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Neben- und Wechselwirkungen vom PDE5-Hemmer Cialis

Cialis ist ein verschreibungspflichtiges Medikament zur Behandlung von Erektionsstörungen (erektiler Dysfunktion). Wie alle rezeptpflichtigen Arzneimittel kann Cialis bei einigen Anwender Nebenwirkungen hervorrufen oder - in Verbindung mit anderen Medikamenten - zu unerwünschten Wechselwirkungen führen. Cialis ist nicht für alle Patienten geeignet; nur wenn aus medizinischer Sicht nichts gegen eine Einnahme spricht (Gegenanzeigen), darf das Medikament verordnet werden.

Nebenwirkungen von Cialis

Jeder Wirkstoff, der in die biochemischen Prozesse des Körpers eingreift, kann bestimmte Nebenwirkungen hervorrufen. Diese Nebenwirkungen können unterschiedlich stark ausgeprägt sein, müssen jedoch nicht bei jedem Anwender auftreten.

Nebenwirkungen nach Häufigkeit

Häufige Nebenwirkungen (bei bis zu 10 von 100 Anwendern) sind Kopfschmerzen und Migräne, verstopfte Nase, Hitzegefühl, Rötungen des Gesichts oder Oberkörpers, Glieder- und Muskelschmerzen (vor allem in den Armen und Beinen), Rückenschmerzen oder Verdauungsstörungen. Diese Nebenwirkungen sind unangenehm und sollten durchaus ernst genommen werden, sind aber in der Regel harmlose Begleiterscheinungen.

Gelegentlich (bei bis zu 1 von 100 Anwendern) können allergische Reaktionen (einschließlich Hautausschlägen), Schwindelgefühle, Brustschmerzen, Sehstörungen (verschwommenes Bild), Nasenbluten oder Schweißausbrüche auftreten. Manchmal kommt es zu Bauchschmerzen, Übelkeit, saurem Aufstoßen oder Erbrechen, manche Patienten berichten von einem schnellen Herzschlag, Herzrhythmusstörungen, Blutdruckveränderungen oder geschwollenen Händen, Füßen oder Gelenken oder leiden an Müdigkeit, Ohrgeräuschen (Tinnitus) oder Atemproblemen.

Einige dieser Symptome behindern nicht nur das alltägliche Leben und das Wohlbefinden, sondern können ein Anzeichen für weitere Erkrankungen sein, die möglicherweise in Zusammenhang mit der Einnahme von Cialis stehen können. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, diese Nebenwirkungen umgehend dem Arzt mitzuteilen.

Die Nebenwirkungen von Cialis in tabellarischer Form:

Häufige Nebenwirkungen Gelegentliche Nebenwirkungen Seltene Nebenwirkungen
Kopfschmerzen Augenschmerzen Tinnitus
Hitzegefühl Schwindel Plötzliche Schwerhörigkeit
Rötung des Oberkörpers Bindehautentzündungen Krampfanfälle
Verdauungsstörungen Verschwommenes Sehen Ohnmacht
Verstopfte Nase Niedriger (Hypotonie) oder hoher Blutdruck (Hypertonie) Angststörungen

Zu den seltenen Nebenwirkungen (bei bis zu 1 von 1.000 Anwendern) gehören rote oder geschwollene Augen(-lider), Nesselsucht (gerötete, juckende Haut), vermehrtes Schwitzen, plötzliche Beeinträchtigung oder Verlust des Hörvermögens, Penisblutung oder Blut im Sperma, Ohnmacht oder Krampfanfälle und ein vorübergehender Gedächtnisverlust. Es gibt einige wenige Berichte über Patienten, die unter Cialis-Einnahme einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben, doch die meisten von ihnen hatten bereits vorher Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Selten kann es zu einer sehr langen (und eventuell schmerzhaften) Erektion kommen, die über mehr als 4 Stunden anhält. In diesem Fall ist sofort ein Arzt zu benachrichtigen und die Anwendung von Cialis zu stoppen. Das gilt ebenfalls bei einer - ebenfalls seltenen, aber möglichen - plötzlichen Verschlechterung oder einem Verlust der Sehfähigkeit eines oder beider Augen.

