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Cialis Fälschungen aus Italien – Produktionsstätte geschlossen

Veröffentlicht in Männergesundheit 06 Mär, 2015

Bereits im Dezember kam es zum Verdacht, dass Cialis Fälschungen im europäischen Raum vertrieben werden. Die BfArM konnte nun das illegale Unternehmen ausfindig machen und die Produktionsstätte schließen.

Cialis Fälschungen gefunden


Im Dezember vergangenen Jahres machte ein niederländischer Pharma-Großhändler auf verdächtige Cialis-Packungen aufmerksam, die er aus Italien erhielt. Seitdem gehen das BfArM, die europäische Arzneimittelagentur EMA, das europäische Rapid-Alert-System und die nationalen Arzneimittelbehörden dem Verdacht nach.

Betroffen seien 279 Packungen des Potenzmittels Cialis in der Dosierung 20mg. Die Fälschungen sind an der Chargennummer C251489, einem Aufkleber mit der Kennzeichnung 009746984 und dem Haltbarkeitsdatum 08-2016 zu erkennen. Allerdings können bei der Einfuhr in andere Länder die Verpackungen geändert werden. Aufgrund dessen kam es bei Lieferungen des Potenzmittels seit Dezember vermehrt zu Kontrollen durch den Zoll.

Quelle: BfArM

Fälscher-Stätte gestoppt


In Zusammenarbeit mit amerikanischen und europäischen Behörden konnte der Pharma-Konzern Lilly, der Hersteller von Cialis, den Fälscher identifizieren. Die Spur führte nach Indien, wo es zur Festnahme Verdächtiger des Unternehmens Provizer Pharma kam. Im Zuge dessen wurde auch die illegale Produktionsstätte geschlossen. Neue Cialis Fälschungen wird es von dieser Seite also nicht mehr geben. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass in der Zwischenzeit mehr als 279 Packungen im Umlauf sind.

Gefahr für Deutschland?


Neue Erkenntnisse zeigen, dass auch in Deutschland vereinzelt gefälschte Präparate aufgetaucht sind. So beschlagnahmte der Zoll eine Lieferung des gefälschten Potenzmittels, die für Ungarn bestimmt war. Allerdings gibt das BfArM auch in einer Hinsicht Entwarnung, so seien bisher noch keine Fälschungen in den legalen Handel Deutschlands geraten. Konsumenten wird jedoch weiterhin zur Vorsicht geraten erhaltene Packungen auf veränderte Merkmale zu untersuchen, gerade wenn diese in deutsche Verpackungen umgepackt wurden. Vereinzelt kann es auch zu stichprobenhaften Zollüberprüfungen kommen, die durch den Hersteller veranlasst wurden. In diesem Fall müssen die Patienten mit Lieferverzögerungen rechnen.

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