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Die 5 wichtigsten Gründe für Erektionsstörungen bei jungen Männern

Veröffentlicht in Männergesundheit 16 Okt, 2013

Erektionsstörungen bei jungen Männern sind noch immer ein Tabuthema und für die Betroffenen mit hohen psychischen Belastungen verbunden. Welcher junge Mann in der Blüte seines Lebens will schon zugeben, dass es bei ihm im Bett nicht richtig läuft? Um eine geeignete Therapie zur Behandlung der Erektionsstörungen bei jungen Männern zu finden, müssen in der Regel zunächst die Ursachen erforscht werden. Nicht immer sind sie körperlicher Natur, sondern sind mit der Psyche des Mannes verbunden.

Wenn der Gang zum vertrauten Hausarzt mit diesem Problem schwerfällt, sollte dieser um eine Überweisung zu einem Urologen oder Endokrinologen gebeten werden. Ersterer beschäftigt sich mit den Problemen des männlichen Genitaltraktes, letzterer mit den menschlichen Hormonen. Wer den Mut hat, sich dem Hausarzt anzuvertrauen, kann möglicherweise schon im Voraus in Erfahrung bringen, welcher Spezialist der geeignete ist. Oder ob möglicherweise ein Psychologe eher weiterhelfen kann.

An dieser Stelle wollen wir einige der häufigsten Ursachen besprechen - und was "mann" dagegen unternehmen kann:

1.Durchblutungsstörungen

Der Penis ist als Schwellkörper auf eine gute Durchblutung angewiesen, die jedoch durch unterschiedliche Gefäßerkrankungen wie Arteriosklerose, Bluthochdruck und einen überhöhten Cholesterinspiegel gestört werden kann. Bei jungen Männern, die Erektionsprobleme mit 20 haben und an hohem Übergewicht leiden, sind Durchblutungsstörungen häufig die Ursache. Auch der Konsum von Drogen, Alkohol oder Zigaretten trägt zu diesem Problem bei.

2. Hormonelle Störungen

Auch hormonelle Probleme können Erektionsstörungen bei jungen Männern auslösen. Meistens wird dann zu wenig Testosteron produziert um den Mann überhaupt sexuelle Lust verspüren zu lassen. Die Gründe dafür sind unterschiedlich: So kann eine Unterfunktion der Schilddrüse oder Probleme mit den Nieren für die mangelhafte Testosteronbildung verantwortlich sein. Den genauen Ursachen kann jedoch nur der Endokrinologe auf die Spur kommen.

3.Medikamente

Rund 200 Medikamente sind derzeit für Nebenwirkungen bekannt, die die sexuelle Funktion beeinträchtigen und somit auch Erektionsstörungen bei jungen Männern auslösen können. Dazu gehören unterschiedliche Herzmittel, Antidiabetika und Krebsmittel (Zytostatika). Auch Psychopharmarka wie Beruhigungsmittel, Antidepressiva oder Aufputschmittel können zu Erektionsproblemen führen. Ehrgeizige junge Studenten, die sich mit Aufputschmitteln für das Lernen fit halten, können durchaus schon Erektionsprobleme mit 20 haben!

4.Depressionen

Rund 90 Prozent aller Männer, bei denen eine Depression diagnostiziert wurde, leiden außerdem unter Erektionsproblemen. Wer an Erektionsstörungen leidet und weitere Symptome einer Depression bei sich entdeckt (z.B. Appetitlosigkeit, Schlafstörungen oder allgemeine Antriebslosigkeit), sollte daher psychologische Hilfe suchen.

5.Versagensängste

Liegen keine körperlichen Probleme vor, sind Versagensängste die häufigste Ursache für Erektionsstörungen bei jungen Männern. Dies liegt vor allem am Druck, der heute nicht zuletzt durch die Medien auf junge Männer ausgeübt wird. Vielfach fühlen sich junge Männer auch durch übermäßigen Pornokonsum und durch prahlerische Geschichten ihrer Freunde zu fragwürdigen "Höchstleistungen" aufgefordert. Sind die Erektionsprobleme psychisch, hilft oft schon ein offenes Gespräch mit dem Partner.

Erektionsprobleme mit 20: Kein Grund zur Panik

Egal ob die Erektionsprobleme psychisch oder körperlich sind: Erektionsstörungen bei jungen Männern sind kein Grund zur Panik und treten häufiger auf, als die meisten vermuten - nur dass kaum jemand darüber sprechen will. Der erste Schritt sollte immer ein offenes Gespräch mit dem Partner, um möglichste Versagensängste und Hemmungen abzubauen. Wenn dies keine Verbesserungen bringt, sollte der Hausarzt aufgesucht werden, der in einem ersten Gespräch vermutliche Ursachen klären kann. Sind die Erektionsprobleme psychisch, kann er einen geeigneten Therapeuten vorgeschlagen, sind sie vermutlich körperlich, kann er eine Überweisung zum Urologen oder Endokrinologen ausstellen.

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