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Chlamydien beim Mann

Chlamydien beim Mann gehören neben Gonorrhö (Tripper) zu den am meisten auftretenden Geschlechtskrankheiten weltweit. Angaben des Robert-Koch-Instituts zur Folge infizieren sich in Deutschland mehr als eine Millionen männliche Patienten mit dem Bakterium Chlamydia trachomatis. Hauptsächlich sind Männer unter 25 Jahren von dieser schmerzenden Erkrankung betroffen. Bei nachfolgenden Anzeichen ist ein umgehender Arztbesuch empfehlenswert.

Wie werden Chlamydia trachomatis (Serotyp D-K) übertragen?

Vorrangig infizieren sich Männer durch ungeschützten Geschlechtsverkehr mit dieser Erkrankung. Eine gemeinsame Nutzung von Sex-Spielzeug begünstigt die Ansteckung mit Chlamydia trachomatis. Das Bakterium tritt vorrangig in Vaginalsekret, Sperma, Urin, aber auch in den sogenannten Lusttropfen auf.

Entsprechend bedenklich sind folglich Praktiken, welche Sexualpartner einem direkten Kontakt mit infektiösen Körperflüssigkeiten oder Schleimhäuten aussetzen. Entsprechend sind Chlamydien auch durch Schmierinfektionen übertragbar. Die Inkubationszeit von Chlamydia trachomatis beträgt circa zwei bis sechs Wochen.

Welche Chlamydien Symptome treten bei Männern auf?

Chlamydien bei Männern verursachen nur in wenigen Fällen typische Symptome. Aufgrund dessen bleibt die Erkrankung oftmals lange unentdeckt. Mehr als 50 Prozent der infizierten Männer bemerkt keine typischen Anzeichen. Treten Anzeichen auf, sind sie sehr schmerzhaft. Betroffene Männer berichten in diesem Zusammenhang oft von Juckreiz, Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen. Auch gehört eitriger, schleimiger oder wässriger Ausfluss beim Wasserlassen zu möglichen Symptomen von Chlamydien. Das austretende Sekret ist gelb-grünlich gefärbt und riecht unangenehm. Vereinzelt ist der Ausschlag klar und weißlich.

Infizierte Männer weisen zudem häufig eine Harnröhrenentzündung auf. Diese geht einher mit ziehenden Schmerzen als auch einem starken Harndrang. Betroffene verspüren vereinzelt ein Brennen und Jucken in der Urethra (Harnröhre). In seltenen Fällen lösen Chlamydien zudem eine Nebenhodenentzündung beziehungsweise Schmerzen beim Anal- oder Vaginalverkehr aus. Infizieren sich Männer durch Oralverkehr, gehören akute Schluckbeschwerden oder Halsschmerzen zu typischen Symptomen einer Chlamydien Infektion.

Wie werden Chlamydien bei Männern diagnostiziert?

Im ersten Schritt erfragt der Arzt Details zu aktuellen Beschwerden. Erhärtet sich der Verdacht auf Chlamydien, wird eine körperliche Untersuchung folgen. Eine Infektion mit Chlamydia trachomatis lässt sich mithilfe eines Abstriches aus dem Bereich der tiefen Harnröhre nachweisen. Der Arzt lässt diesen in einem Labor überprüfen. Aufgrund dessen ist es sinnvoll einen Arzt auch dann zu konsultieren, wenn oben beschrieben Symptome lediglich in abgeschwächter Form auftreten.

Vereinzelt sendet der Urologe zudem eine Urinprobe ein. Zu beachten ist, dass hierzu nicht der Mittelstrahlurin, sondern der zuerst austretende Urin zu nutzen ist. Von beiden Proben ist es mithilfe vom PCR möglich, Erbmaterial von Chlamydia trachomatis nachzuweisen.

Darüber hinaus ist es möglich, mithilfe eines Bluttestes Chlamydien nachzuweisen. Diese Methode eignet sich jedoch nur, um Folgeerkrankungen der Infektion zu diagnostizieren, da die Antikörper erst sechs bis acht Wochen nach einer Infektion nachweisbar sind. Der Chlamydien Bluttest dient beispielsweise der Klärung einer möglichen Unfruchtbarkeit beim Mann. Zur Akutdiagnostik sind oben beschrieben Chlamydien Tests vorzuziehen.

Alternativ dazu steht Männern heute eine breite Auswahl an Chlamydien Selbsttests zur Verfügung. Unabhängig vom Hersteller dienen alle Schnelltests der Identifikation des Erregers Chlamydia trachomatis. Erhältlich sind diese Selbsttests in Apotheken. Oftmals enthalten sie Teststäbchen, welche bis zu zwei Zentimeter tief in die Harnröhre einzuführen sind. Zur Verordnung eines Medikaments gegen Chlamydien eignen sich dieses Tests aufgrund der hohen Fehlerquote jedoch nicht.

