation geeignet ist. Hier unterscheidet sich der Inhaltsstoff zu anderen Wirkstoffen wie beispielsweise Sildenafil in Viagra.

strukturformel tadalafil

Tadalafil: Anwendungsgebiete & Dosierung

Für welche Anwendungsgebiete ist Tadalafil zugelassen?

Verabreicht wird das Tadalafi-Medikament Cialis Männern, die innerhalb eines gewissen Zeitraums mehrfach keine Erektion aufbauen konnten, beziehungsweise nicht in der Lage waren, sie bis zur Ejakulation zu halten. In diesen Fällen liegt eine Erektionsstörung oder erektile Dysfunktion vor.

Nicht als Cialis aber unter dem Produktnamen Adcirca wird Tadalafi auch bei speziellen Formen des Bluthochdrucks (pulmonale Hypertonie), sowie bei bestimmten Arten der Prostatavergrößerung oder benigner Prostatahyperplasie eingesetzt.

In welcher Dosierung kann Tadalafil eingenommen werden?

Cialis wird in einer Dosierung mit fünf, zehn sowie 20 Milligramm Tadalafi angeboten und ist verschreibungspflichtig. Mit Einverständnis des behandelnden Arztes kann eine tägliche Einnahme von 2,5 Milligramm oder 5 Milligramm erfolgen. In einer Dosierung von zunächst 10 oder bei Bedarf 20 Milligramm wird das Tadalafi-Präparat gezielt idealerweise 30 bis 60 Minuten vor dem Geschlechtsverkehr eingenommen. In jedem Fall sind ärztliche Anweisungen und die Hinweise auf der Packungsbeilage zu beachten.

Tadalafil: Nebenwirkungen, Kontraindikationen & Wechselwirkungen

Nebenwirkungen

Grundsätzlich ist Tadalafil gut verträglich, dennoch kann es wie bei jedem anderen verschreibungspflichtigen Medikament auch manchmal zu Nebenwirkungen kommen. Wir haben die häufigsten für Sie zusammen getragen:

Häufige Nebenwirkungen Seltene Nebenwirkungen Sehr seltene Nebenwirkungen
Kopfschmerzen (ca. 14%) Muskel- und Rückenschmerzen (5%) Augenschmerzen
Sodbrennen (ca. 10%) Übelkeit Störungen des Farbsehens (ca 0,1%)
Hitzegefühl/Errötung Schwindel Beeinflussung des Blutdrucks

Das sogenannte "Blausehen" (bekannte Nebenwirkung von Viagra) kommt bei Tadalafil im Grunde genommen gar nicht vor, da der Wirkstoff eine geringe Affinität zu dem Isoenzym Phosphodiesterase 6 (ist in der Netzhaut vorhanden) aufweist.


Kontraindikationen (Gegenanzeigen)

Wann darf Tadalafil gar nicht eingenommen werden?

Nicht verwendet werden darf Tadalafil, wenn eine Überempfindlichkeit gegen diesen Wirkstoff besteht. Eine Anwendung kommt ebenfalls nicht in Frage, wenn gleichzeitig Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten eingenommen werden. Das sind Medikamente, die zur Hemmung verschiedener Botenstoffe insbesondere von Stresshormonen eingesetzt werden. Gleiches gilt bei gefäßerweiternden Medikamenten auf Nitro-Basis.

Zudem kann Tadalafil nicht bei gravierenden Erkrankungen der Leber und Nieren, sowie bei vielen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und bei Hypotonie (einem niedrigen Blutdruck) eingenommen werden.

Wechselwirkungen

Welche Wechselwirkungen mit anderen Mitteln können bei der Einnahme von Tadalafil auftreten?

Werden dennoch Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten oder gefäßerweiternde Medikamente auf Nitro-Basis gemeinsam mit Tadalafi eingenommen, kann es zu einem kritischen Abfall des Blutdrucks, Blutgerinnungsstörungen sowie einem bedenklichen Anstieg der Herzfrequenz kommen.

