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Tipps gegen Herpes - die richtige Behandlung mit Hausmitteln

Veröffentlicht in Sex & Liebe 25 Nov, 2015

Ob Lippenherpes oder Genitalherpes, wer einmal an dem Virus erkrankt ist, trägt es ein Leben lang in sich. Wie oft erneut Symptome ausbrechen ist individuell verschieden. Für Patienten, die unter häufigen Ausbrüchen leiden, haben wir die besten Tipps zur Linderung der Beschwerden zusammengefasst.

Zink und Vitamin C


Zink und Vitamin C sollen eine wichtige Rolle bei der Wundheilung spielen. Entzündungen wird vorgebeugt und Risswunden oder Abschürfungen schneller geheilt. Besonders Zink bzw. Zinksalben bieten einen abdeckenden Schutz der Herpeswunde. Gleichzeitig wirkt es kühlend, keimabtötend und zieht die Wunde zusammen. Die beste Wirkung erzielen Zink und Vitamin C jedoch zu Beginn, bevor die Bläschenbildung einsetzt.

Rote Meeresalgen


Rote Meeresalgen aus Irland regen die körpereigene Immunreaktion an. Gerade der Herpesvirus verbreitet sich durch, indem die Immunreaktion der Wirtszelle ausgeschaltet wird. Die Algen sollen es ermöglichen, dass der Körper das feindliche Virus erkennt und bekämpft.

Gewürznelken


Aufgrund des enthaltenen Eugeniin, wirken Gewürznelken antiviral und antioxidativ. Auf diese Weise kann es das Herpes-Virus beeinträchtigen und bekämpfen. Eine Studie aus dem Jahr 1998 konnte den wirksamen Effekt des Gewürzes bei Herpes sogar nachweisen.

Aloe Vera


Auch die Wirkung von Aloe Vera wurde in Studien untersucht. Demnach soll die Pflanze gerade bei Genitalherpes helfen. Ergebnisse zeigten eine schnellere Heilung der offenen Herpeswunden als bei einer Placebocreme. Je höher die Konzentration einer Creme, umso besser wirkt diese.

Knoblauch


Knoblauch sollte besonders zu Beginn des Herpesausbruchs angewandt werden. Zeigt sich das erste Kribbeln, sollte die entsprechende Stelle mit einer Knoblauchzehe eingerieben werden. Dies bekämpft nicht nur vorhandene Herpesbläschen, es soll auch deren Entwicklung vorbeugen. Knoblauch wirkt vor allem antibakteriell und antiviral, jedoch nur vor dem Erscheinen richtiger Bläschen, da diese durch die Anwendung platzen können.

Melisse


Melisse bzw. spezielle die Zitronenmelisse gilt als besonders hilfreich gegen Herpes. Bereits deutsche Wissenschaftler konnten deren heilende Wirkung bestätigen. Etwas Melissenöl auf der Wunde aufgetragen, reduziert bereits nach kurzer Zeit die Rötungen und Schwellungen. Bei einer frühzeitigen Anwendung können sogar bis zu 90% der Viren vor dem Eindringen in Zellen abgehalten werden.

Teebaumöl


Teebaumöl wirkt antimikrobiell und desinfizierend. Eine Lösung wird einfach auf die Herpeswunden getropft. Zu Beginn des Ausbruchs kann das Öl verhindern, dass sich überhaupt Bläschen bilden. Das Extrakt sollte etwa stündlich vorsichtig mit einem Wattestäbchen aufgetragen werden.

Honig


Honig oder der von Bienen hergestellte Stoff Propolis können auch zum Einsatz kommen. Bisher fehlen zwar endgültige Nachweise derer Wirkung durch Doppelblindstudien, doch viele Patienten berichten von positiven Effekten. Honig- oder Propolisextrakte führen gerade bei Genitalherpes zu einem schnelleren Abklingen der Beschwerden. Gerade Manuka-Honig wird eine besonders starke Wirkung nachgesagt.

Kühlung


Herpeswunden sollten regelmäßig gekühlt werden, um Schmerzen und Schwellungen zu lindern. Die Bläschen selbst können damit nicht bekämpft werden, allerdings gehen die Beschwerden zurück. Ob man nun auf kühlende Gels, den kalten Löffel oder einen Eiswürfel zurückgreift, wichtig ist die Bläschen nicht zum Platzen zu bringen. Gerade Fettsalben sind daher ungeeignet.

Berührung meiden


Egal ob Patienten an Lippen- oder Genitalherpes leiden. An den Herpeswunden und insbesondere den Bläschen sollte nicht herumgedrückt werden. Vermeiden Sie die Berührung der betroffenen Stellen, so können Bakterien an die Entzündungen gelangen oder die Bläschen platzen. Durch das Platzen kann wiederum die infektiöse Flüssigkeit austreten und noch mehr Körperstellen befallen.

nicht austrocken


Einige Hausmittel sind aufgrund ihrer austrocknenden Wirkung sehr beliebt. Allerdings kann eine Austrocknung bei Herpes die Heilung sogar verlangsamen. Besonders schwierig, dass die heilende Krustendeckel über den Bläschen entfernt werden kann. Daher sollte auf angebliche Wundermittel, wie Zahnpaste, Essig oder Alkohol, lieber verzichtet werden.

Auslöser meiden


Es gibt bestimmte Umwelteinflüsse und Faktoren, die den erneuten Ausbruch des Herpes-Virus begünstigen. Entsprechend sollten sich Patienten die Zeit nehmen, auf solche Faktoren zu achten und genau zu analysieren unter welchen Lebensumständen der Ausbruch erfolgt. Häufig zählen hierzu Stress, Ekel, Hitze, Kälte oder Hormonschwankungen. Solche Faktoren sollten entsprechend vermieden werden.

Immunsystem stärken


Herpes tritt besonders häufig auf, wenn das Immunsystem das Patienten geschwächt. Solche Situationen bieten quasi eine direkte Einladung für den Virus Zellen zu befallen und sich zu verbreiten. Aufgrund des geschwächten Immunsystems kann sich der Körper auch nur schwer dagegen wehren. Daher ist es besonders wichtig das Immunsystem zu starken, um erneute Ausbrüche weitgehend zu vermeiden. Hierbei spielt auch die Vermeidung von Stress eine Rolle.


Wenn die üblichen Hausmittel nicht ausreichen um den Herpes effektiv zu bekämpfen, kann eine medikamentöse Behandlung mit Wirkstoffen wie Aciclovir, Valtrex oder Famvir helfen. Diese dämmen gezielt den Virus ein und bekämpfen die Beschwerden. Doch auch Medikamente können den Virus nicht vollständig heilen, sie können allerdings dabei helfen, erneute Ausbrüche in bestimmtem Ausmaß zu vermeiden.

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