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Birgt Sex mit einem unbeschnittenen Mann mehr Risiken auf Geschlechtskrankheiten?

Veröffentlicht in Sex & Liebe 27 Jan, 2015

Beschneidung bei Männern galt bisher eher als eine ästhetische oder religiöse Frage, neuere Studien zeigen allerdings, dass unbeschnittene Männer tatsächlich ein höheres Risiko haben, sich mit einer Geschlechtskrankheit zu infizieren und diese dann zu übertragen. Wir haben die wichtigsten Infos zu diesem intimen Thema für Sie zusammengefasst.

Die tatsächlichen Vorteile einer Beschneidung

Ärzte weisen schon seit einigen Jahren darauf hin, dass eine Beschneidung das Risiko einer Harnröhreninfektion deutlich mindert. Nun wurde allerdings deutlich, dass sich auch das Risiko einer Infektion mit sexuell übertragbaren Krankheiten wie beispielsweise Chlamydien, Genitalwarzen oder HIV senkt. Das amerikanische Zentrum für Gesundheitsvorsorge hat daher sogar eine neue Empfehlung für junge Eltern veröffentlicht. Ärzte werden angehalten, unentschlossene Eltern auch auf diesen Aspekt hinzuweisen, wenn es um die Beschneidung eines Sohnes geht.

Aus dieser Erkenntnis folgt natürlich, dass unbeschnittene Männer, die sich eher anstecken, Geschlechtskrankheiten auch eher übertragen können. Experten warnen allerdings deutlich, dass Vorsicht auch bei beschnittenen Männern walten sollte. Auf Kondome sollten Sie immer erst verzichten, wenn Sie in einer monogamen Beziehung sind und sich beide testen ließen – egal ob Ihr Partner beschnitten ist oder nicht.

Wohin geht der Trend in Sachen Beschneidung?

Tatsächlich entscheiden sich immer weniger Eltern dazu, ihren Sohn beschneiden zu lassen. Während im Jahr 1979 noch etwa 65% der Jungen der Prozedur unterzogen wurden, sind es heute nur noch etwa 58%. Eine Beschneidung ist natürlich auch bei erwachsenen Männern noch möglich und kann relativ unkompliziert mit einer örtlichen Betäubung durchgeführt werden. Die Kosten werden von der Krankenkasse allerdings nur bei einer medizinischen Notwendigkeit übernommen.

Was sollte man immer beachten um sich vor sexuell übertragbaren Krankheiten zu schützen?

Kondome sind selbstverständlich gerade bei einer neuen Bekanntschaft besonders wichtig. Richtig angewendet schützen Sie vor ungewollten Schwangerschaften und der Übertragung von Geschlechtskrankheiten. Viele Menschen vergessen dabei leider, dass sich Infektionen auch bei Oral- und Analverkehr sowie beim gemeinsamen Nutzen von Sexspielzeug übertragen können. Um absolut sicherzugehen, sollten Sie daher immer offen mit Ihren Partnern über Ihre sexuelle Vergangenheit sprechen und gemeinsam überlegen, wie Sie sich am besten schützen können. Möchten Sie in einer Partnerschaft auf Kondome verzichten, dann sollten Sie sich am besten zuerst beide testen lassen. Bedenken Sie außerdem, dass viele Geschlechtskrankheiten gerade zu Anfang nicht unbedingt Symptome zeigen müssen. Dass Sie keine Beschwerden haben, muss daher nicht unbedingt heißen, dass Sie auch gesund sind – nur ein Test kann hier ein klares Ergebnis liefern!

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