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Um was sorgen sich deutsche Männer mehr - ihre Autos oder ihre Gesundheit?

Veröffentlicht in News & Forschung 03 Dez, 2014

Der Deutsche ist nicht wirklich glücklich, bis er sich mit Ängsten und Sorgen quälen kann. Dies gilt nicht nur für den Zustand der Welt, sondern auch für die eigene Gesundheit: Einer Umfrage der DAK-Gesundheit zufolge, haben 69 Prozent der Deutschen Angst davor, an einem bösartigen Tumor zu erkranken. Auf den weiteren Plätzen folgen Demenzerkrankungen wie Alzheimer und schwere Unfälle mit je 49 Prozent. Weitere Angstszenarios umfassten Schlaganfälle (47 Prozent) und Herzinfarkte (40 Prozent). Selbst Ebola versetzt noch fast jeden Dritten (32 Prozent) in Angst und Schrecken.

Männer sind Vorsorgemuffel

Doch obwohl Krebs das größte Schreckgespenst der deutschen Phantasie ist, treibt es längst nicht jeden auch wirklich zum Arzt: Nicht einmal die Hälfte der gefragten Männer (45 Prozent) gab an, regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Bei den Frauen waren es immerhin 69 Prozent, die sich regelmäßig durchchecken lassen. Sprecher Dieter Carius von der DAK-Gesundheit brachte es auf den Punkt: "Deutsche Männer kümmern sich lieber um den Zustand ihrer Autos als um die eigene Gesundheit". Dabei sei die Angst vor Krebs nicht einmal unberechtigt, denn immerhin stirbt jeder vierte Deutsche an einem Krebsleiden.

Ein Volk von Sportfanatikern?

Glaubt man der Umfrage, sind die Deutschen ein Volk der Sportler und Fitnessfreaks: Den eigenen Angaben zufolge trieben 80 Prozent der Befragten regelmäßig Sport. Zugleich trinken 79 Prozent nur wenig Alkohol und 78% achten auf eine gesunde Ernährung. Wie dies zur ständig steigenden Zahl der Übergewichtigen und Fettleibigen in Deutschland passt, sei dahin gestellt. Allerdings gaben auch 68% an, sich geistig fit zu halten indem sie lesen. Ob damit Thomas Mann oder Das Goldene Blatt gemeint war, ist jedoch nicht klar.

Der Norden ist fit, der Osten weniger

Ob es an der frischen Luft am Meer und in den Bergen liegt? Vor allem die Schleswig-Holsteiner fühlten sich der Umfrage zufolge gesund - bei ihnen waren es ganze 95 Prozent. Dies passt zum kürzlich veröffentlichen "Glücksatlas" wonach im hohen Norden auch die glücklichsten Deutschen wohnen.

An zweiter Stelle folgten die Süddeutschen in Bayern und Baden-Württemberg mit je 90 Prozent. Weniger zufrieden mit ihrer Gesundheit waren hingegen die Menschen in Thüringen (85), Sachsen (83) und Sachsen-Anhalt (80 Prozent). Dies lag unter dem deutschen Durchschnitt von 88 Prozent.

Aufgeschlüsselt nach Bundesländern ängstigten sich vor allem die Saarländer vor Krebs, der mit 79% die Liste der am meisten gefürchteten Krankheiten anführte. In Hessen dagegen lagen schwere Unfälle mit 58 Prozent an der Spitze. Ob dies dem besonders rasanten Fahrstil der Hessen geschuldet ist, wurde nicht beantwortet.

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