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Warum der Hase besser rammeln kann

Veröffentlicht in News & Forschung 20 Apr, 2014

Rammeln wie die Karnickel – ja das würden wir wohl gerne. Doch nicht umsonst wurde nicht der Mensch, sondern der Hase als Symbol der Fruchtbarkeit auserkoren. Und niemand konnte ihm in den letzen Jahrtausenden den Rang ablaufen. An Ostern nimmt das allzeit willige Tierchen eine ganz besondere Stellung ein: es ist Frühling, das Zentrum der Fruchtbarkeit. In unserer beigefügten Infografik zu Ehren des Osterhasen, können Sie sehen, dass das nur einer der Gründe ist, warum der kleine Fortpflanzungsgott über die Jahre hinweg langsam zu unserem Wahrzeichen für Ostern wurde.

Die Fruchtbarkeit der Osterhasen

Ein normaler Feldhase lebt im Durchschnitt acht Jahre und kann in dieser Zeit pro Jahr drei bis vier Mal werfen. Pro Wurf kann eine Häsin dabei ein bis fünf Junge gebären. Eine Häsin alleine kann also in ihrem Leben durchaus bis zu 66 Junge werfen. Das hiervon nur die Hälfte das erste Jahr überstehen, sei mal außen vor gelassen, denn "produziert" werden sie erstmal und darum geht es ja im Rennen um den Fruchtbarkeitspokal.

Schieben wir es auf unseren Körper

Sicherlich hat der Mensch dem Hasen gegenüber einige Nachteile. So muss sich der Feldhase beispielsweise kaum um die Jungen kümmern. Sie gelten als Nestflüchter. Die Mutter schaut am Tag nur etwa zwei Mal nach Ihren Jungen, um Sie zu säugen. Davon können wir Menschen natürlich nur träumen. Außerdem fällt es Hasen viel leichter überhaupt schwanger zu werden, da ihr Eisprung erst durch den Geschlechtsakt ausgelöst wird. Damit ist eine erfolgreiche Befruchtung schon fast garantiert.

Wer nichts will, der nichts kann

Trotz all dieser Nachteile hätte der Mensch potentiell durchaus die Möglichkeiten das neue Fruchtbarkeitssymbol Ostern zu werden. Vielleicht nicht unbedingt in der Anzahl der geborenen Kinder – eine Frau wirft nun mal nicht wie der Hase einfach 5 Babys am Stück - aber durchaus in der Anzahl der Schwangerschaften. Würde die Durchschnittsfrau ca. 20 Mal im Leben schwanger werden, hätte man die rammelnden Hasen schon eingeholt. Nicht einfach, aber machbar – oder? Die bisher kinderreichste deutsche Mutter aller Zeiten hat sogar 53 Kinder geboren.

Immer eine Hasenlänge voraus

Doch Fruchtbarkeit steht beim Menschen schon lange nicht mehr an erster Stelle. Die Karriere hat Vorrang, die Unabhängigkeit wiegt mehr. Ein fruchtbarer Frauenkörper ist heute kein Schönheitsideal mehr, sondern ein Knochengestell, das sicher keinen harten Winter überstehen würde. Und erst recht keine 20 Schwangerschaften. Wir wollen vielleicht rammeln wie die Hasen, aber unser stets effektiv denkender, deutscher Verstand siegt über die natürlichen Instinkte. Und so bleibt uns der Hase immer eine Hasenlänge voraus.

Am Ende bleibt es zwar ein verlorenes Rennen, doch trotz der Niederlage kann man sich vom Hasen noch einiges abschauen. Manchmal ist es gar nicht so schlecht den Stress auch mal hinter sich lassen, die Gedanken abzuschalten und einfach mal Hase zu sein und das zu tun, was er am besten kann.

Das Team vom 121doc Blog wünscht Ihnen ein frohes Osterfest.

Fakten zum Osterhasen
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