Eine weitere Wechselwirkung ist bei der gemeinsamen Einnahme mit Grapefruitsaft bekannt. Dabei kommt es zu einer Abbauverzögerung von Tadalafil im Organismus, was das Auftreten von Nebenwirkungen begünstigen kann.

Ergebnisse klinischer Studien

Tadalafil wirksamer als Vardenafil, Avanafil & Udenafil

Eine Studie, die ebenfalls die Wirksamkeit von Tadalafil bestätigt, wurde im Jahre 2013 von Wissenschaftlern der Chinesischen Universität in Hong Kong veröffentlicht.

Um zu ihren Resultaten zu gelangen, führten die Forscher eine Meta-Analyse durch. Das heißt, sie analysierten 118 vorhandene Studien, an denen insgesamt 31.195 Testpersonen teilnahmen.

In allen Studien wurden die PDE-5-Hemmer Tadalafil, Vardenafil, Avanafil und Udenafil mit einem Placebo verglichen. Dabei wurde stets eine nachweisbare Wirksamkeit der PDE-5-Hemmer gegenüber dem Placebo herausgestellt. Außerdem zeigten sich alle wirksamen Medikamente in etwa gleicher Weise gut verträglich sowie sicher in der Anwendung. Zudem fanden die Wissenschaftler aus Hong Kong über ihre Meta-Analyse heraus, dass im Vergleich miteinander Tadalafil die beste Wirksamkeit gefolgt von Vardenafil und mit etwas Abstand Udenafil zeigt.

Weitere Studie, die die Wirksamkeit von Tadalafil gegen Erektionsstörungen bestätigt

Aus Kanada kann in diesem Zusammenhang eine weitere Studie aufgeführt werden. Hier wurden von Urologen der Universität von Western Ontario 1.112 Männer mit leichten bis schweren Erektionsstörungen mit unterschiedlichen Ursachen ausgewählt. Die Testpersonen waren zwischen 22 und 82 Jahren alt und wurden nach einem randomisierten Verfahren also nach einer Zufallsauswahl in fünf Gruppen aufgeteilt.

In vier Gruppen wurde Tadalafil über einen Zeitraum von 12 Wochen in einer Tagesdosierung von 2,5, fünf, zehn oder 20 Milligramm vergeben. In einer weiteren Gruppe bekamen die Teilnehmer lediglich ein Placebo. Den Einnahmezeitpunkt konnten die Testpersonen selber nach Bedarf festlegen. Allerdings sollten sie dabei weder Nahrung noch Alkohol zuführen.

Am Anfang der Einnahmephase sowie an deren Ende wurde ihnen der Standard-Fragebogen "International Index of Erectile Function" vorgelegt. Dabei handelt es sich um einen Selbsttest mit fünf Fragen zur erektilen Funktion. Die Auswertung kann einem Wert zwischen 1 und 25 Punkten ergeben.

Verglichen mit den Angaben, die am Anfang gemacht wurden, lag das Ergebnis bei den Teilnehmern aus der 20-Milligramm-Gruppe 12 Wochen später um 7,9 Punkte höher. Zudem wurde von diesen Testpersonen angegeben, den Geschlechtsverkehr während der Einnahmeperiode in 75 Prozent der Fälle erfolgreich durchgeführt zu haben. 81 Prozent dieser Teilnehmer berichteten auch von einer verbesserten Erektion, während dies in der Placebo-Gruppe nur bei 35 Prozent der Fall war. Dabei wurde Tadalafil gut vertragen, wobei Kopfschmerzen und Verdauungsstörungen am häufigsten als Nebenwirkungen erwähnt wurden.