Nebenwirkungen bei bestimmten Patientengruppen

Mit zunehmendem Alter scheinen manche Nebenwirkungen häufiger einzutreten: Studien zeigen, dass Männer über 65 Jahre, die Cialis einnehmen, häufiger über Durchfall als Nebenwirkung berichten. Bei über 75-jährigen Anwendern kommt es häufiger zu Schwindel als Nebenwirkung.

Nebenwirkungen melden

Wenn Nebenwirkungen irgendwelcher Art auftreten, sollten diese dokumentiert und dem behandelnden Arzt, dem zuständigen medizinischen Fachpersonal oder dem Apotheker vor Ort mitgeteilt werden. Alternativ können Nebenwirkungen direkt dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte in Bonn oder dem Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel (Paul-Ehrlich-Institut) in Langen mitgeteilt werden.

Dies gilt einerseits für Nebenwirkungen, auf die bereits in der Packungsbeilage hingewiesen wurde und andererseits für unangenehme Begleiterscheinungen, die dort nicht genannt wurden.

Aufgrund der berichteten Nebenwirkungen kann der Arzt die Behandlung anpassen, zum Beispiel indem er die Dosierung verändert oder - falls erforderlich - von einer weiteren Einnahme dieses Präparates abrät.

Können Nebenwirkungen vermieden werden?

Zwar lassen sich Nebenwirkungen nicht bei jedem Anwender vermeiden, doch die richtige, auf den Patienten individuell abgestimmte Dosierung verringert die Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen. Voraussetzung für die ideale Einstellung des Medikaments ist die wahrheitsgemäße und vollständige Beantwortung der Fragen, die der Arzt im Rahmen des Untersuchungsgeprächs stellt. Ähnliches gilt für die Anwendung: Wer die Einnahmeanweisungen befolgt, erhöht nicht nur die Wirksamkeit des Medikaments, sondern senkt gleichzeitig das Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen.

Wechselwirkungen von Cialis

In Kombination mit anderen Wirkstoffen kann die Einnahme von Cialis zu unerwünschten Wechselwirkungen führen. Manche dieser Wechselwirkungen können so schwerwiegend sein, dass die gleichzeitige Einnahme dieser Medikamente nicht erlaubt ist. Deshalb darf Cialis nicht zusammen mit bestimmten Nitraten eingenommen werden, die in der Behandlung von Angina pectoris zum Einsatz kommen. Ebenfalls ausgeschlossen ist die Kombination von Cialis und Riociguat, einem Medikament zur Behandlung von pulmonaler arterieller und chronischer thromboembolischer pulmonaler Hypertonie.

Manche Arzneimittel dürfen nur nach sorgfältiger Abwägung durch den behandelnden Arzt in Kombination mit Cialis eingesetzt werden. Hierzu gehören Alpha-Blocker und andere Arzneimittel gegen Bluthochdruck, 5-Alpha-Reduktase-Hemmer, bestimmte Antiepileptika (Carbamazepin, Phenobarbital, Phenytoim), bestimmte Mittel gegen Pilzinfektionen (Itraconazol, Ketoconazol), Protasehemmer, bestimmte Antibiotika (Clarithromycin, Erythromycin, Rifampicin) sowie andere Arzneimittel, die zur Behandlung von erektilen Dysfunktionen eingesetzt werden.

Gegenanzeigen (Kontraindikationen) von Cialis

Die Einnahme von Cialis kann aus medizinischer Sicht nicht befürwortet werden, wenn der Anwender allergisch auf den in Cialis enthaltenen Wirkstoff Tadalafil oder einen anderen Bestandteil des Medikaments reagiert. Weitere Ausschlusskriterien für die Anwendung von Cialis sind schwere Herzerkrankungen (oder ein erlittener Herzinfarkt in den letzten 3 Monaten), ein niedriger oder unkontrolliert hoher Blutdruck, ein jemals erlittener "Schlaganfall des Auges" (NAION), ein erlittener Schlaganfall in den letzten 6 Monaten oder die Einnahme von bestimmten Medikamenten, die zu unerwünschten Wechselwirkungen führt.

