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Sonnenbrandalarm auf Reisen: Tipps zur Prävention und Behandlung

Veröffentlicht in Haut & Beauty 16 Jul, 2014

Derzeit brechen wieder zahllose Menschen in den wohlverdienten Sommerurlaub auf, um an fernen Stränden die in Deutschland so oft abwesende Sonne zu genießen. Dies führt leider oft genug nicht zur ersehnten Bräune, sondern zu krebsroter Haut, die schmerzt oder sogar Bläschen wirft: Sonnenbrand! Dabei genügen schon einige Vorsichtsmaßnahmen um die Haut zu schützen - und von einigen Irrtümern Abschied zu nehmen.

Der richtige Umgang mit der Sonnencreme

Eine Umfrage ergab kürzlich erst wieder, dass viele Menschen nur unzureichend über den richtigen Umgang mit Sonnenschutzmittel informiert sind. So können sie die Unterschiede zwischen einzelnen Lichtschutzfaktoren nicht erklären und die meisten benutzen beim Eincremen nur ein Viertel der benötigten Menge. Außerdem war weitgehend unbekannt, dass die Stiftung Warentest längst festgestellt hat, dass "wasserfeste Sonnencreme" in vielen Fällen eine Mogelpackung ist.

Daher die wichtigsten Regeln zum Umgang mit Sonnencreme:

Statt sich erst am Strand einzucremen, wo fast grundsätzlich die Stellen rund um den Bikini nicht richtig eingecremt werden um Fettflecken auf dem guten Stück zu vermeiden (und dann so richtig schön rot verbrennen), sollte sich bereits im Hotelzimmer gründlich eingecremt und DANN der Bikini angezogen werden. Außerdem benötigt Sonnencreme etwa 15-20 Minuten, sie sie ihre volle Wirkung entfalten kann. Für nordische Typen oder Rothaarige ist es dann oft schon zu spät.

Lichtschutzfaktor berechnen

Der Lichtschutzfaktor lässt sich mit der einfachen Formel Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor = Sonnenschutzdauer berechnen. Sehr helle Lichttypen (rothaarig und blond) haben eine sehr geringe Eigenschutzzeit von 5 bis 10 Minuten - danach kann die Haut nicht mehr vor Sonnenbrand schützen. Bei einem Lichtschutzfaktor von 30 ergibt es z.B. 5 x 30 = 150 Minuten. In dieser Zeit kann gefahrlos gebräunt werden. Wichtig ist dabei, die Haut großzügig einzucremen und nach einem Bad im Meer oder Swimming Pool wieder neue Sonnencreme aufzutragen.

Haut langsam an die Sonne gewöhnen

Leichenblass aus dem Flieger an den Strand und sechs Stunden in die pralle Sonne? Eine schlimmere Folter für die Haut gibt es nicht. Idealerweise wird vor dem Urlaub schon zuhause im Garten vorgebräunt - am ersten Tag eine halbe Stunde, am zweiten Tag eine ganze Stunde, usw. So kann die Haut in Ruhe ein Schutzschild gegen die Sonne aufbauen. Ist das Wetter in Deutschland dafür zu schlecht, sollte am Urlaubsort ebenso vorgegangen werden: Die ersten Tage lieber vor allem im Schatten verbringen bis sich die Haut an die Sonne gewöhnt hat. Vorbräunen im Sonnenstudio bringt übrigens gar nichts: Hier wird nur UV-A-Strahlung freigesetzt, aber nicht das UV-B-Licht der Sonne.

Und wenn es doch passiert ist?

Wer am Strand einen Sonnenbrand feststellt, darf auf keinen Fall bis zum Abend "durchhalten", sondern sollte sofort aus der Sonne gehen - in den Schatten oder am besten ins kühle Hotelzimmer. Kälte ist die beste Erste Hilfe-Maßnahme, zum Beispiel ein in kühles (nicht eiskaltes!) Wasser getränktes Handtuch, das auf die verbrannte Haut gelegt wird. Hausmittel wie Quark oder After Sun-Gels mit Aloe Vera haben sich ebenfalls bewährt. Dazu muss viel getrunken werden, denn die Haut ist durch den Sonnenbrand zusätzlich dehydriert. In schweren Fällen kann ein Arzt vor Ort auch eine Brandsalbe mit Kortison verschreiben. Weitere faule Tage am Strand in der Sonne sind dann jedoch tabu.


Von Nicole Freialdenhoven


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