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Ein schlaffes Land? - Impotenz in Deutschland

Veröffentlicht in Männergesundheit 17 Nov, 2014

Ihre Traumfrau liegt vor Ihnen im Bett und verwöhnt Sie mit heißen Küssen. Alles ist perfekt, alle Ihre Gedanken gehen nur in eine Richtung, die Vorfreude steigt, alle Systeme fahren auf Hochtouren. Alle bis auf Eines. Das wichtigste Instrument beim Geschlechtsverkehr kommt leider nicht wie geplant aus den Startlöchern. Probleme mit der Potenz sind oft mit Scham verbunden, dabei tritt es häufiger auf, als viele denken.

In Deutschland alleine sind 4,5 Millionen Männer von Impotenz betroffen. Die Häufigkeit steigt dabei mit zunehmenden Alter. Potenzprobleme sind eines der totgeschwiegenen Themen unter Männern, dass am besten sofort wieder dahin verschwindet, wo es hergekommen ist. Aber woher kommt Impotenz überhaupt?

Stress im Alltag macht schlapp

Stress ist einer der größten Feinde der Potenz. Viele Termine und ein stressiger Arbeitsalltag werden oft am Abend mit ins Bett gebracht. Wenn der Kopf noch ganz wo anders ist, kann es schnell passieren, dass der Begatter nicht so will, wie man gerne hätte.

Ein anderer Stressfaktor ist die Angst zu Versagen und der Druck der daraus entsteht. Sollte es vorab schon einmal zu Potenzproblemen gekommen sein, passiert es schnell, dass der Erwartungsdruck und die Versagensangst auf sich selber wachsen. So gerät man schnell in einen Teufelskreislauf, aus dem man nur schwer von alleine wieder entkommen kann.

Chronische Krankheiten in Deutschland

Vor allem in den letzten Jahren haben sich die chronischen Erkrankungen in Deutschland immer weiter ausgebreitet. Dazu gehören vor allem Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und Herzkreislauferkrankungen. Alle diese Konditionen können eine Ursache für Impotenz darstellen. Aber auch zu hoher Alkoholkonsum oder starkes Rauchen, kann Steifes ganz schnell schlaff werden lassen. Ein gesundes Gewicht, ausreichende Bewegung und eine Reduktion von Alkohol und Zigaretten sind oftmals schon die beste Lösung gegen Potenzprobleme.

Impotenz kann sogar eine Ehe annullieren

Selbst die katholische Kirche nimmt das Thema der Impotenz sehr ernst. Zwar dürfen Ehen noch immer nicht kirchlich geschieden werden, doch bei Vorliegen von Impotenz ist die Frau dazu berechtigt, eine Ehe annullieren zu lassen. Bereits im Mittelalter wurde dieses Kirchenrecht sehr häufig genutzt. Um das zu verhindern, gab es allen möglichen Aberglauben, der angeblich gegen Impotenz helfen sollte. So wurde ab dem 6. Jahrhundert das Schlafgemacht mit Fischgalle ausgeräuchert, um die Potenzstörungen in die Luft zu schlagen. Denn am Ende ist es gar nicht so einfach, einem Mann seine Potenzstörungen vor anderen nachzuweisen. In Frankreich war ein vom Gericht verordneter Beischlaf vor Augenzeugen eine Zeit lang Gang und Gäbe. Erst ab dem 17. Jahrhundert gab es qualitativere medizinische Gutachten, die die Anzahl der annullierten Ehen deutlich zurückgehen ließen.

Die richtige Behandlung von Impotenz

Kleine Erfolge gegen Impotenz können bereits durch die richtige Ernährung erzielt werden. Austern, Bananen oder Ingwer gelten als effektive Potenzsteigernde Lebensmittel, die dem Ganzen das letzte nötige Tröpfchen verleihen.

Es gibt auch einige rezeptfreie Potenzmittel aus der Apotheke, die bereits Erfolge versprechen.

Am wirksamsten gegen Impotenz sind allerdings verschreibungspflichtige Medikamente, wie das allseits bekannte Potenzmittel Viagra. In Deutschland mittlerweile am beliebtesten ist allerdings Cialis. Das liegt wahrscheinlich an der langen Wirkungsdauer von Cialis. Im Gegensatz zu Viagra, das nur 4-5 Stunden wirkt, glänzt Cialis mit einer Wirkungsdauer von bis zu 36 Stunden.

Als drittes großes Potenzmittel auf dem deutschen Markt gibt es noch Levitra. Levitra zeichnet sich vor allem durch seine gute Verträglichkeit aus, weshalb auch Diabetiker dieses Potenzmittel einnehmen können. Welche Behandlung allerdings individuell geeignet ist, entscheidet sich je nach Ursache und Auftreten der Impotenz.

Impotenz in Deutschland
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