Griechische Studie zu Tadalafil bei benigner Prostatahyperplasie (gutartige Prostatavergrößerung)

Im Rahmen einer griechischen Arbeit, die an der Aristoteles Universität in Thessaloniki stattfand, wurden in der medizinischen Datenbank Medline 125 Referenz-Artikel zu den Suchbegriffen "Prostatavergrößerung" und "Phosphodiesterase-Hemmer" also PDE-5-Hemmer wie Tadalafil ausgewertet. Das Ergebnis hier war, dass in zahlreichen, nach hohen wissenschaftlichen Standards aufgebauten Studien eine Tagesdosis von 5 Milligramm Tadalafil mit einer deutlichen Verbesserung bei benigner Prostatahyperplasie oder gutartiger Prostatavergrößerung verbunden wurde.

Allerdings weisen die meisten Studien auch darauf hin, dass mit Tadalafil weder die maximale Harnflussmenge beeinflusst wird noch die in der Harnblase verbleibende Restharnmenge nach dem Entleeren.

Italienische Studie: Tadalafil erst ab einer höheren Dosierung bei pulmonaler Hypertonie wirksam

Pulmonale Hypertonie betrifft Krankheiten, die durch einen Anstieg des Blutdrucks im Lungenkreislauf entstehen.

Forscher der Universität von Bologna (Italien) untersuchten in einer Studie bei der 405 Patienten die Wirkung des PDE-5-Hemmers auf die Bluthochdruck-Erkrankung pulmonale Hypertonie. Sie kamen zu dem Resultat, dass eine signifikante Verbesserung der körperlichen Leistungsfähigkeit und Lebensqualität sowie ein Aufhalten der Verschlechterung von Symptomen bei einer Dosierung von 40 Milligramm feststellbar waren. Allerdings wurde auch diese Menge gut vertragen.

Einsatzmöglichkeiten von Tadalafil bei Erektionsstörungen und gleichzeitigem Diabetes

Ein mit der Hersteller-Firma Lilly verbundenes Forscherteam fand in einer Studie mit 216 Patienten heraus, dass Tadalafil ebenfalls gegen Erektionsstörungen bei Männern, die zusätzlich an einem Typ-1- oder Typ-2 Diabetes leiden, wirksam ist. Die Untersuchung zeigte darüber hinaus, dass Tadalafil auch in dieser Gruppe gut vertragen wird.

Cialis vs. Tadalafil Generika

Der Wirkstoff Tadalafil ist besser bekannt unter dem Namen Cialis. Das weltweit vermarktete Potenzmittel des US-amerikanischen Pharmakonzerns Lilly Pharma ist seit 2004 auch in der Schweiz zugelassen. Seit 2013 darf der Wirkstoff auch zur Behandlung einer gutartigen Prostatavergrößerung verwendet werden.

Bis November 2017 stand der Wirkstoff unter Patentschutz, seitdem haben auch andere Firmen das Recht, eigene Medikament mit Tadalafil als Wirkstoff zu produzieren und auf dem europäischen Markt zu verkaufen.

Für den Verbraucher bedeutet dies vor allem eine größere Auswahl an gleichwertigen Arzneimitteln zu weitaus günstigeren Preisen. Pharmaunternehmen können Tadalafil auf den Markt bringen, ohne selbst in die Forschung und Experimente mit dem Wirkstoff investieren zu müssen, und geben die Ersparnisse an den Kunden weiter. Echte Tadalafil-Generika sind deshalb vom Originalprodukt nur in unwesentlichen Punkten zu unterschieden, so etwas die Form, Farbe oder zugefügte Hilfsstoffe.

Das Generikum gilt as bioäquivalent, wenn es bei der Einnahme den gleichen Behandlungsverlauf beziehungsweise die gleiche Wirkung erzielt wie das Original. Wird es als bioäquivalent anerkannt, sind die Hersteller berechtigt, die Arznei offiziell zu verkaufen. Nach erfolgreicher Prüfung können die Generika auch in Online-Apotheken gekauft werden. In der Schweiz arbeitet der Verband intergenerika an einer Ausweitung des Generika-Marktes mit entsprechenden günstigeren Preisen für den Endverbraucher.

Quellen:

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