Die Kosten für ärztliche Chlamydien Tests sind von den Patienten selbst zu zahlen. Dies gilt auch für gesetzlich versicherte Männer. Urologen stellen diesbezüglich Informationen zur Verfügung. Liegt jedoch eine ärztlich Verordnung für einen Chlamydien Test vor, ist die ärztliche Diagnose inklusive Test kostenfrei.

Wie werden Chlamydien bei Männern behandelt?

Chlamydien bei Männern können mithilfe von Antibiotika gezielt und effizient behandelt werden. Je früher die medikamentöse Therapie beginnt, umso besser lassen sich mögliche Komplikationen oder bleibende Schäden vermeiden. In den meisten Fällen ist das Antibiotikum Azithromycin, aus der Wirkstoffgruppe der Tetrazykline, angezeigt. Patienten nehmen einmalig zwei Tabletten (insgesamt 500 Milligramm) ein.

Azithromycin Doxycyclin
Azithromycin verpackung Doxycycin side view large
Hersteller: Teva Actavis
Wirkstoff: Azithromycin Doxycyclin
Dosierung: 250mg/500mg 100mg
Darreichungsform: Kapseln/Tabletten Kapseln
Einnahme: einmalig 2 Tabletten 2x täglich / 7 Tage lang
Weitere Informationen Weitere Informationen

Handelt es sich um eine anale Chlamydien Infektion ist das Antibiotikum Doxycyclin, ein Makrolid, indiziert. In einem Zeitraum von sieben Tagen nehmen Männer täglich eine Filmtablette á 100 Milligramm des aktiven Wirkstoffes ein. Unabhängig von der Ausprägung der Infektion empfiehlt sich die gleichzeitige Behandlung des Sexualpartners. Im anderen Fall besteht die Gefahr einer sogenannten "Ping-Pong-Infektion". Hierbei stecken sich beide Partner wiederholt gegenseitig.

Gleichzeitig ist während der Antibiotika-Kur als auch in den darauf folgenden sieben Wochen auf sexuelle Kontakte zu verzichten. Im anderen Fall besteht hier die Gefahr einer erneuten Infektion. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn die Partnerin schwanger ist. Neugeborene können sich über den Geburtskanal mit Chlamydien infizieren.

Welche Folgen haben unbehandelte Chlamydien-Infektionen?

Zu beachten ist, dass diese Symptome bei Männern oftmals innerhalb weniger Tage wieder abklingen. Es handelt sich dabei nicht um ein Abklingen der Chlamydien Infektion, sondern um einen Hinweis darauf, dass sich das Bakterium weiter im männlichen Organismus ausbreitet. Um möglichen Langzeitschäden frühzeitig vorzubeugen, sollten sich Betroffene bei Verdacht auf Chlamydien vom Urologen testen lassen.

Bleibt die Behandlung dieser Geschlechtserkrankung aus, können sich Komplikationen wie reaktive Arthritis oder Unfruchtbarkeit. Letzteres tritt vor allem dann auf wenn die Erreger Nebenhoden oder Prostata befallen. In Abhängigkeit von den sexuellen Praktiken besteht bei eine nicht behandelten Infektion zudem die Gefahr von unangenehmen Entzündungen im Rachen- oder Analbereich. Vereinzelt entstehen Bindehautentzündungen.

Ist der Analbereich infiziert, besteht die Gefahr von schmerzhaften Eitergängen und -ansammlungen (Fisteln und Abszesse) im After. Diese Krankheitserscheinungen müssen durch Chirurgen operativ entfernt werden. Zu beachten ist weiterhin, dass eine Chlamydien Infektion das Risiko für eine Ansteckung mit HIV erhöht. Einerseits sind die Schleimhäute im Anal- und Oralbereich durchlässiger für HIV. Zudem dringen die Immunzellen, welche Zielzellen für HIV sind, in das sogenannte Entzündungsgebiet ein.

Wie können Männer Chlamydien vorbeugen?

Bis heute ist nur eine wirksame Methode zum Schutz vor Chlamydien bekannt. Es handelt sich hierbei um Kondome, die bei Oral- als auch Analverkehr zum Einsatz kommen. Werden diese mechanischen Kontrazeptiva konsequent und vor allem sachgerecht angewendet, dienen sie dem optimalen Schutz vor Geschlechtskrankheiten. Dies gilt vor allem dann, wenn die Sexualpartner häufige wechseln.

Quellen:

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