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Diagnose-Armband - Google forscht mit künstlicher Haut

Veröffentlicht in News & Forschung 13 Feb, 2015

Google macht auch vor bahnbrechenden medizinischen Erfindungen keinen Halt. Mit einem Diagnose-Armband will der Suchmaschinen-Riese in Zukunft die Gesundheitsbranche revolutionieren. Was das Armband kann, haben wir für Sie herausgefunden.

Was kann das Diagnose-Armband?


Die Forschungsabteilung Google X arbeitet an einem Diagnose-Armband zur Erkennung bestimmter Krankheiten, wie Krebs oder Herzinfarkte. Das System basiert auf Nanopartikel, die in Kombination mit dem Armband ein Frühwarnsystem darstellen. Die Entwicklung von Krebszellen oder ein drohender Infarkt sollen noch vor dem Eintreten von Symptomen erkannt werden. Da besonders eine schnelle Behandlung die Erfolgschancen von Patienten deutlich erhöhen kann, könnte damit die Gesundheitswelt revolutioniert werden.

Wie funktioniert das Google-Armband?


Die Früherkennung des Armbands funktioniert über eine Kombination aus magnetischen Nanopartikeln und dem ebenfalls magnetischem Armband. Zu Beginn werden die Nanopartikel über eine Tablette dem Körper zugeführt. Diese Partikel sind kleiner als Blutkörperchen und verteilen sich ganz natürlich über den Blutfluss. Entdecken die Partikel krankhafte Zellen, heften sie sich an diese und Leuchten auf. Über das Leuchten geben Sie ein Signal an das Armband und können über den Magneten eingesammelt zu werden um die gesammelten Daten auszuwerten. Andrew Conrad, Leiter der Abteilung für Biowissenschaften, erklärt die Funktionsweise in einem Video persönlich.


© The Atlantic


Wieso züchtet Google Haut?


Was hat das Armband nun mit künstlicher Menschenhaut zu tun? Da die Nanopartikel an den krankhaften Zellen aufleuchten sollen, muss Google nun das Zusammenspiel von Licht und Haut untersuchen. Um zu verstehen, wie das Licht durch Haut geleitet wird und wie sich bestimmte Hauttypen verhalten, testet Google das Verfahren an künstlicher Haut. Dafür hat das Forschungslabor Arme mit einer Kombination aus künstlicher und natürlicher Haut nachgebaut. Die natürlichen Hautzellen kommen dabei von freiwilligen Spendern. Die Arme sollen in den Eigenschaften der Autofluoreszenz und Biochemie einen echten menschlichen Arm entsprechen.


Wann das Forschungslabor Google X das Diagnose-Armband endgültig fertigstellt, wie es aussehen soll oder weitere Einzelheiten sind noch nicht geklärt. Nur eines steht bereits fest, wenn das Frühwarnsystem funktioniert, wird das den Gesundheitsmarkt verändern. Für manche Patienten bleibt jedoch eine Sorge – besitzt Google dann noch mehr Daten von mir?

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