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Herzbericht 2014

Veröffentlicht in News & Forschung 03 Jun, 2015

Die Deutsche Herzstiftung hat auch im Jahr 2014 wieder einen Herzbericht herausgebracht, um über die wichtigsten Entwicklungen im Bereich Gesundheit und Forschung zu informieren. Interessant ist dabei vor allem die deutlich gesunkene Todesrate, aber auch die Tatsache, dass sich die Statistiken in den unterschiedlichen Bundesländern deutlich unterscheiden.

Der positive Einfluss neuer Behandlungsmethoden


Erfreulicherweise wurde festgestellt, dass die Todesrate bei akuten Herzinfarkten in den letzten 20 Jahren in Deutschland um etwa 40% zurückgegangen ist. Der Statistik nach starben im Jahr 1992 noch durchschnittlich 108,9 Menschen an einem akuten Herzinfarkt während es im Jahr 2012 nur noch 65,2 Patienten waren. Grund für diesen Trend sind zum Beispiel die neuen Behandlungsmethoden und Medikamente, die es nun auf dem Markt gibt. Ticagrelor beispielsweise ist auch unter dem Namen Brilique bekannt und wird seit Ende 2010 eingesetzt, um das Risiko von Folgeerkrankungen und Herzinfarkten zu senken.

Weiterhin trägt natürlich auch das deutlich bessere Notarztsystem dazu bei, dass Patienten mit akuten Herzinfarkten schneller und effektiver behandelt werden können.

Welche regionalen Unterschiede gibt es?


Tatsächlich sind die Unterschiede im Bereich der Sterblichkeit von Patienten mit einem akuten Herzinfarkt signifikant. Die Bundesländer mit besonders vielen Todesfällen liegen dabei vor allem im Osten des Landes. So starben in Brandenburg durchschnittlich 105 Menschen unter 100.000 Einwohnern an einem Herzinfarkt während es in Sachsen-Anhalt 103 und in Sachsen 94 waren. In Schleswig-Holstein hingegen starben von 100.000 Anwohnern nur 46 Menschen an einem Herzinfarkt.

Gibt es unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Patienten?


Große Unterschiede zeigte der Herzbericht auch zwischen den Geschlechtern. Genau wie in den Vorjahren wurde im Jahr 2012 bei Frauen eine deutlich höhere Sterblichkeit als bei Männern ermitteln. Ganze 10.604 Frauen starben in 2012 an Vorhofflimmern und Vorhofflattern während es nur 5196 Männer waren – weniger als die Hälfte. Ähnlich sieht es bei Klappenkrankheiten aus, an ihnen starben 9.312 Frauen aber nur 5.624 Männer.

Was kann man aus den Ergebnissen des Herzberichtes lernen?


Leider sind Herzinfarkte und andere ernsthafte Folgeerkrankungen von Herz-Kreislauf-Beschwerden (z.B. Bluthochdruck, Diabetes) trotz der positiven Entwicklung noch immer keine Seltenheit. Gerade Personen, die erblich vorbelastet sind oder an Übergewicht leiden, sollten daher unbedingt in ihre Gesundheit investieren und ihre Ernährung kritisch unter die Lupe nehmen. Fetthaltige Speisen, Rauchen sowie ein Mangel an Bewegung können das Risiko eines Herzinfarktes nämlich deutlich steigern!

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