Besonderer Vorsicht und einer ausführlichen Beratung durch den behandelnden Arzt vor der Einnahme von Cialis bedarf es, wenn der Anwender an einer schweren Leber- oder Nierenerkrankung, einem verformten Penis, einer Veränderung der roten Blutkörperchen (Sichelzellenanämie), Blutkrebs (Leukämie) oder Knochenmarkkrebs (multiples Myelom) leidet.

Häufig gestellte Fragen zu den Neben- und Wechselwirkungen von Cialis

Beeinflusst Cialis die Zeugungsfähigkeit?

Bei einigen Männern geht die Einnahme von Cialis mit einer Abnahme des Spermas einher. Dass diese Veränderung die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigt, ist jedoch unwahrscheinlich.

Wird die Verkehrstüchtigkeit oder Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinflusst?

Da es bei der Einnahme von Cialis zu Schwindelgefühlen und einem stark verlangsamten Reaktionsvermögen kommen kann, kann die Verkehrstüchtigkeit oder Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt sein. Deshalb ist das eigene Wohlbefinden vor Beginn einer solchen Tätigkeit stets sorgfältig zu überprüfen und diese nur auszuüben, wenn keine Beschwerden vorliegen.

Was ist zu tun, wenn Nebenwirkungen auftreten?

Treten unter der Anwendung von Cialis Nebenwirkungen auf, sind diese umgehend dem behandelnden Arzt oder dem Apotheker zu melden. In Kliniken ist das medizinische Fachpersonal der richtige Ansprechpartner. Es besteht zudem die Möglichkeit, Nebenwirkungen dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zu melden. Es sollten sowohl bekannte und noch nicht erwähnte Nebenwirkungen angezeigt werden. Die Anzeige von Nebenwirkungen ist wichtig, da jede Information zur Sicherheit eines Arzneimittels beitragen kann.

Wann ist es erforderlich Cialis abzusetzen?

Wenn schwerwiegende Nebenwirkungen auftreten, die massive gesundheitliche Folgen haben können, ist Cialis abzusetzen. Hierzu gehören allergische Reaktionen und anhaltende Erektionen (über mehr als 4 Stunden) sowie der plötzliche Verlust der Sehfähigkeit. Die genannten Nebenwirkungen treten allerdings selten auf. Gelegentlich kommt es zu Brustschmerzen - in diesem Fall ist die Behandlung ebenfalls sofort zu stoppen, da es sich hierbei um ein Symptom von Begleit- oder Folgeerkrankungen handeln kann.

Was passiert wenn die max. empfohlene Tagesdosis überschritten wird?

Wenn die maximal empfohlene Tagesdosis überschritten wurde, steigt das Risiko für Nebenwirkungen. In diesem Fall sollte ein Arzt informiert werden.

Treten bei der Einnahme von Cialis mit Alkohol Nebenwirkungen auf?

Durch übermäßiges Trinken von Alkohol, das zu einem Blutalkoholspiegel von 0,8 Promille oder mehr führt, steigt das Risiko für Schwindelgefühle beim Aufstehen. Darüber hinaus kann Alkohol den Blutdruck zeitweise senken und die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen. Deshalb ist von der gleichzeitigen Einnahme von Cialis und Alkohol abzuraten.

Treten bei der Einnahme von Cialis Sehstörungen wie bei Viagra auf (Blausehen)?

Farbsehstörungen wie das bei Viagra beobachtete "blaue Sehen" treten bei Cialis fast gar nicht auf, allerdings kann es durch die Einnahme von Cialis zu Sehstörungen wie verschwommenem Sehen oder einem Verlust der Sehfähigkeit kommen.

Quellen:

Aktualisiert am: 20.03.2017

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